Erwerbsunfähigkeitsrente auf Zeit

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Versuche es ein paar Stunden und wenn es dann garnicht geht, lässt Du Dich wieder krankschreiben. Das zeigt dann zumindest, dass Du es wenigstens versuchst und guten Willen zeigst. Auf die Art und Weise hast Du auch bessere Chancen, dass das mit der Rentenfortsetzung wieder genehmigt wird. Wenn Du nämlich von vorne herein abblockst, wirst Du überall nur ein "die ist zu faul und will garnicht arbeiten" zu hören bekommen.

Gehe hin und wenn es nur 2 Stunden sind, egal. Hauptsache Du warst dort!

Meinst du 1.1.18? Wenn dein Krankengeld ausgelaufen ist, hast du erst 36 Monate nach den 1. Krankheitstag wieder Neuanspruch auf Krankengeld.  Die 1,5 Jahre die dazwischen liegen, könnte man mit Alg1 Überbrücken (ab 55). Dh wenn man über 55 Jahre ist, macht es eigentlich nichts, wenn Erwerbsminderungsrente nicht bewilligt wird in Krankheitfall, da der Wechsel lückenlos ist und du immer wieder Neuanspruch erwirbst.

Das war vor 8 Jahren, aber aber ich war damals 42.

Die Lösung war: Ich bin arbeiten gegangen, war tatsächlich nach ein paar Stunden völlig heulig und wurde heimgeschickt. Habe den Widerspruch durchbekommen, war / bin einfach zu krank.

Versuch es einfach, damit die Arbeit wieder aufunehmen. Wenn es dann nicht geht, kannst du immer noch zum Arzt gehen. Schon im Vorfeld zu sagen, das geht nicht, ist problematisch.

Auf jeden Fall zuerst das Arbeiten versuchen , vielleicht hilft es ja sogar? Struktur, Kontakt, Anerkennung können auch aus einem Tief herausbringen.

Hallo, ich bin ebenfalls Frührentnerin auf Zeit, aber eben auf Grund chronischer Erkrankungen. Diese Befrührentung wurde verlängert auf 2013 und lt. DRV ist neben meinen chronischen Erkrankungen ausschlaggebend, dass ich auf dem Arbeitsmarkt "nicht mehr vermittelbar bin". Mein Arbeitsverhältnis hatte ebenfalls geruht (5 x Krankenhaus), bis ich dann zur Reha mußte, die leider erfolglos war. Was mir auf jeden Fall geholfen hat, war zum einen die Sozialarbeiterin bei der Reha und zum anderen die von mir immer verweigerte psychologische Therapie (man wird ja von der Außenwelt ganz schnell als Psycho abgestempelt). Die Therapie hat mir aber zumindest mental sehr geholfen, ich gehe jetzt mit meinen Krankheiten ganz anders um und habe akzeptiert, dass ich sie bis zum Lebensende haben werde und ich habe mit meinem Arbeitgeber abgeschlossen. Die größte Hilfe jedoch war ein "Tageshund". Um den kümmere ich mich von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr - 17.30 Uhr. Er zwingt mich, jeden Tag trotz Schmerzen rauszugehen und bringt mich dazu, die Schmerzen vom Kopf her in den Hintergrund zu verbannen. Der ist sowas wie ein "Therapiehund". Also, auf jeden Fall nochmal mit dem Arzt des Vertrauens (Hausarzt) sprechen, Reha und psychologische Therapie beantragen und zu entsprechenden Fachärzten gehen. Was ich ebenfalls empfehle, ist ein stationärer Aufenthalt in einer Schmerzklinik. Wenn das klappt, sofort mit den dort arbeitenden Sozialarbeitern sprechen, die sich in diesen Fragen sehr gut auskennen und kompetent beraten.

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