Erbschaft / Nachlass, wie kann man herausfinden, ob man etwas geerbt hat

5 Antworten

Du kannst beim Nachlassgericht in deiner Nähe einen erbschein beantragen ggf. auch vorab mündlich erfragen (aber bitte nicht am Telefon).

Danke für die schnelle Antwort. Der Antrag ist mit Gebühren verbunden, die sich am Nachlasswert richten. Ist mit dem Nachlasswert der Gesamtwert des Nachlasses gemeint oder nur der Teil des Nachlasses, der einem dann zusteht?

@Tonio78

Danke für die schnelle Antwort. Der Antrag ist mit Gebühren verbunden, die sich am Nachlasswert richten. Ist mit dem Nachlasswert der Gesamtwert des Nachlasses gemeint oder nur der Teil des Nachlasses, der einem dann zusteht?

Noch einmal: Dein Vater hat kein Erbrecht an dem Nachlass seines Freundes :-O

Dein Vater zahlt also nichts derartiges, wenn sein Freund ihm einen Gegenstand oder einen Geldsummer vermacht haben sollte.

Sollte er als Erbe bestimmt worden sein, bestimmt sich die Erbscheinsgebühr nach den auf ihn entfallenden Erbteil.

Einfach mal abwarten, wie der Stataus deines Vaters denn überhaupt ist :-O

G imager761

@Tonio78

Das weis ich leider nicht. Einfach mal dort fragen.

Du kannst beim Nachlassgericht in deiner Nähe einen erbschein beantragen ggf. auch vorab mündlich erfragen

Unsinn - selbst langjährige Freunde werden nicht zu Erben, haben keinerlei Pflochtteilsrecht, also auch keine Forderungsansprüche :-O

@imager761

Der Verstorbene kann zu lebzeiten einen Erben bestimmen und zwar wen er will, auch den Freund des Verstorbenen. Um ein evt. Anspruch zu erfahren, sollte man beim Nachlassgericht vorsprechen. Dort kann man in Erfahrung bringen ob überhaupt ein Testament hinterlegt wurde. Das Gerichts kann außerdem vorab einschätzen , ob der evt Erberechtigter darin überhaupt aufgeführt ist. Eine genaue Rechtsbeurteilung nimmt seinen Lauf, sobald der reguläre Antrag auf Erbschein erfolgt. Gegen den Bescheid kann dann innerhalb einer Frist Rechtmittel eingelegt werden, falls der Betroffene nicht damit einverstanden ist oder sich betrogen fühlt. Sollte ein Testament verfasst aber nicht bei einem Gericht , sondern anderswo hinterlegt worden sein, so ist der Betreffende auf Herausgabe verpflicht und würde sich bei Verletzung dieser strafbar machen.

@Snakeshake

Einen Erbschein zu beantragen kostet ersmal nur Geld, auch wenn dieser abgelehnt werden sollte. Der Erbschein ist auch der 2. Schritt. Zunächstmal muß man das Testament anschauen. Das bekommt man, wenn man überhaupt etwas damit zu tun hat, d.h. auch wenn man z.B. Ersatzerbe ist, oder der Erblasser auch nur schöne Grüße vermittelt.

Danke euch für die vielen Antoworten. Ich werde also zunächst beim Nachlassgericht nachfragen, ob ein Testament hinterlegt worden ist. Wahrscheinlich bekomme ICH keine Auskunft. Da werde ich meinen Vater überreden müssen , damit er es tut.

Daß er als langjähriger Freund des verstorbenen zum Begräbnis geladen wurde, bedeutet ja nun nicht, daß er gleich etwas vermacht bekommen hat :-)

Falls der Verstorbene in seinem Testament seinen langjährigen Freund begünstigt hat, erfährt dein Vater das vom Nachlassgericht, daß das Testament eröffent und den eingesetzten bzw. gesetzlichen Erben (Tochter, weitere Kinder, Ehegättin) mitteilt.

Ohne Testament wäre dein Vater nicht erbberechtigt. Also braucht er auch nicht von sich aus beim Nachlassgericht vorstelllig zu werden - einen Erbanspruch oder Pflichtteilsrecht, daß dort geprüft werden müßte, hat er nämlich nicht :-O

G imager761

Also bei mir hat sich das Nachlassgericht nicht gemeldet und ich (wir) mussten einen Erbschein beantragen, das hat bestimmt ein viertel Jahr gedauert. Ausweise, Stammbuch, Termine, Schriftverkehr, Notar usw.

Sie können sich bei den Nachlassgericht melden und nachfragen, ob sie in einen Testament des Verstorben erwähnt wurden. Es kann ja sein, das das Nachlassgericht schlicht ihre Adresse nicht hat.

Kann man irgendwie Einsicht in das Testament bekommen.

Sofern sie überhaupt beteiligt sind, weil z.B. ihr Name in dem Testament auftaucht, ja. Betrifft sie das Erbe nicht, dann haben sie auch kein Einblick in das Testament.