Fallschirmspringen mit GPS-Gerät

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Moin,

dürfte kein Thema sein. Viele Wingsuit Springer nutzen solche Geräte ebenfalls um den Track zu loggen. Es gibt sogar Wettkämpfe dazu. Guckst Du: https://www.fallschirmsport-marl.de/fsm-extern/events-2013/wom-2013.html

Aber: immer erst den Tandemmaster fragen!

Danke, das macht mir Mut. ;-) Dass ich den Tandemmaster vorher um Erlaubnis bitten werde ist, wie bereits erwähnt, selbstverständlich.

@NoHumanBeing

Ergebnis: Wurde nicht erlaubt.

Während der Einweisung wurde bereits gesagt, dass alle Gegenstände abzulegen sein. Auf konkrete Nachfrage hieß es dann, dass keine Ausnahmen gemacht werden. Den Tandemmaster selbst habe ich dann nicht mehr direkt gefragt, nachdem die Aussage während der Einweisung bereits derart eindeutig war.

Ich verstehe jetzt übrigens diejenigen, die sagen, das schlimmste sei eigentlich die Enge im Flugzeug und wenn man endlich raus könnte, sei man regelrecht erleichtert. :-)

Der freie Fall war einfach nur richtig heftig und mit nichts zu vergleichen. Allerdings kann ich bestätigen, dass kein "Fallgefühl" entsteht. Die Schirmfahrt auf der anderen Seite war herrlich ruhig und hatte definitiv etwas von Fliegen.

Mein Tandemmaster war übrigens ein extrem cooler Typ aus Australien und der Sprung war einmalig. Keine Zweifel mehr, die Lizenz muss her. :-)

Fazit: Geniale Sache, auch ohne GPS-Track, wobei es mich schon interessiert hätte. Nunja, muss ich eben mal ein Gerät mitnehmen, wenn ich die Lizenz habe.

Warum solltest Du kein (kleines) Gerät dabei haben dürfen beim Sprung?

Das stört doch niemanden, wenn Du es vielleicht in einer (Bein-)Tasche Deiner Kombi hast und zwar so, dass Du Dich auch bei der Landung nicht daran verletzen könntest.

Ich nehme bei Gleitschirmfliegen auch immer mein GPS-Gerät mit.

Danke für Deine Antwort. Ich weiß nur, dass, wenn man als Fallschirmspringer z. B. mit einer Helmkamera springen will, man gemäß DFV-Richtlinien lizensierter Springer sein und mindestens 100 Freifallsprünge vorweisen, sowie eine spezielle Videoeinweisung absolvieren muss.

Wenn man bedenkt, dass es inzwischen Kameras wie z. B. die RePlay XD720 gibt, die im Prinzip nicht viel mehr als eine kleine "Röhre" (83.4 mm lang, 24 mm Durchmesser, Gewicht inklusive verlötetem Lithiumakku weniger als 60 Gramm) auf einer Low-Profile Ringhalterung sind, fragt man sich auch, was daran so schlimm sein soll. Ist ja schließlich nicht so, als ob sich das Flugverhalten dadurch merklich verändern würde. ;-)

Klar, das Ding kann sich im Freifall eventuell lösen, aber das Risiko dafür hängt ja von der Befestigungsmethode ab und nicht davon, ob ich nun 10 oder 1.000 Sprünge auf dem Konto habe.

Aufgrund dieser teilweise doch recht krassen (und für mich im Moment ziemlich unverständlichen - vielleicht klärt man uns ja im Rahmen der Ausbildung über den Sinn auf) Restriktionen dachte ich, dass evtl. das "Mitführen von Gegenständen jeglicher Art" beim Fallschirmspringen untersagt wäre oder zumindest kritisch beäugt würde.

Ich habe ja die Vermutung, dass es dem Verband bei der "Videobefähigung" in Wahrheit hauptsächlich darum geht, dass nicht allzu viele Sprunganfänger Videos von ihren "schlechten Sprüngen" anfertigen, auf Youtube hochladen und so dem Image des Sports schaden, aber die offizielle Begründung sind in der Tat Sicherheitsbedenken.

Aber vielleicht kennst Du ja den wahren Grund für diese Restriktion und kannst mich aufklären, dann brauche ich nicht mehr zu mutmaßen. :-)

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