erweitertes Führungszeugnis im öffentlichen Dienst

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Es ist ein Verfahren gegen Dich eröffnet worden, auch wenn dies eingestellt wurde , wegen was auch immer.(wahrscheinlich Geringfügigkeit). Somit bist Du aktenkundig. In der Bewertung zur Einstellung als Lehrer wird ein internes, erweitertes Führungszeugnis herangezogen, welches Auskunft über sämtliche Eintragungen gibt, die in der Vergangenheit erfolgt sind. Als Lehrkraft benötigst Du einen so genannten einwandfreien Leumund. Da da Verfahren sehr lange her ist, dürfte allerdings kaum zu befürchten sein, dass die Einstellung daran scheitern sollte. Verneinst Du die Frage nach strafbaren Handlungen in der Vergangenheit und die Eintragung existiert, bleibt Dir am Ende die Argumentation des Vergessens, was respektiert wird. EIN GARANT FÜR DIE EINSTELLUNG IST DIES AUF KEINEN FALL. DU SOLLTET ABWARTEN, KEINESFALLS nervös werden UND DIR KEINE GRAUEN HAARE WACHSEN LASSEN. Ist die Einstellung abgelehnt, bleibt Dir der Rechtsweg offen, der manchmal Wunder wirkt. Um das ganze Unterfangen bezahlen zu können, schließt Du besser jetzt schon eine Rechtschutzversicherung ab, da diese eine Wartezeit von drei Monaten hat. Achte darauf : Mit B E G I N N des Eintretens eines Widerspruchs gegen eine Maßnahme, befindest Du Dich in einem schwebenden Verfahren und die Versicherung verweigert die Deckungszusage. Informiere Dich auch vorher bzgl. der Rechtschutzversicherung in Sachen Streitabdeckungen. Es ist bei manchen Versicherungen keinesfalls jeder eintretende Schadensfall versichert. ( ICH BIN KEIN VERSICHERUNGMAKLER, DER DIR WAS AUFSCHWATZT , ABER JEMAND DER MÖCHTE , DASS JEDER SEINE CHANCHE BEKOMMT. LIEBEN GRUß

Das hast Du goldrichtig recherchiert. Sowohl im "normalen" Führungszeugnis wie auch in der Belegart O steht nix drin. Allerdings wirst Du bei der Einstellung schriftlich erklären müssen, dass es niemals ein gerichtliches Verfahren gegen Dich gab.... Allerdings wäre mir neu, dass Ministerien außerhalb der Justiz und des Inneren eine Chance hätten, Einblick in das Erziehungsregister zu nehmen. Ich denke, es würde niemals heraus kommen, wenn Du die Frage nicht wahrheitsgemäß beantwortest. Strafbar ist es auch nicht. Wenn es heraus kommt, könntest Du höchstens den Job verlieren, den Du sonst sowieso nicht bekommen hättest ;-)

bei einem eingestellten Verfahren gibt es nichts einzutragen. Also müssten das Führungszeugnis und das erweiterte Führungszeugnis beide Blüten weiß sein..... was diese Mutprobe angeht..... viel Erfolg als Lehrer

Wenn das Verfahren eingestellt wurde, hat es ja gar keine Straftat gegeben, die eingetragen werden könnte.

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