Fälschlich abgeschlossener Vertrag - wer übernimmt die Widerrufskosten?

5 Antworten

Du rufst dort an und schilderst den Fall.

Entweder lassen sie Dir eine Paketmarke zukommen oder lassen sogar das ganze Paket abholen.

Ohne Rücksprache unfrei schicken würde ich nicht, das ist für den Empfänger die mit Abstand teuerste Möglichkeit.

Bei Widerruf muss immer die Rücksendung vom Käufer gezahlt werden, bei jedem Händler. Und vergiss nicht, den ganzen Vertag zu widerrufen, nicht nur die Paketannahme. Wenn Du Dich so leicht überreden lässt, musst Du jetzt sehen, wie Du da wieder raus kommst.

Ich würde als erstes Mal eine Beschwerde schicken und den Fall genau schildern. Hänge am besten den Vertrag mit an damit sie sehen was du unterschrieben hast und er eimgebucht hat. Zur Rücksendung nutze einfach www.unitymedia.de/retoure, dort kannst du den Rücksendeschein erstellen und direkt ausdrucken. Soweit ich weiß wird dafür dann auch nichts berechnet.

Normalerweise übernimmt der vertreter die kosten. Ich musste leider meine rechtschutz einschalten bei dem identischen problem. Und wenn du ein paket abschicken willst sodass der empfänger es bezahlt sag einfach am schalter 'unfrei' zurück an absender. Wenn die alte am schalter nörgelt einfach sagen der empfänger weiss bescheid.

Wenn der Empfänger keine unfreien Pakete annimmt, bleibt er auf den ganzen Kosten sitzen.

Die Frage ist, ob du wegen weniger als 6€ (so viel kostet das bei Hermes, und auch online bei DHL) zig Mails schreiben und lesen willst.

ja klar nach dem die mich wahrscheinlich übern tisch gezogen haben

Minderjähriger schließt einen Vertrag ab?

Erst aufgrund der aktuellen Vorkommnisse haben wir als Erziehungsberechtigte von dem Premium Vertrag erfahren. Diesen hat unser minderjähriger zwölfjähriger Sohn ohne unsere Genehmigung und ohne unser Wissen abgeschlossen.

Ist der Vertrag ist daher unwirksam?

Er hat das Geld von meinem Konto abgebucht. Der Händler vetweist jedoch auf die AGB :

"§2- Voraussetzungen für einen Kauf 2.1 Alle Kunden müssen zum Zeitpunkt der Bestellung das 18. Lebensjahr vollendet haben oder eine Zustimmung ihrer Eltern vorliegen haben. 2.2 Mit dem Kauf versichert der Nutzer ausdrücklich seine Volljährigkeit und Geschäftsfähigkeit bzw. bei Minderjährigen das Vorliegen der Zustimmung der Eltern bzw. der gesetzlichen Vertreter."

Geht das??

Denn laut BGB 108:

Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)

§ 108 Vertragsschluss ohne Einwilligung

(1) Schließt der Minderjährige einen Vertrag ohne die erforderliche Einwilligung des gesetzlichen Vertreters, so hängt die Wirksamkeit des Vertrags von der Genehmigung des Vertreters ab.

(2) Fordert der andere Teil den Vertreter zur Erklärung über die Genehmigung auf, so kann die Erklärung nur ihm gegenüber erfolgen; eine vor der Aufforderung dem Minderjährigen gegenüber erklärte Genehmigung oder Verweigerung der Genehmigung wird unwirksam. Die Genehmigung kann nur bis zum Ablauf von zwei Wochen nach dem Empfang der Aufforderung erklärt werden; wird sie nicht erklärt, so gilt sie als verweigert.

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