Falsche Grundstücksgröße im Exposé?

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Wir fühlen uns jetzt echt über den Tisch gezogen

Noch habt Ihr nicht gekauft, also wurdet Ihr nicht über den Tisch gezogen, sondern man hat es im schlimmsten Fall versucht Euch über den Tisch zu ziehen.

Dann käme noch die Frage, wie groß ist die Abweichung?

Bei Mietverträgen gelten glaube ich 5 % als normale Messfehler.

Wenn also zu dem Haus sagen wir 600 qm Grund gehören sollen und lt. Grundbuch sind es 580 qm, so ändert das doch an der Wohnqualität nichts.

Vielmehr würde mich stören, dss die das Gutachten nicht zeigen wollen. Vermutlich ist der ausgehandelte Kaufpreis höher als das, was der Gutachter als Wert festgestellt hat.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Das Gutachten haben wir ja mittlerweile und der Wert liegt nicht soweit von unserem Kaufpreis entfernt. Allerdings bin ich schon davon ausgegangen, dass der Makler Angaben auch überprüft, vor allem, wenn er es schriftlich hat

@knuffel84

Sollte, aber nicht jeder arbeitet sorgfältig.

Sofern sich der Makler auf die Angaben des Verkäufers stützt, kann er das machen.

Sie kaufen gerade eine Immobilie, haben folglich ausreichend Zeit, die flächenmäßige Abweichung noch beim endgültig für den Kaufvertrag zu fixirendenden Kaufpreis zu berücksichtigen.

Sie kaufen folglich mit den richtigen grundbuchmäßigen Angben, für deren Richtigkeit übrigens keine Gewähr(1) übernommen wird zum zu vereinbarenden Preis.

Niemandem ensteht ein Nachteil; die vor allem deshalb nicht, weil Sie das Obkekt ja auch vorher eingehend besichtigt haben!

Sie haben das Grundstück auch ohne Kenntnis eines genauen Flächeninhalts für Kaufenswert erachtet.

Wollen Sie Massen- und Flächenagaben von Grundstück und Haus genau erkunden, dann müssen Sie selber messen!

Zum Dieb wird man erst wenn man auch wirklich was gestohlen hat. User wfwbinder hat es korrekt geschrieben, (noch) nicht gekauft = (noch) nicht betrogen. Aber die "Situation" kann durchaus Folgen für den Makler haben, sofern ihr nicht ganz offiziell von den abweichenden m² wisst, denn wissentlich zu unterschreiben und dann auf "Betrug" pochen geht nicht. Wenn ihr es aber nicht wisst, aber es nachgewiesen werden kann, dass es dem Makler bekannt und er somit vorsätzlich eine abweichende Fläche verkauft hat, könnte es auf Schadensersatz hinauslaufen. Ein Makler sollte bei so etwas grundsätzlich sorgfältig arbeiten, sonst verliert er im Mindestfall sein Anrecht auf die Provision. Er hat ein Gutachten in der Hand, also muss er ggfs. prüfen und die korrekten Daten verwenden. Man müsste jetzt auch mal wissen wie groß die Abweichung ist.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Hi, ihr braucht die korrekte Grundstücksgröße doch für die Wertermittlung schon selber, wenn das nicht stimmt, kommt es zu Diskrepanzen. Ich habe da im Katasterauszug mit dem Lineal nachgemessen :) das geht ganz gut. Also ich würde das nicht akzeptieren. Könnt ihr denn noch abspringen? Good luck, Gruß

Wenn Ihr die richtigen Angaben im Grundbuch einsehen konntet vor dem Kaufvertrag, ist das doch kein Grund den Makler zu belangen. Es ist doch nichts passiert, Ihr könnt doch immer noch auf den Kauf verzichten, wenn Euch das Ganze nicht mehr zusagt. Daß Ihr das Gutachten nicht vor dem Kaufvertrag einsehen dürft, kann ich zwar nicht verstehen. danach sollte doch eigentlich der Kaufpreis ausgehandelt werden.

Wir konnten es auch nicht verstehen. Vielleicht ärgern wir uns auch einfach nur weil so einiges nur auf Nachfrage gesagt wurde und wir sogar noch beim Energieausweis hinterherfragen mussten. Es summiert sich einfach und man ist angenervt.

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