Falschgeld ausgegeben?

12 Antworten

ich hatte mal falsche 50 dm, ich hatte voll angst, dass sie sie NICHT annehmen und ich 50 dm verliere


alles ist gut für sie, wenn sie das zur polizei gebracht hätte, hätte sie es ersatzlos verloren


du bekommst kein echtes geld für falschgeld, es ist einfach weg


also soll sie froh sein


wenn jetzt etwas kommt, soll sie abstreiten, dass das ihr schein war


ihr schein war echt, sollen sie das gegenteil beweisen

StGB § 147

Inverkehrbringen von Falschgeld

(1) Wer, abgesehen von den Fällen des § 146, falsches Geld als echt in Verkehr bringt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

Ich würde da hingehen und das aufklären und richtig bezahlen. Wenn Du abwartest und der macht eine Anzeige, kann das großen Ärger bringen

Sie hat das Geld doch nicht in den Verkeht gebracht. Sie muss den Zehner ja auch irgendwo her haben, der ist dann Schuld.

@pixeldef

Sie hat den in den Verkehr gebracht. Daß sie nicht wußte, daß es Falschgeld war, kann sie nicht beweisen. Sie bekommt auf jeden Fall ein Strafe. Minderschwerer Fall § 146.

@Grenner

Daß sie nicht wußte, daß es Falschgeld war, kann sie nicht beweisen.

Das muss sie auch nicht, bei Straftaten ist immer die Staatsanwaltschaft in der Beweispflicht.

Sie bekommt auf jeden Fall ein Strafe. Minderschwerer Fall § 146.

Der müsste aber besonders geregelt sein, das ist er aber hier nicht, denn der minder schwere Fall in § 146 StGB verweist nur auf die Absätze 1 und 2 des gleichen Paragrafen, außerdem gilt das Analogieverbot. Dazu kommt, dass auch für einen minder schweren Fall immer Vorsatz nötig ist.

@adk710

Der Kassierer müsste doch eigentlich wissen wenn es falschgeld wäre hätte er sie bestimmt nicht gehen lassen und hätte Polizei benachrichtigt hat er aber nicht er hat nur diesen einen Kommentar abgeben das es sich wie Papier anfühlt wegen diesem kommentar macht sie sich sorgen das sie was falsch gemacht hätte und  ich glaube nicht das sie wegen sowas gleich ne Gefängnis Strafe bekommt. Meine frage War nur ob da noch was auf sie zukommen würde zb eine Anzeige oder so wenn es doch falsch geld wäre und wie ich sie beruhigen könnte .

Adk710 wissen sie was auf sie zukommen würde oder ist das jetzt schon ne abgehakte sache und sie muss sich keine sorgen mehr darüber machen?

@minseyi

Ich würde sagen, dass da nichts mehr kommt. Wenn er den Verdacht hatte, dass es Falschgeld ist, hätte er gleich intensiver prüfen müssen, ob das stimmt. Jetzt noch zur Polizei zu gehen, kann er zwar machen, aber er kennt euch wahrscheinlich nur vom Sehen und kann euch mehr oder weniger gut beschreiben. Und ein Fahndungsaufruf deshalb ist unverhältnismäßig...

Selbst wenn man aber auf deine Freundin kommen würde, glaube ich, dass das Verfahren eingestellt würde, weil man ihr keinen Vorsatz nachweisen könnte.

Vorsichtshalber solltet ihr dieses Eiscafé in nächster Zeit meiden, bevor man euch dort wiedererkennt. Um theoretisch ganz auf der sicheren Seite zu sein, am besten die nächsten drei Jahre, denn dann ist es verjährt. :-)

@adk710

Was für ein blöder Ratschlag. Das Café meiden. Die sollen hingehen und bezahlen. In welchem Semester bist Du? Geschwollen reden kannste ja schon gut..."Ich würde sagen" Sag es doch und gut is.

@Grenner

Oh, bist du nur so auf Krawall aus, weil ich deine Antwort korrigiert habe? :-)

Bezahlt haben sie ja schon, die Freundin ist sich ja nicht mal sicher, dass sie wirklich Falschgeld hatte. Warum sollte sie jetzt nochmal hingehen, nach dem Motto "Entschuldigung, ich wollte nur wissen, ob mein 10er wirklich falsch war!"? Damit können die Probleme erst richtig losgehen...

Ich habe zum Glück keine Semester mehr, schau auf meine Profilseite, dort steht mein Abschluss.

War gestern schon auf PRO 7 mit Bildern von euch von einer Überwachungskamara, würde mich nicht wundern wenn die GSG 9 jetzt grade bei ihr die Tür einreißt.

Wenn bei ihr nicht Geldscheinpressen im Keller stehen, würde ich mal draußen das schöne Wetter genießen und die Sache vergessen.

Deine Freundin hat weder gewusst, ob es sich um Falschgeld gehandelt hat (und weiß es auch heute noch nicht genau), und wollte auch nicht mit Falschgeld zahlen. Ohne Wissen und Wollen um die Erfüllung eines Straftatbestandes gibt es keinen Vorsatz. Einen fahrlässigen Betrug gibt es nicht. 

Nein, sie kann ja nicht beweisen, daß sie es nicht gewußt hat.

@Grenner

Sie muß auch gar nichts beweisen, sondern der Staatsanwalt muß ihr das beweisen, was er logischer Weise nicht kann.

Wenn etwas passiert wäre, wäre es gestern abend bereits passiert. Ob das Geld nun falsch war oder nicht, tut nichts mehr zur Sache

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