Erschließungskosten neue Strasse - Kosten ungefähr?

2 Antworten

zu erschliessenungskosten rechnet man üblicherweise strom, wasser abwasser, telefon. das können bis max. 20% vom grundstückswert werden.

Das war nicht die Frage...

Wird auf jeden Fall im fünfstelligen Bereich liegen. Genaueres kann dir nur deine Gemeinde sagen.

Sehr gute Antwort. Es kommt auf den Umgriff an und auf die Anzahl der Erschlossenen, die Erschließungsabschnitte usw...

Ist dieser Straßenausbaubeitrag noch vertretbar?

Wir wohnen an einem Eckgrundstück. Vorne ist eine Staatsstrasse und an der Seite eine Gemeindestrasse. Nun hat die Gemeinde beschlossen, neben der Gemeindestrasse ein Baugebiet zu erschliessen. Auf Anfragen bei der Gemeinde hat es bislang nur geheissen, das da schon 5000€ Straßenausbaubeitrag viel wären und man solle sich keine Sorgen machen.

Zuerst wurde von der Gemeinde angedacht, im Zuge der Neubaugebietserschliessung die kleine Gemeindestrasse (ca. 200m lang) nur kostengünstig zu erneuern. Also Pflastersteine raus, Unterbau verdichten und neuer Teer drauf. Beim Entfernen der Pflastersteine hat sich scheinbar ergeben, das der vorhandene Unterbau nicht ausreicht. Nun wurde die Straße komplett abgerissen und ausgehoben auf eine Tiefe von ca. 80-100cm. Es wurden ca. 80 cm Schotter eingefüllt. Nach Meinung aller Anwohner ist aber solch ein massiver Unterbau unverhältnismäßig.

Wir Anwohner hegen auch den Verdacht, das nur deswegen so ein massiver Unterbau gewählt wurde, damit die Bauern mit ihren schweren Maschinen darauf fahren können.

Unserer Meinung auch trägt die nun fertig gestellte Schwerlaststrasse hauptsächlich zu den zu explodierten Kosten bei.

Statt nun an die 5000€ Straßenausbaubeitrag werden wir nun mit Kosten zwischen 20 und 30 € je qm Grundstück herangezogen. Wieviel das bei einem 800q großem Grundstück ist, kann sich jeder ausrechnen, auf jeden Fall über 20.000€.

Um wieviel eine derart massiv unterbaute Straße im Vergleich zu einer für eine Wohnsiedlung normale Straße mehr kostet, wissen wir leider nicht, wir schätzen aber, das diese mindestens das dreifache kostet.

Gibt es hierbei nicht einen Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, den auch eine Gemeinde zu beachten hat? Dürfen die eine Schwerlaststrasse in ein Wohngebiet bauen und die Anlieger müssen nun existenzbedrohende Beiträge entrichten?

Vielleicht hat jemand ein ähnliches Problem oder hat es schon erlebt und kann einen Rat geben.

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