Ex-Freundin den Zutritt in Wohnung und Kleiderrückgabe verweigern?

5 Antworten

Sie kennt hoffentlich seine Eltern.

Wenn sie denen die Situation erklärt waschen sie vielleicht ihrem Sohn den Kopf. Oder lösen das Problem auf andere Weise. Zum Beispiel, indem sie selber das Zeug rausholen... oder eben entsprechend bezahlen.

Für Eltern ist es nämlich nicht gerade angenehm wenn ihr Sprößling solch ein Theater macht und sich das dann eventuell noch in der Nachbarschaft herumspricht... ;)

Sollten die Eltern jedoch nicht helfen wollen kann es nicht schaden, einfach auf den Kram zu verzichten. Ist billiger als ewig lange Streitereien.

Und beim nächsten Ex-Freund am besten vorher die Sachen wegschaffen. Nicht erst Schluß machen und dann dumm da stehen. ;)

Vielleicht hilft es aber auch, mal ein paar kräftige Kumpels mitzunehmen und einfach auf Herausgabe der Sachen zu bestehen. Die müssen nur einschüchternd genug wirken. Aber sollten nichts anderes als "böse gucken" tun. ;)

Wenn er dann die Polizei ruft ist das sein Problem.

warehouse14

Jep - die Jungs finden sich im Fitness-Center - für ´ne Kiste Bier machen die sich den Spass.

@Lotta1965

Genau. Wahre Helden des Alltags eben... ;)

Seine Eltern sind nicht mehr im Bilde. Deswegen hat er auch die meisten seiner Probleme, laut ihm.

Ihre Mutter konnte ihren Kram jetzt, ohne weitere Dramen, abholen.

@xmrsbora

Mütter sind einfach klasse. :D

@warehouse14

Oh ja! Sie hat kurzen Prozess gemacht :D

Hat die Freundin an ihren nunmehr  Exfreund Miete gezahlt? Wenn ja, hat (te) sie einen mündlichen Mietvertrag (auch wenn sie nicht im Mietvertrag des Ex stünde) und der wäre einzuhalten (drei Monate Kündigungsfrist). Demzufolge  dürfte sie nach wie vor Zutritt fordern und Ihre Sachen und Möbel binnen dieser Frist aus der Wohnung holen.

Wenn keine Miete an den Freundgezahlt wurde, hätte sie zumindest Anspruch auf ihr Eigentum. Sie sollte ankündigen, wenn  er das nicht ermöglicht, sie ihn wegen ungerechtfertigter Bereicherung  auf Herausgabe verklagen wird.

Hat sie. Aber nur ihre Hälfte, die andere hat er übernommen.

Zum Glück konnte sie sich ihre Sachen jetzt holen.

@xmrsbora
Demnach hatte sie einen mündlichen unbefristeten Mietvertrag mit drei Monaten Kündigungsfrist (des Partners).

Die Kleidung ist ihr Eigentum, ebenso die Möbel, die sie bezahlt hat. Bei den Möbeln muss sie das durch Kassenbon bzw. Überweisung auf dem Kontoauszug beweisen.

Wenn er die Sachen nicht freiwillig herausgibt, bleibt nur ein Anwalt.

Nein, kann er nicht, aber er darf sie ihr gerne auf seine Kosten zukommen lassen. Und wenn er sich gänzlich weigert, darf sie sich natürlich an einen Anwalt wenden und auf Herausgabe klagen (wobei man vermutlich erstmal versuchen wird, ihm ein Ultimatum zu stellen, ihr die Sachen entweder bis Datum X zukommen zu lassen bzw. ihr die Möglichkeit zu geben, sie selbst zu holen).

Kann er ihr aber die Rückgabe ihrer Kleidung verweigern?

Ja klar. Darf der vielleicht nicht, kann der aber.

Wenn sie dennoch ihre Sachen will, wird sie um eine Klage auf Herausgabe nicht herumkommen.

Und nein, die Polizei beschafft ihr ihre Sachen nicht, das darf die gar nicht.

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