Erbfall: Werden die Erben bei Benachrichtigung

3 Antworten

also so einfach pauschal mit ja und nein kann man das nun wirklich nicht beantworten. das nachlassgericht kann nur auskunft darüber geben was gerichtlich bereits bekannt ist, also bei schulden wenn bereits titel vorliegen. anonsten kann das nachlassgericht keine aussage treffen was noch an verbindlichkeiten vorhanden ist. nur wenn ein nachlassverwalter eingesetzt wurde kann der grob abschätzen was an laufenden verbindlichkeiten da ist. sonst nicht.
hat der verstorbene vor seinem tod noch rechtsgeschäfte abgewickelt, so tritt der erbe als rechtsnachfolger auf und muß fuer diese verbindlichkeiten einstehen. es kann wie lotto-spielen sein

Die Antwort ist nein. Der Erbe "kauft" die Katze im Sack: http://www.rechtsanwalt-eilenburg.de/rechtsgebiete/ausschlagung.php

Bei der Testamentseröffnung bekommt man sowohl das bekannte Vermögen als auch die bekannten Verprflichtungen aufgezeigt.

Der Testamentsvollstrecker kann auch nur wieder geben, was er weiß. Nämlich das, was im Testament steht. Das kann sich aber in der Zwischenzeit gewaltig geändert haben.

Was möchtest Du wissen?