Ermittlung durchschnittliche Hauskauf Preise?

5 Antworten

Die Kaufpreissammlung des Gutachterausschusses ist nur einsehbar, sofern man ein berechtigtes Interesse nachweisen kann. Für die Öffentlichkeit ist die Kaufpreissammlung nicht bestimmt.

Einfach anrufen oder eine schriftliche Anfrage stellen und Daten hieraus erhalten, um den eignen Kaufpreis zu ermitteln, ist nicht möglich.

Einen Immobilienmarktbericht oder Grundstücksmarktbericht kannst Du beim Gutachterausschuss kaufen, dieser wird teilweise kostenfrei zur Verfügung gestellt, abhängig welcher Gutachterausschuss für Dich zuständig ist.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Was du meinst sind wohl die Bodenrichtwerte (https://de.wikipedia.org/wiki/Bodenrichtwert ). Diese sind in der Tat ein Durchschnittswert der tatsächlich verkauften Immobilien in Abhängigkeit derer Ausstattung.

Einige Bundesländer stellen diese Werte kostenlos zur Verfügung z.B. NRW (https://www.boris.nrw.de/borisplus/?lang=de). Bei anderen musst du für die Information zahlen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Die Institutionen, die die tatsächlich gezahlten Beträge kennen wie z.B. der Notar oder das Finanzamt, werden mit Sicherheit keine derartigen Daten herausgeben.

Von daher: nein, eine solche Datenbank gibt es nicht, siehe dazu auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilienindex

Man kann mal ausrechnen bei Immobilienscout24 wie viel der Preis pro m2 wäre. Da zu brauchst du aber das Bj, Wohnort, m2 Zahl usw.

Ich hab es auch gemacht der Preis war höher als ich tatsächlich gezahlt habe. Aber das kommt ja auch auf den Verkäufer an.

Dafür sind die örtlichen Katasterämter zuständig. Bei denen landet eine Kopie jedes notariellen Kaufvertrags. Daraus machen die ihre Preisstatistik. Einfach dort mal anrufen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

hm, bei uns aber nicht.

Die Preisstatistik wird hier vom Gutachterausschuss geführt und dieser ist dem Landkreis zugeordnet.

Katasteramt erhält bei uns keinen Kaufvertrag, da bin ich mir ganz sicher.

@kabbes69

Die Kaufpreissammlung wird vom Gutachterausschuss geführt und nicht vom Katasteramt. Das Katasteramt ist die Behörde für die Grundstücksvermessung, dort kannst Du u.a. eine Flurkarte oder Auszug aus dem Liegenschaftskataster erhalten.

Die Kaufpreissammlung wird vom Gutachterausschuss geführt und nicht vom Katasteramt. Das Katasteramt ist die Behörde für die Grundstücksvermessung, dort kannst Du u.a. eine Flurkarte oder Auszug aus dem Liegenschaftskataster erhalten.

Ehemann will hälftig Haus verkaufen bzw. zwangsversteigern lassen

Zur Wendezeit überschrieb meine Schwester uns als Ehepaar mein Elternhaus, in das wir ca. 1996 gemeinsam eingezogen sind. Seit einigen Jahren funktioniert unsere Ehe so gut wie nicht mehr. Obwohl wir nicht geschieden sind, z.Z auch noch nicht wieder getrenntlebend, will nun mein Mann seine Hälfte des Hauses, welches mein Elternhaus ist, verkaufen oder zwangsversteigern lassen und dann ausziehen. Im Grundbuch stehen noch Grundschulden - einmal von einem noch laufenden gemeinsamen Darlehen und einmal als Sicherheit für eine Bürgschaft aus Darlehensschuld für seinen Sohn aus erster Ehe. Wir haben ein gemeinsames Kind (34 Jahre) er noch 3 Kinder aus 1. Ehe und ich 2 Kinder aus meiner 1. Ehe. Ursprünglich sollte einmal unsere gemeinsame Tochter das Haus erben. Nachdem der Sohn aus 1. Ehe schon 3 Häuser auf Pump gekauft hat, befürchte ich hier, dass er sich eventuell in diese Hälfte einkaufen wird wollen. Geht das überhaupt, dass mein Ehemann eine Hälfte ohne meine Zustimmung verkaufen oder zwangsversteigern kann? Ich selbst werde im Falle eines hälftigen Verkaufs nicht kaufen können, da ich die Finanzen nicht habe. Ab Februar 2013 bin ich arbeitslos und bekomme da auch keinen Kredit mehr. Muss ich mir tatsächlich meine eigenes Elternhaus erneut teils einkaufen müssen, wenn ich das Erbe meiner Tochter erhalten will? Seit Jahren zahlen wir eine Miete auf ein Hauskonto, um die Bankschulden tilgen zu können (hälftig). Bis er auszieht will er ab jetzt keine Miete mehr zahlen, nur noch anteilig Betriebskosten, obwohl auch er im Darlehensvertrag Mitschuldner ist. Was ist mit seinen privaten Schulden, die im Haus-Bankdarlehen zusätzlich mit eingebunden sind und die er auch nicht mehr bezahlen will? Hierzu die Ergänzung: Darlehen für Heizung mit Aufstockung für Umschuldung Privatkredit Ehemann während des ersten Getrenntleben ca. 2003 seinerseits und Privatkreditanteil meinerseits, für die wir zusätzlich jeder von unserem Einkommen (die von der Bankberaterin ihrerseits errechneten Monatsraten-Anteile des Gesamtdarlehens ausmachten) auf das Hauskonto eingezahlt haben. Durch Sondertilgungen vom Hauskonto wurde dieser Kredit vorzeitig im August 2012 abgelöst. Hier will er seine Privatschuld aber nicht weiter abzahlen, obwohl die Sondertilgungen 100% Geld vom Hauskonto waren. Ich weiß, ist bisschen verzwickt, aber diese Privatschulden müssten bis zum regulären ursprünglichen Abzahlungsplan der BHW doch weiter auf das Hauskonto eingezahlt werden. Bei Trennung erst recht. Ich möchte mein Elternhaus behalten und auch das Erbe für unser gemeinsames Kind erhalten. Kann sich einfach so ein fremder Mensch in das Erbe meiner Tochter hälftig einkaufen? Über Tipps würde ich mich freuen, was geht und was kann ich nicht verhindern. Einen Rechtsanwalt nehmen zu müssen ist mir ziemlich klar, trotzdem danke mal vorab für Infos. Saryn52

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