Erwerbsunfähigkeitsrente zurückzahlen wegen Studium?

5 Antworten

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Wenn Du während des Bezugs der Rente studierst ist das Deine Sache, nur beim Arbeiten kann es Probleme geben. Du bekommst auch keine Garantie, dass die Rente so lange läuft, wie Du studierst.Aber Du darfst studieren, wenn Du Rente bekommst.

frag deinen Rentenversicherung, ob ein Studium Rentenschädlich ist. Aber mal im Ernst, wenn du das Studium abgeschlossen hast und eine passende Anstellung gefunden hast und dafür auch als "studierter" entlohnt wirst, dann kann es dir doch recht egal sein, wenn du was zurückzahlen musst. Andere gehen mit 40000 Miesen aus dem Studium und zahlen 15 Jahre lang das BaFöG zurück.

Als Studierter entlohnt wirst? Das wäre schön. In dem geplanten Beruf XXXXX ist ein Einstiegsgehalt von nur 2200 € brutto zu erwarten, das dann maximal auf 2800.- € brutto steigen wird. Da bin ich ruiniert bis ich ins Gras beiße wenn ich die "zu unrecht erhaltene" EU-Rente mehrerer Jahre zurückzahlen müßte.

google unter „Studium und Behinderung“

bei Aufnahme eines Studiums besteht nach § 60 Abs.1 Nr.2 SGB 1

Mitteilungspflicht gegenüber dem Rentenversicherungsträger.

Rente ist eine Sozialleistung und der RV-Träger ein Sozialleistungsträger (§§ 16 und 23 SGB I)

Du solltest mit offenen Karten spielen, sonst holt dich das Ganze irgendwann ein!

Muss er gar nicht. Wenn die Rente läufst, darfst Du studieren. Nur wenn Du beruflich tätig bist, gibtes Probleme.

@Kuno33

Dann spricht ja auch nichts dagegen, den Rententräger zu fragen.

Erstmal finde ich es gut, dass du keine "Jobcenter-Billigangebote" annehmen möchtest. Damit würdest du dir dein Leben versauen. Ich habe sowas vor knapp 30 Jahren mal gemacht - das war ein schwerer Fehler.

Mein Tipp wäre: Dich telefonisch bei der DRV (oder wer dafür zuständig ist) zu erkundigen, ob du als Erwerbsunfähiger wirklich nicht studieren darfst. Aus deiner Frage lese ich allerdings heraus, dass du davon ausgehst, dass das nicht erlaubt ist.

Fakt ist, die Behörden Können mittlerweile alles perfekt kontrollieren. Vertuschen geht im Prinzip gar nicht mehr. Fakt ist auch, dass der Staat aufgrund der Verschuldung alles tut, um Geld reinzubekommen. Die Frage wäre, ob es Verfjährungsfristen für "Rentenbetrug" gibt. Danach würde ich erstmal googeln.

Darüber hinaus gibt es hier und da ehrenamtliche Sozialberatungsstellen, in denen du dich risikolos über deinen Plan informieren kannst. Vielleicht können dir die auch sagen, ob in der DRV wirklich geprüft wird, ob du studiert haben musst, um in einem bestimmten Beruf gearbeitet haben zu können. Nachdem du dich dort informiert hast, kann du deine Strategie neu ausrichten.

@Nordeichmole, Danke für die Tipps, ich werde mich anonym bei der DRV erkundigen. Andererseits, ein Vollzeitstudium mit diversen Praktika spricht eher für eine Verbesserung des Gesundheitszustandes, und ich bin verpflichtet, jegliche Änderung meiner Gesundheit, die zum Wegfall der EU-Rente führen würde, der DRV unverzüglich mitzuteilen. Aber selbst wenn der Tatbestand "Betrug" nicht erfüllt oder verjährt ist, bleibt die allgemeine Verjährungsfrist für Rückzahlung eines Verrmögensschadens an die DRV 30 Jahre bestehen. Die Vorstellung, dass ich dann mit 67 eventuell eine Riesensumme zurückzahlen muß, bereitet mir etwas Magenschmerzen ...

@dasistnett

Die Vorstellung, dass ich dann mit 67 eventuell eine Riesensumme zurückzahlen muß, bereitet mir etwas Magenschmerzen ...<

Dann tranken Sie schon mal vorsorglich Magenbitter, wenns dann ganz Dick kommt!

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