Erwartet ihr auf diese Stelle viele Bewerber?

4 Antworten

Hm, wenn ich das so lese, denke ich auch, das ist eine Strandardantwort und die pokern bissl.

Was man bei ÖD nie vergessen sollte: da kommen noch einige interessante Sachen hinzu.

Jahressonderzahlung.. vielleicht ein Jobticket.. oft mehr Urlaub als bei vergleichbaren Stellen anderer AG.

Viele sagen dann mal gerne "meh, von Urlaub kann ich m ir nix kaufen">> zu kurz gedacht, das ist letztendlich bares Geld. Denn man arbeitet weniger. Was verdient man an einem Tag? Und das kriegt man eben für Urlaub. Du verstehst?

Ausserdem kommt man,w enn man erstmal einen Fuss in der Tür hat, auch schon an interne Stellenausschreibungen. Kann auch mal sehr interessant werden.

Manchmal ergibt sich im Gespräch auch, dass man doch in eine höhere Tarifstufe kommt, da man eben doch höher anzusetzen ist.

Ich bewerb mich immer mal wieder auf Stellen im ÖD, da ich da schon einiges interessant finde.

beim letzten Mal hätten sie mich als Lehrstuhlsekretärin genommen, ich hab mmcih schon voll gefreut. 20h, 5-Tage-Woche. 1 Kollegin, die von 40 auf 20 reduziert, so dass wir uns die Stelle also teilen. Sehr nette Dame.

Und dann kam plötzlich der Anruf: sie hätten sich jetzt überlegt,w egen Urlaubsvertretung usw, da wäre es doch besser, nicht nur 2 MA zu haben.

Erst dachte ich noch: okayy?

Und dann kam: sie wollen diese 20h auf 5 neue MA verteilen, die dann jeweils 1h am Tag kommen.

Lustig, ich fahre hin und zurück 1h, obwohl in der gleichen Stadt. Und mal ehrlich: was erledigt man in 1h effektiv? Und wie kriegt man 6 Leute auf 1 Stelle vernünftig koordiniert? VerGISS es.

Das hab ich über die Jahre echt gemerkt: ÖD ist manchmal ziemlich jenseits von Realität und Menschenverstand. Bis man die Stzelle hat, muss man sich teilweise echt auf Überraschungen gefasst machen.

Wenn´s klappt, ists dann meist super.

(mein Beispiel, s.o.: zu dem Zeitpunkt hätte ich bei meinem jetzigen AG den Einsatzort wechseln sollen, auf 20h verringern. Dafür 2h/ Tag pendeln bei 100€ mehr als für die Stelle an der Uni. Milchmädchenrechnung, die 100€ mehr hätte ja allein der größere Zeitaufwand und die höheren Fahrtkosten gefressen)

Also: ich würde am Ball bleiben.

Und vom Bewerberandrang.. man weiss es nicht. Schwer zu beurteilen. Mal hat man grad im ländlichen bereich kaum BW.. und dann wieder relativ viele. [Beispiel aus meinem früherereren JOb: mal bewarben sich, als wir in einem Kaff pädagogische Hilfskräfte suchten, 2, von denen einer voll Rohrkrepierer. Beim nächsten Turnus 10, wo 5 in enge Auswahl kamen])

Rechnet ihr hier mit einem ernst zu nehmenden Konkurrenzkampf von qualifiziertem Personal?

Ein Konkurrenzkampf ist das wohl weniger, da man nicht persönlich gegen jemanden Antritt und auch kaum/keine Gelegenheit hat sich mit dem Anderen zu messen.

Du kannst für Dich, als Person und mit Deiner Qualifikation Punkten, ebenso wie Andere sich aus dem Rennen schießen können.

In Konkurrenz stehst Du allerdings mit Deiner Bewerbung, wenn sich andere ebenfalls um die selbe Arbeitsstelle bewerben.

Da ich dort lebe und durch meine Ausbildung über eine Qualifikation verfüge, habe ich trotz der spärlichen Bezahlung Interesse.

Dann mal viel Erfolg.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Ich habe es natürlich auf die Anzahl der eingehenden Bewerbungen bezogen. Es werden sich vermutlich einige bewerben, aber es fällt mir schwer zu glauben, dass eine "Flut" von Bewerbungen eingehen wird, wie die Formulierung aus der Antwort-Email nahelegt. Ich würde meinen, nicht mehr als ca 5 ernstzunehmende Bewerber.

@killifinz

Das mit der Flut würde ich als Pokern ansehen. ich kann ja schlecht sagen "weia, Sie sind einer von zweien- und der einzige, dessen Qualis voll passen"

@killifinz

Für den Bewerber kann doch nur die Frage/Antwort - "habe ich eine reelle Chance und bekomme ich den Arbeitsplatz" - von Bedeutung sein.

Die Zeiten der "Bewerbungsfluten" haben sich in den letzten Jahren, wie auch den Medien zu entnehmen ist, etwas verändert.

@KHSchindelar

Da hast du völlig Recht.

Da kannst Du nur abwarten. Es kann sein, dass es im ländlichen Raum weniger qualifizierte potenzielle Bewerber gibt (weil da ja auch weniger Menschen leben), aber es gibt dort auch weniger Stellenangebote!

Grundsätzlich gibt es auf solche Stellen viele Bewerbungen, wobei nicht alle über die notwendigen Qualifikationen verfügen.

Gerade der Flecken ist interessant für Großstadtmüde !

Selbst bei dem Einstieg , bleibt oft mehr Netto als dank Mieten etc., in einer City N , A, M, R , LA .

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