Fahrgeld vom AG angeben?

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Welche Art von Fahrtkosten hat dir der Arbeitgeber denn bezuschusst?

Den Weg zur Arbeit? Oder Dienstreisen?

Je nachdem musst du jeweils dort diesen Betrag als kostenmindernd ansetzen. Das ist für die Arbeitswegekosten die Zeile 40, Kennziffer 73, auch wenn der Arbeitgeber diese Leistungen nicht auf der Lohnsteuerbescheinigung eingetragen hat.

Bei Dienstreisen wäre es Zeile 51, Kennziffer 84.

Das war für den Weg zur Arbeit (einfach 50km, hin und Rück 100km). Dafür hat mir der AG 9€/Tag steuerfrei gezahlt.

Also muss ich nun alle Ghealtsabrechnungen raussuchen und das Fahrgeld zusammenrechnen und Zeil 40, Kz73 eintragen?

Ich finde nur Zeile 40 und dort steht, dass man dort die auf der Lohnsteuerbescheinigung zu Pos.17 + 18 Beträge eingeben soll. Trotzdem korrekt?

 

@Helempolve

Ja, trotzdem korrekt. Unkorrekt ist höchstens die von deinem Arbeitgeber erteilte Lohnsteuerbescheinigung.

Schau mal, ob nicht auf der Dezember-Gehaltsabrechnung das Fahrgeld des ganzen Jahres in einer Summe ausgewiesen ist. Dann kannst du dir die Additionsarbeit sparen.

@blackleather

nope, is nix drauf. steht nur in den gehaltsabrechnungen aufgeführt als steuerfrei zuwendung. waren aufs ganze jahr 1750.-

hat dann mal eben die erstattung von 800.- auf 200.- schrumpfen lassen :-(

na, denn....lieber so, als ärger mit denen

Der durch den Arbeitgeber erstattete Betrag wird wieder von der Rückerstattung gekürzt. Du bekommst die Kosten nicht doppelt erstattet.

Danke für die Antwort, aber das war nicht meine Frage

Sorry das ich so spät reagiere, aber waren die Erstattungen tatsächlich in den Lohnabrechnungen als Fahrtkosten deklariert, o. hast Du sie vielleicth (wg. der langen Abwesenheit von zu Hause bei so langer Fahrtzeit) als Verpflegungsmehraufwand o.ä. erhalten?

hallo, macht nüschts. nein, sind als fahrgeld deklariert, aber ich weiss, worauf du hinaus willst ;-)

Meinen Metallschrott aus meinem Privateigentum als Selbstständige verkaufen - steuerfrei?

Hallo!

Ich bin selbstsändig als Grafikdesignerin und möchte mir privat nun ein Haus kaufen. Auf dem Grundstück mit dem Haus käme eine große Menge alter Metallschrott zusammen: Grundstückszaun, Stahlträger aus Teilabriss, ... etc. Der müsste weg! Ich habe mit einigen Schrotthändlern gesprochen, die meinten, dass, weil eine anständige Menge Stahlschrott, ca. 35 Tonnen, zusammenkommen könnten, sollte ich diese Menge auch über meine Selbstständigkeit/Firma und Steuernummer an sie verkaufen. Der Grund sei, dass das Finanzamt gegenüber den Schrotthändlern nicht annehmen kann, dass solche Mengen aus einer Privathand kämen. Nun hätte ich allerdings bei Kauf des Grundstückes so viel Schrott und ich würde ihn wenn dann auch gern auf einen Schlag verkaufen. Wenn ich den Schrott mit meiner Selbstständigkeit/Firma/Steuernummer an einen Schrotthändler verkaufe, dann muss ich diese Veräußerung auch in der Einkommensteuererklärung angeben und mir würden so sogar vielleicht auch noch Steuern dafür am Ende berechnet. ABER: Da ich das Grundstück privat für mich kaufe, ist doch der Schrott nach Grundstückserwerb wie es steht und liegt auch mein privates Eigentum. Und privates Eigentum kann ich steuerfrei veräußern wie ich möchte, solange ich keiner gewerblichen Tätigkeit mit dem Veräußern nachgehe. Die Schrotthändler wünschen sich, dass ich wenn, meinen Schrott über meine Firma an sie verkaufe, obwohl er mein Privateigentum nach Kauf des Grundstückes wäre - ein Problem! Wenn ich das nach Kauf des Grundstückes so mache, berechnet mir das Finanzamt dafür am Ende Steuern?

Könnte ich das also machen: Den Schrott nach dem Grundstückserwerb auf einen Schlag an einen Schrotthändler auf Rechnung mit meiner Grafikdesign-Firma verkaufen und am Ende ist das in meiner Einkommensteuererklärung das, was es ist: Veräußerung von Privateigentum und damit steuerfrei?

Vielen Dank und liebe Grüße an alle Antwortenden! Kati

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