Erbrecht Uneheliche Tochter

5 Antworten

Wenn du vor deinem Mann stirbst erbt er einen teil des Hauses, die ser Teil wird wieder unter den Töchtern aufgeteilt, wenn er stirbt. Es macht sicher Sinn einen Ehevertrag / Erbvertrag zu machen. Lasst euch vom Anwalt beraten und etwas aufsetzen und notariell beglaubigen.

Völlig überflüssiger Kommentar, bei Fehlen jeglicher Kenntnis des Erbrechts auf einen Anwalt zu verweisen der, nebenbei, überhaupt keine Vereinbarungen beglaubigen kann noch, und das wäre hierbei allein richtig, beurkunden darf :-(

Im Übrigen war die Fragestellung lediglich, ob jemand für ein Kind seines Partners Erb- oder Pflichtteilsansprüche erfüllen muss oder nicht. Muss er nicht.

Und: eine Ehevetrag hat nichts mit der Erbfolge zu tun. Ein Erbvertrag eher, der ist aber überflüssig, weil Ehepartner Testamente erstellen können - unentgeltlich, da auch ohne Notar wirksam.

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G imager761

@imager761

Du hast offenbar Mühe mit dem Textverständnis, es ist der sicherste Weg, vom Anwalt das Testament und aufsetzen zu lassen und es notariell beglaubigen zu lassen. Will heissen dem Notar die Schriftstücke vorlegen und überprüfen zu lassen. Genau so haben wir unsere Erbangelegenheiten geregelt. Selber aufgesetzte Testamente sind zu oft anfechtbar, weil sie Formfehler enthalten. Was der Anwalt aufgesetzt hat muss übrigens von Hand abgeschrieben werden. Wenn es um ein Haus geht, ist der Notar unumgänglich. Der Ehevertrag hat sehr wohl etwas mit der Erbfolge zu tun. Vielleicht solltest du dich selber mal besser informieren und die Richtlinien studieren.

@Goodnight

Auch durch Wiederholungen werden dein irrtümlichen Rechtsauffasung zu Ervbertrag und Testament, handschriftlich und Notar, Notar bei Haus usw. nicht richtiger :-(

Entweder beschreibt du hier nicht das deutsche Erbrecht, oder ich kenne die "Richtlinien", das sind die Gesetzte des BGB im 3 Abschnitt, Teil 7, §§ 2229-2264 doch eingehender und brauche deine Belehrung nicht.

So wie die Fragestellerin :-)

Die Sinnhaftigkeit eines notariellen Testamentes steht hier nicht zur Diskussion.

Sondern einfach die Frage, ob ein uneheliches Kind des Patrners Ansprüche an eigenem Vermögen stellen kann.

Dies wäre mit einem - durchaus mehrere tausend Euro teurem (!) Testament oder doppelt teurem Vertrag - eben nicht besonders zu regeln und insofern absolut überflüssig.

G imager761

@imager761

Also dafür das Du so resistent den Erklärungen ggü. bist... bist Du ganz schön heavy d´rauf...

Steht der unehelichen Tochter meines Mannes ein Erbteil zu von "meinem" Haus?

Nur wenn sie vor ihrem Mann sterben. Dann geht die Hälfte des Hauses auf ihren Mann über. Stirbt ihr Mann danach, erben beide Kinder zu gleichen Teilen.

Das können sie durch ein Testament vermeiden. Entweder vererben sie das Haus direkt ihrer Tochter, oder sie setzen ihren Mann als Vorerben und die Tochter als Nacherben bezüglich des Hauses ein.

Was würde eine Gütertrennung diesbezüglich ausrichten??

Gütertrennung würde bewirken, das ihr Mann nicht mehr 50% (25 % Erbteil + 25 % Zugewinnausgleich) sondern nur noch 25 % von ihnen erbt.

Die Tochter Deines Mannes hat auf DEIN Haus keinerlei Anspruch.......

Ist nach Deinem Tode allerdings Dein Mann Alleinerbe und verstirbt nach Dir......dann hat sie Anspruch....... Du solltest Deinem Mann ein lebenslanges Wohnrecht einräumen und Deine Tochter als Alleinerbin einsetzen und das auch vor einem Notar beurkunden lassen.......

Was hat die Frage, ob das Kind eines Partners am eigenen Vermögen erbberechtigt ist mit deinem Rat zu tun, dafür den Ehemann zu enterben? Eben, nichts.

@imager761

Ihr habt´s nicht kapiert !!!!

Wenn ER erbt und verstirbt, hat seine Tochter Recht auf ihren Pflichtanteil.....gemeinsame Tochter ebenfalls .........wenn er Pech hat wird gezwungen sein, das Haus zu verkaufen um die beiden Erben auszuzahlen. Und DAS will Tigger73 offenbar verhindern.............

@BEAFEE

Ihr habt´s nicht kapiert !!!!

Bist du da sicher? Du kannst Ausrufezeichen setzen so viele du willst, du hast dennoch offenbar keine Ahnung vom Erbrecht und erteilst hier Ratschläge aus dem Bauch, völlig an der Fragestellung vorbei :-(

Ihre Frage war ganz einfach: "Steht der unehelichen Tochter meines Mannes ein Erbteil zu von "meinem" Haus?"

Die Antwort ebenso: Nein, steht es nicht, weder beim Tod ihres Ehemannes noch bei ihrem eigenen Tod hat die Tochter des Partners irgendwelche Ansprüche an fremdem Vermögen.

wenn er Pech hat wird gezwungen sein, das Haus zu verkaufen um die beiden Erben auszuzahlen.

Das ist schlicht falsch! Erb- und Pflichtteilsansprüche entstehen erst mit seinem Tod.

Nur das gemeinsame Kind könnte ihr Erbe oder Pflichtteil der Mutter aus dem hälftigen Hauswert vom Ehemenn als Erben verlangen und ihn zur Auszahlung zwingen :-O

Das unehliche Kind hat an dem vom Witwer ererbten Haus erst nach dessen Tod Ansprüche.

Hätte, wäre, könnte: Die Frage ist geklärt: die Mutter muss als Eigentümerin des Hauses nicht befürchten, dass das uneheliche Kind daran Ansprüche stellt, solange sie es besitzt.

@imager761

Imager...
Du verstehst nicht was BEAFFE meint...

In erster Instanz hat die Tochter des Ehemannes natürlich tatsächlich keinen Anspruch...

Aber wenn die EHEFRAU vor dem EHEMANN stirbt und er dementsprechend mind. einen Teil des Hauses erbt... so wird SEINE EIGENE Tochter nach seinem Tod dann doch einen MINDESTTEIL des HAUSES bekommen...

Und ich kann das durchaus verstehen... denn bei uns ist der Fall ähnlich... und ich TUE ALELS das der Junior meines Mannes NICHTS davon bekommt... weder nach meinem noch nach seinem Tod... Nicht mal das Schwarze unter´m FingerNagel...

@KeckerFrog

ENDLICH mal jemand der mich versteht !!^^^^

@ keckerFrog.....bei mir ist es ähnlich gelagert, daher habe ich mir entsprechende Information geholt und weiß wo von ich rede..........

Hallo Tigger73,

ich hoffe, dass dich die widersprüchlichen und teilweise völlig falschen Kommentare nicht verwirrt haben oder sogar zu Panik verleiten :-(

Leider versteht hier kaum einer was vom Erbrecht und gibt Gefühle und Meinungenn aus Free-TV oder Boulevardmagazinen weiter :-)

Rechtlich gesehen muss man zwischen der gesetzlichen Erbfolge und der gewillkürten Erbfolge, also Bestimmung der Erbfolge durch Testament, unterscheiden.

Ich unterstelle nachfolgend, dass ihr bei eurer Heirat keinen besonderen Güterstand vereinbart habt, sonder im Normalfall der sog. Zugewinngemeinschaft verheiratet seit. Dann gilt: Alles, was vor der Ehe oder durch Erbe erworben wurde, gehört dem jeweiligen Partner, alles, was gemeinsam angeschaftt wurde, beiden gemeinsam.

Der Nachlass bezieht sich dann immer nur auf das, was der/dem Verstorbenen selbst gehörte - dein Haus gehört weder beim Tod deines Mannes noch bei deinem Tod der Stieftochter!

Ohne testamentarische Verfügungen, also wenn dein Mann nichts verfügt, erben seine beiden leiblichen Kinder, also seine Tochter und euer gemeinsames Kind, eine Hälfte seines Vermögens, die andere Hälfte (25% Erbquote, 25% Zugewinnanteil) fällt dir zu.

Er kann mit einem Testament entweder seine uneheliche Tochter enterben, also auf ihren Pflichtteil setzen, dann könnte sie nur die Hälfte, also 1/8 seines Nachlasses von den Erben (eurer Kind und du) in Geld verlangen. Oder dich als Alleinerbin bestimmen, dann gälte dies auch für euer Kind, du hättest 3/4 Nachlassvermögen geerbt.

Bei deinem Tod bekäme dein Mann wie euer gemeinsames Kind jeweils die Hälfte deines Vermögens, stirbst du nach ihm, bekäme eure/deine Tochter alles.In beiden Fällen hätte die Stieftochter keinen Erbanspruch noch einen Pflichtteil aus deinem Vermögen zu verlangen.

Du siehst: egal, was dein Mann zu seinem Vermögen verfügt oder auch nicht, seine Stieftochter hat unter keinen Umständen an deinem Vermögen Ansprüche.

Auch zu deinem Vermögen musst du wg. der Stieftochter nichts weiter veranlassen.

G imager761

Eine Enterbung kann aber nur ab 10 Jahre vor dem eigenen Tod erfolgen... Also wenn man bereits nach 9 Jahren stirbt zählt es nicht...

Und bei Morddrohung kann man auch enterben... sonst eher nicht...

"Bei deinem Tod bekäme dein Mann wie euer gemeinsames Kind jeweils die Hälfte deines Vermögens, stirbst du nach ihm, bekäme eure/deine Tochter alles. In beiden Fällen hätte die Stieftochter keinen Erbanspruch noch einen Pflichtteil aus deinem Vermögen zu verlangen."

Der Mann bekommt nach ihrem Tod die Hälfte des Vermögens. Wenn der Mann dann stirbt, warum sollte die 1. Tochter diese Hälfte nicht ebenfalls beerben können? Diese Hälfte ist doch jetzt das Vermögen des Mannes.

Mein Mann hat eine uneheliche Tochter, zu der ihm der Kontakt verboten wird - er darf nur zahlen...

Für Vater und Kind tragisch, erbrechtlich nicht relevant.

Steht der unehelichen Tochter meines Mannes ein Erbteil zu von "meinem" Haus?

Warum schreibst du "meinem" in Anführungszeichen? Es ist Dein Haus, wenn Du allein im Grundbuch stehst. Nein, die Tochter Deines Mannes beerbt nur Deinen Mann. Falls Du vor Deinem Mann stirbst werden er und eure gemeinsame Tochter Erben, auch am Haus. Wenn dann Dein Mann stirbt erbt auch seine uneheliche Tochter, auch einen Anteil am Haus.

Was würde eine Gütertrennung diesbezüglich ausrichten??

Bei einem gemeinsamen Kind nichts, da dann Mann und Kind Dich jeweils zur Hälfte beerben, was bei Zugewinngemeinschaft auch der Normalfall ist.

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