Erfahrungen bei Pferdeversicherungen?

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Die Uelzener ist die "klassische" Tierversicherung. Die bot das bereits an, da gab es die ganzen anderen noch gar nicht. Selbst wenn die ein paar € teurer ist, kannst du da auf die größte Erfahrung zurück greifen.

Trotzdem würde ich zum Abschluss über einen ortsansässigen Makler raten. Da hast du auch einen Ansprechpartner, der auch für Falschberatungen HAFTET.

Teurer wird das dadurch NICHT

Meine Ponys sind bei der Uelzener haftpflichtversichert und ich bin damit sehr zufrieden. Eine OP-Versicherung habe ich nicht und hätte sie auch bisher nicht gebraucht, Felix habe ich fast 20 und Sven fast 14 Jahre.

Meine Stute ist mit einer OP Versicherung bei der Uelzener versichert. Leider habe ich die Versicherung auch schon dreimal in Anspruch nehmen müssen. Augen-OPs. Das ging immer reibungslos. Ich lasse die Klinik selbst mit der Versicherung abrechnen, dann muss ich nichts vorlegen.

Allerdings habe ich damals, als ich sie 2008 abschloss, blöderweise die billigste Variante abgeschlossen. Das würde ich nicht noch mal tun. In der billigsten Variante ist halt einiges nicht mit drin. Z.B. nur eine Woche stationärer Nachbehandlung. Da mein Pferd im November/Dezember leider sechs Wochen in Hochmoor bleiben musste, war ich finanziell dann doch gearscht.

Ich weiß auch nicht, ob bei der Premium-Versicherung mehr OPs im Leistungskatalog enthalten sind. Meine Stute musste im November u.a. eine Flap-OP bekommen. Da wird ein Stück Bindehaut sozusagen als Pflaster in das Auge reingenäht - können nur Spezialisten. Und Flaps sind nicht im Leistungskatalog enthalten. Jedenfalls nicht bei meiner Variante. Blöd.

Ich rate dir also, wenn du dir Angebote einholst unbedingt in den Leistungskatalog zu gucken. Es bringt dir nichts, wenn wichtige OPs nicht drin stehen. Leider ist es bei meinem Pferd (20) mit seiner Vorgeschichte nun zu spät, von Standard auf Premium zu gehen.

In Sachen OP-Versicherung gibt es ohnehin m. E. Wissens nicht so viele Anbieter. Ich bin schon jahrelang bei der Uelzener und habe dort eine OP-Versicherung und bin ganz zufrieden, allerdings hängt es aber wohl davon ab, welche Versicherungsleistungen man abschließt. Da dürfte es sehr wohl Unterschiede in Abhängigkeit zum Versicherungsbeitrag geben

Du hast ja schon Vergleiche angestellt.

Wichtig dabei ist es genau zu vergleichen.

  1. Welche Leistungen hat die Versicherung
  2. Wie hoch ist die Eigenbeteiligung (von 0 - 2.000 €)
  3. Nicht nur OP-Versicherung ist wichtig sondern auch eine Krankenversicherung, die die Kosten für den Tierarzt abdeckt. Denn da scind schnell mal einige hundert EURO fällig.
Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Eine Krankenversicherung rechnet sich so gut wie niemals.

Lieber spar ich jeden Monat die 200 Euro selber an.

@friesennarr

wer es sich so leisten kann. Unser Pferd ist ein Allergiker und da ist der TA ständig im Haus

@Deepdiver

Warum? Seit wann hat ein Allergiker einen Bedarf für Dauerbetüttelung vom TA?

Das wird ein mal abgeklärt, dann werden die Sachen gemacht die man machen muß und dann ist gut. Futter, Medis, Notfall - hat man dann ja alles gelernt.

Ich habe eine OP-Versicherung. Aber eine Krankenversicherung halte ich für viel zu teuer.

@Dahika

Eine Krankenversicherung rechnet sich im Normalfall nicht, da kommt man günstiger hin mit eigenen Rücklagen.

Reitbeteiligung kaufen oder nicht?

UPDATE: Vielen Dank für all eure Antworten, ich habe nun einen Plan B OHNE Ronny zu verlieren und ihn auch nicht kaufen zu müssen.

Ich habe seit 3 Jahren eine ,,Reitbeteiligung'' bzw. ein Patenpferd, welches ich 7/365 besuchen und mit ihm arbeiten kann wenn ich möchte. Er ist also so gut wie mein eigenes Pferd, ich bezahle 100€ im Monat + Futter + Hufschmied. Ronny (das Pferd) ist 21 und ich 17. Nun überlege ich, seine Besitzerin (welche auch die Stallbesitzerin ist & überhaupt nichts mit ihm macht) zu fragen, ob ich ihn kaufen darf. Ich gehe Samstags arbeiten, meine Mutter arbeitet zwar nur geringfügig, aber ich habe noch Rücklagen auf dem Konto meiner Großmutter (bzw. mein Erbe von ihr). Ich habe mir die monatlichen Kosten ausgerechnet, wenn ich mit Ronny in einen anderen Stall ziehen würde. Ich würde nicht wegen der Kosten, sondern aus ganz vielen anderen Gründen Stall wechseln wollen. Da kam ich auf etwa 300€/Monat (inkl. Versicherung usw.) und ich verdiene etwa 420€/Monat. So würde ich die monatlichen Kosten schonmal komplett alleine tragen können und für Notfälle hab ich ja auch noch das Erbe meiner Oma.

Nun meine Frage: Kann ich das schaffen und ist das vernünftgi? Ich weis ich bin noch jung aber ich kann nicht ohne Ronny, er bedeutet mir so unglaublich viel und es würde mir das Herz brechen, ihn aufzugeben. Ich stecke seit 3 Jahren persönlich so viel für ihn (und den gesamten Stall) zurück, dass ich jetzt gerne ein geregelteres Leben bzw einen geregelteren Alltag mit ihm führen kann & nicht noch 10 andere Sachen in dem Stall machen muss, sondern mich wirklich zu 100% auf ihn konzentrieren kann. Jetzt fahre ich in den Stall, kümmer mich um alle anderen Tiere und habe vlt eine halbe Stunde wenn überhaupt für ihn Zeit. So würde ich in den Stall fahren, mich zu 100% auf Ronny konzentrieren und dann wieder fahren. Ich hoffe ihr versteht was ich meine und könnt mir helfen. Wenn ihr auch noch Tipps habt, wie ich meine jetzige Situation doch noch ändern kann, ohne Ronny abgeben zu müssen, wär ich euch noch mehr dankbar. Meine Mutter steht bei diesem ,,Projekt“ komplett hinter mir & würde ihn auch für mich kaufen, von meinem Geld natürlich bzw. Wir würden ihn uns teilen.

Vielen Dank, Petra :)

In den 300€ sind inbegriffen: Stallmiete, Hufschmied, Impfungen, Zahnarzt, Versicherungen (Haftpflicht & Op), Futter & Zusatzfutter, Wurmkuren. Sattelkontrolle fällt bei Ronny weg, da er nur mit einem Reitpad geritten wird. Ich reite hauptsächlich im Gelände und ein bisschen am Platz im Schritt und Trab.

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