Erbengemeinschaft - Konflikt ums Elternhaus

5 Antworten

Hallo, ihr solltet euch mit eiem Anwalt zusammensetzen und besprechen, was es für Möglichkeiten gibt, mit denen alle Parteien zufrieden sind. Schafft ihr das?

Wenn sich die Erben nicht einigen können und die Eltern im Testament auch nichts bestimmt haben, wird es nur über eine Teilungsversteigerung gehen.

Nein, es ist auch möglich, sich vor einer Versteigerung zu einigen. Die Versteigerung ist aber die einzige Möglichkeit, eine Erbengemeinschaft aufzulösen, bei der keine Einigung erzielt werden kann. Aber warum muss das übers Gericht gehen? Kann doch auch so jeder sagen, welchen Betrag er maximal ausgeben kann / will, spart Zeit, Gerichtsgebühren, Ärger...

ja, wenn man sich nicht einigen kann und um den tatsächlichen wert des hauses zu bekommen, ist es die fairste lösung für alle....

Eine Teilungsversteigerung wird niemals die Erbengemeinschaft auflösen können. Man wandelt mit der Versteigerung nur die Immobilie in Geld um, d.h. die Gemeinschaft besteht nach wie vor. Und dann kann erst recht der Streit beginnen. Also entweder vorher einigen, oder seinen Erbanteil (inkl. Immobilie) verkaufen - dann wäre man auf jeden Fall raus aus der Gemeinschaft und hat keine Streiterei mehr.

Verstehe ich leider nicht. Wenn ein Erbe die Immobilie ersteigert, dann muss der Versteigerungserlös doch sicherlich zu gleichen Teilen zwischen den restlichen Miterben aufgeteilt werden?

@user2193

Nein, das ist eben nicht so. die auszahlung kann vom miterben blockiert werden, weil er nicht Z.B 50% (gemaess der groesse seines erbanteiles) haben moechte sondern 70% des erloeses ausbezahlt haben will. Das vollstreckungsgericht hilft euch bei diesem streit um die aufteilung nicht. Da wird man dann ueber das zivilgericht gestritten und das kann lange dauern. Wie gesagt: die teilungsversteigerung loest keine Erbengemeinschaft auf.

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