Erbschaftsklärung-Notarvertrag

3 Antworten

Ich gehe davon aus, dass in dem Notarvertrag bereits stand, dass 1 die anderen 5 sukzessive ausbezahlt und er schon als neuer Eigentümer ins Grundbuch eingetrage wurde. Möglicherweise hatten die Eltern aber noch eine Art Niesbrauch an dem Haus. Nun sind die Eltern gestorben und 1 will über das Haus frei verfügen. Wie auch immer, Wenn er 5 noch nicht ausbezahlt hat, hat das mit seinem Eigentumsrecht an dem Haus nichts zu tun, es handelt sich hier lediglich noch um eine Geldschuld. Und, nein, man braucht nicht noch mal zum Notar. Wie du sagst ist die Umschreibung ja bereits erfolgt.

Das würde heißen bei Geldschulden, reicht es einen Vertrag aufzusetzen und diesen von beiden Parteien sowie Zeugen unterzeichnen zu lassen, richtig?

Wenn es um ein Haus geht, muss das über einen Notar geklärt werden, da ja das Grundbuch berichtigt werden muss.

Das Grundbuch ist bereits angepasst. Es geht hierbei nur noch um Geld. Das Haus gehört bereits seit Jahren Kind 1.

Schenkungs- und Kaufverträge bei Immobilien unterliegen immer besonderen Formvor-schriften und bedürfen einen Notar. Selbst wenn hier also der Anteil eines Miteigentümers (und das ist nun auch mal im Falle einer Erbengemeinschaft so) ausbezahlt werden soll, dann muss dies ja letztendlich auch im Grundbuch festgehalten und vermerkt werden. Und hier besteht grundsätzlich in Deutschland die Pflicht eines Notars.

Das Grundbuch ist bereits angepasst. Es geht hierbei nur noch um Geld. Das Haus gehört bereits seit Jahren Kind 1.

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