Fahruntüchtig bei alkoholfreiem Bier?

5 Antworten

Hallo

müsse 500 Euro Strafe zahlen und hätte 1 Monat Fahrverbot. Kann das sein?????

NEIN

­erst ab o,5 Promille bekommt man ein Bußgeld und Fahrverbot

bei 0,28 Promille gibt es nicht einmal mit Ausfallerscheinungen eine Strafe

Ist mir schon schleierhaft wie das passieren kann, Hatte mal nach einem halben liter Bier eine kontrolle und da waren es nur 0.17. 

Sicher kann das sein, er hat nicht gesagt dass er NUR 4 alkoholfreie Bier getrunken hat.

Doch hat er.

"Alkoholfreies Bier" enthält ca. 0,5 Prozent Alkohol.

Also wird man von der zehnfachen Menge "Alcfrei-Bier" genau so betrunken wie von der einfachen Menge normalem Bier (das hat knapp 5 Prozent).

Von 4 Flaschen alcfreiem Bier kann er NIEMALS 0,28 Promille gehabt haben - wenn er mehr als 20 Kilogramm wiegt.

Oder waren das Literflaschen ?

Bei diesem Wert eines Alkomaten hätte ich einen Bluttest verlangt. NUR der Bluttest bringt exakte Werte !

Er wiegt 147 kg. Und es könnte auch immer ein Maß Bier gewesen sein, das weiß ich nicht. Dazwischen müssen aber mindestens 2 h gelegen haben bis zur Kontrolle.

@Lyrenn

Offensichtlich erzählt dieser "Bekannte" Blödsinn - wissentlich oder unwissentlich.

Wenn er 147 Kilogramm wiegt, muss er für 0,28 Promille schon mindestens 1 Liter "richtiges" Bier getrunken haben - eher mehr (je nach Mageninhalt). Das entspricht mindestens 10 ( ! ) Liter alkohol"freiem" Bier.

2 Stunden Pause bedeutet: Mindestens eine halbe Stunde "Anflutung" bis alles im Blut ist und 1,5 Stunden Abbau (a 0,12 Promille = minus 0,18 Promille).

Dies muss dem Kontrollwert von 0,28 noch zugerechnet werden - da ergeben sich ganz andere Mengen.

Eine weitere Unstimmigkeit ist schon genannt worden: Bei 0,28 gibt es diese Strafe NICHT - auch nicht in der Probezeit.

Dein Bekannter LÜGT - Du solltest nicht alles glauben.

Darf ich noch Auto fahren?

Hallo zusammen,

Ich habe mir innerhalb der Probezeit 2 Verstöße geleistet. Man sollte dazusagen, dass beide Verstoße in andern Städten bzw Landkreisen passiert sind (Duisburg, Sylt) .Am 02.04 dieses Jahres bin ich positiv auf THC getestet worden. Die Beamten haben mir meinen Führerschein nicht entzogen und meinten ich dürfte nach 2 Tagen wieder Autofahren. Leider habe ich knapp 3 Monate später eine 800m lange Fahrt angetreten, nachdem ich ein Bier (0,5L) getrunken hatte. Darauf hin wurde mir erneut nicht der Führerschein entzogen. Die Beamten meinten ich dürfe in 3-4 Stunden wieder Auto fahren. Eine Woche nach der "Alkoholfahrt" kam ein Bußgeldbescheid über knapp 280 Euro und die Aufforderung an einem "besonderen Aufbauseminar" teilzunehmen. Nun ja, wieder eine Woche später kam der Bußgeldbescheid vom 02.04 über satte 780 Euro Strafe und einem Fahrverbot über 1 Monat.

Ich stelle mir nun mehrere Fragen:

  1. Im "Alkoholbrief" stand nichts von einem Fahrverbot, jedoch von einem Aufbauseminar, bekomme ich trotzdem auch hier noch einen Monat Fahrverbot?
  2. Im "THCbrief" stand nichts von einem Aufbauseminar, muss ich hier auch noch eins ableisten?
  3. Kann noch eine MPU auf mich zukommen? (bisher noch keine Post erhalten)
  4. Ich will morgen meinen Führerschein für einen Monat abgeben (wegen der THC Sache) , die Bußgeldstelle sowie die Stadtverwaltung sagen, dass ich nach dem Monat wieder normal fahren darf, jedoch glaube ich wisse die nur von einem Verstoß (dem mit Fahrverbot) Meine Hauptfrage lautet : Was habe ich noch zu befürchten und wann sind beide Verfahren abgeschlossen ohne das ich noch etwas zu befürchten habe?
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