Fahrverbot und trotzdem fahren?

13 Antworten

Der Führerschein wird noch länger einbehalten bzw. sogar ganz eingezogen, vielleicht bekommst Du ihn auch nie wieder, wenn Du einen Unfall hast, zahlt die Haftpflicht nicht, es gibt Punkte und wird richtig, richtig teuer.

Die Haftpflicht zahlt schon an den Geschädigten, würde aber den Fahrer in Regress nehmen.

Außerdem könnte durchaus, je nach dem Umstand, unter dem es zum 'erwischen' kam, eine MPU draus werden (und was 'das* heißt, solltest Du wissen). Wäre der Fall, wenn einer der Meinung ist, dass Du aus 'mangelnder Einsicht' wieder fährst und aufgrund Deiner Psyche/Einstellung zu erwarten ist, dass sich dies wiederholen kann (MPU=Medizinisch-Psychologische Untersuchung)

  1. Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe
  2. 6 Punkte in Flensburg
  3. gegebenenfalls Entzug der Fahrerlaubnis und Erteilung einer Sperrfrist

Das ist ne Straftat! Und wenn dann auch noch ein Unfall passiert, dann bist du erst richtig dran. Stell mal vor: Dein Wagen hat nen defekt und bricht aus und du nietest dabei einen um!!! Dann kannst Du Dich schon mal an leckeres Knastessen gewöhnen!

Die strafrechtliche Seite kann man mit einem flockigen "legal-illegal-scheyssegal" abtun, das muss jeder selbst entscheiden. Viel wichtiger ist die haftungsrechtliche Seite. Wenn Du nämlich einen Unfall verursachst, wird die Versicherung die Schadensregulierung verweigern bzw. Dich dafür in Regress nehmen. Und bei einem heftigen Bumser kommen ganz schnell horrende Summen zusammen...

Stimmt, dagegen ist die zu erwartende Geldstrafe geradezu lächerlich, "Peanuts" sozusagen...

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