Ersatzzustellung durch Einlegen in den Briefkasten durch den Gerichtsvollzieher rechtskräftig?

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Mach Dir keine Sorgen.

Das ist eine rechtskräftige Zustellung, ebenso wie z.B. eine Hinterlegung auf einem Postamt, die dann nicht abgeholt wird.

Ob der Empfänger das Schriftstück liest oder nicht, ist jetzt unerheblich. Ab dem Tage der Zustellung beginnt eine evtl. vorhandene Widerspruchs- oder Einspruchsfrist zu laufen.

Nur eine eindeutig belegbare Verhinderung kann jetzt noch den Lauf der Dinge für ihn aufhalten oder besser gesagt anhalten. Das wäre meines Wissen aber höchstens ein Krankenhausaufenthalt, der vor Zustellung begonnen hat.


Natürlich ist das alles in Ordnung. Da schließe ich mich den Vorrednern an.

Bedenke aber, dass du die Kosten für diese Zustellung nicht voll in Rechnung stellen darfst. Das würde der Schadensminderungspflicht widersprechen. Auch wenn du dem Post-Einschreiben nicht vertraust, ist es die zuverlässigste und kostengünstigste, wenn du sicher gehen willst.

Zustellung durch einen Gerichtsvollzieher, egal ob persönlich übergeben oder in den Briefkasten gelegt, ist die sicherste aller Zustellungsarten. 

Der eigene Briefkasten gehört zum Machtbereicht des Empfängers. Die Einlage entspricht der wirksamen Zustellung.

Ja, so ist es. Die Zustellung ist rechtskonform voll in Ordnung. Da kann keiner dran rütteln.

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