Fake-Mietvertrag strafbar?

5 Antworten

Das muß doch einen Sinn und Zweck haben. Daraus könnte sich strafrechtliche Folgen ergeben: Zum Beispiel Vortäuschen einer Wohnung um eine Aufenthaltsbewilligung zu bekommen. Oder Vortäuschen eines Mietvertrags um Sozialleistungen zu erschleichen zu können.

Als Erklärung: Es geht nicht um Sozialbetrug, es geht um eine Ausbildung die ich mache und die je nach Wohnsitz weniger oder mehr kostet, deshalb habe ich in Erwägung gezogen, mich mit einem Mietvertrag offiziell am betreffenden Ort anzumelden, damit ich weniger für die Ausbildung bezahlen muss. Aber ich denke, ich lass es sein.

Wieso sollte es strafbar sein? Der, der den Vertrag mit dir schließt, weiß ja, dass du da nicht wohnst, der Vertrag ist wahrscheinlich auch in der Schweiz ohnehin nichtig, wenn beide Parteien wissen, dass das nur n Spaßvertrag ist. Damit schadest du ja niemandem.

Was anderes ist, wenn du damit irgendwo zu einer Behörde gehst und davon z. B. Leistungen abhängen.

Ich würde sagen, das geht entweder unter Betrug oder Urkundenfälschung. Das kann, und wird wahrscheinlich auch zu einer Anzeige führen. Ob das in der Schweiz genauso ist weiss ich nicht, aber versuchen wird er es.

Ich kenne mich zwar mit dem Schweizer Strafrecht nicht aus. Aber du kannst so viele Verträge abschließen wie du willst und wie du bezahlen kannst. Ob du die Wohnung tatsächlich nutzt, ist deine Sache.

Wenn du mit so einem Vertrag aber irgendwelche Leistungen erschleichen willst, die dir sonst nicht zustehen, wäre das Betrug.

Vielleicht solltest du das Problem etwas ausführlicher schildern.

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