Epfindet es noch jemand als Frechheit, wie wir Bürger mit den Steuern über den Tisch gezogen werden?

3 Antworten

Das ist die definition eines Staates. 

Bei deiner rechnung vergisst du außerdem, wie viel du selbst vom Staat zurück bekommst. 

Beispiel Straßenbau: wenn die Straßen nicht steuerfinanziert wären, müsstest du für jede Fahrt Maut bezahlen. Dann die Polizei, Katastrophenschutz, Militär, Feuerwehr usw. Sozialsystem, die Politik selbst muss bezahlt werden usw.

Dann musst du ja auch sehen, dass die genannten Kosten nicht alle an den Staat gehen. Vieles sind auch Sozialversicherungsbeiträge, also deine Rente, KV, Arbeitslosenversicherung... 

Und bei den Kosten deines arbeitnehmer sind auch Sachen dabei wie die Unfallversicherung, Arbeitskleidung, dein Arbeitsplatz, Weihnachtsgeld etc.

Klingt für mich, als wär das für dich ganz normal?! Die Grundidee, dass in einer Gemeinschaft von Menschen, jeder was abgibt, find ich auch in Ordnung. Aber eben nur einenTeil dessen, was ich habe. ZB von mir aus 30% meines Lohnes. Aber nicht ~250%. Das ist doch krank. 

Ich denke dass wir nur wegen des tollen Schuldgeldsystems, mittlerweile schon so hohe Zinsbelastungen haben, dass der Staat einfach immer mehr und mehr nehmen muss, und somit sehr viel überhaupt nichtmehr an uns zurückgegenen werden kann. 

@Feedtheworld20

Wenn du dir mal anschaust, für was das Geld ausgegeben wird (Haushaltspläne sind öffentlich), wirst du feststellen, dass das meiste ins Sozielwesen fließt. Ist eben auch ein Solidarstaat. Du zahlst für alle mit, die selbst nichts zahlen können, wie Kinder, Rentner usw.

Außerdem habe ich ja auch dargelegt, dass bei weitem nicht alles an den Staat geht. Nebenkosten sind nur teilweise Steuern.

Es gibt auch liberalere Staaten, wie die USA, da zahlt man denke ich weniger, dafür muss man sich selber um vieles kümmern. Je nach Staat interessiert es dort z.B. niemanden, wenn du gekündigt wirst. Ist dann halt dein Problem.

@kindgottes92

Ich sehe du verteidigst es und findest es gut. Ich sehe darin einfach eine rießen Abzocke. Aber jedem seine Meinung, danke für deine Beiträge.

@Feedtheworld20

Wenn du dich darüber beschweren willst, wofür das Geld ausgegeben wird, da kann man an manchen Stellen sicher diskutieren. Aber da du dich über die Kosten beschwerst und dich für die Gegenleistung noch nicht mal interessierst (hat ja auch gar nichts miteinander zu tun) sehe ich die Diskussion ebenfalls als sinnlos. Du würdest dich ganz schön wundern, was alles weg wäre ohne dieses Umlagesystem namens Staat. 

Und wie andere schon erwähnt haben, Nebenkosten sind nur teilweise Steuern, erkundige dich also nochmal genauer bei deinem AG, was genau er da alles zahlt für dich.

@kindgottes92

Tut mir leid, aber ich denke du denkst dass ich nicht mitdenke ;) mir ist schon klar dass es enorme Summen an ausgaben gibt. Summen die man sich kaum vorstellen kann. Klar, 8 Mio Menschen kosten was. 

Ich bin kein unbeflecktes Buch, ich hab schon genug gelesen, kenn mich mit Geld und dessen Entstehung und dem Bankwesen selbst, eigentlich sehr gut aus. Zumindest sehr viel mehr als alle die ich kenne, allerdings auch sehr viel weniger als ein Fachmann. 

Ich hab die Diskussion nur deswegen "abgebrochen", weil ich deine Antworten bereits kenne, und diese für mich nicht die Antworten sind, die ich gesucht habe. Anhand dessen was ich übers Geldsystem weiß, denke ich einfach dass das meiste Geld an die Banken, in Form von Kreditraten und Zinsen, geht. Das Geldsystem ist ja so aufgebaut, dass niemand seine Schulden jemals zurückzahlen kann. Staaten bekommen Geld von Banken, nicht aber das Geld für die Zinsen. Es existiert nicht einmal. Also muss der Staat entweder durch Wirtschaft anderen Staaten was wegnehmen, oder im nächsten Jahr, wieder neue Schulden aufnehmen. Ähnlich als würde ich jedes Jahr neues Geld aufnehmen, um das vom letzen Jahr zu bezahlen, plus Geld fürs kommende Jahr. Folglich wird die Rate immer höher. 

Du hast recht, ich will keine Diskussion darüber führen, was der Staat für Ausgaben hat. Zahlen werden ja, auch in der Privatwirtschaft, immer verschönert. Von dem her leg ich nicht viel wert darauf, welche Zahlen der Staat offen legt. 

Falls du dich angegriffen fühlst, dann tut mir leid, wie gesagt ich habs nur abgebrichen weil ich die Antworten bereits kenne. 

Ich wollte mit Leuten diskutieren, die ähnliche Erfahrungen wie ich gemacht haben bzw ähnliches Denkmuster zeigen. Nur so wächst man. Es bringt mir in meinem Denken nichts, mit jemandem zu diskutieren, der hinter dem System steht. 

Lg

@Feedtheworld20

Ich stehe nicht hinter dem System, aber ich bezweifle, dass du keinen Nutzen daraus ziehst.

Ich bin sozielarbeiter und weiß daher aus erster Hand, wie unsere Gesellschaft ohne ihr Solidarsystem aussehen würde und dass das eine riesige Menge an Geld kostet. Allerdings ist das ja auch ein Kreislauf. Arbeitlosengeld wird ja wieder ausgegeben und Angestellte im Sozialwesen bekommen Gehalt, das sie wieder ausgeben und natürlich versteuern. 

In deiner Frage hast du dich über den Staat beschwert, nicht unterschieden, wo dein Geld wirklich hingeht und dich generell als ziemlich unwissend präsentiert. 

Wundere dich also bitte nicht, wenn man dann entsprechend mit dir umgeht.

Das Finanzwesen, in dem der Staat auch nur ein Mitspieler ist, war nicht Gegenstand deiner Frage, also auch nicht meiner Antwort. 

@kindgottes92

Warum unwissend? Unwissend ist für mich, wenn man nicht mal was über Nebenkosten weiß. Also wie die meisten Menschen.

Gegenstand meiner Frage war, ob es noch jemand gibt, der der Meinung ist, dass uns der Staat abzockt. Daraus könnte man fast schließen, dass ich Leute anspreche, die auch gewisse Fehler bzw faule Dinge irgendwo im System sehen. Meist sind das Menschen, die das Geldsystem sowieso direkt in Verbindung mit Steuern sehen. 

Ohne dich anzugreifen, hättest du die selbe Ahnung übers Geldsystem wie ich, wärst du von ganz allein darauf gekommen bzw hättest dieses zumindest erwähnt. Stattdessen hast du nur die Dinge aufgezählt, die der Staat für mich macht und das alles gut ist, wie es ist. Alles Dinge die auf Google auch stehen, somit nix neues..

Lg

@Feedtheworld20

'Hätte ich kein Gespräch mit meinem AG gehabt, wüsste ich wsl noch immer nichts davon.'

Dieser Satz klingt nicht nach groß nachgedacht, sondern als hättest du das heute zum ersten mal gehört und regst dich jetzt drüber auf.

Dass das nicht dein tatsächliches Wissen wiederspiegelt ist mir klar, jedenfalls hast du das mittlerweile oft genug betont.

Deine ursprüngliche Fragestellung lässt darauf aber nicht schließen.

Deshalb wundere dich nicht, wenn die Antworten versuchen, deinem implizierten Kenntnisstand zu entsprechen und nicht auf der Schiene fahren, die du eigentlich wolltest.

Um mehr ging es mir mit meinem letzten Kommentar nicht.

Übrigens ist dies eine Seite um schnelle Antworten zu bekommen und nicht um langwierige Diskussionen zu führen. Such dir doch lieber ein Forum.

@kindgottes92

Das Gespräch hatte ich vor ungefähr 4 Jahren und seitdem hab ich einiges in Erfahrung gebracht. War also nicht gestern... Vor 4 Jahren war ich auch noch in einem Alter, in dem man sich normal keine Gedanken darüber macht... das Gespräch mit meinem Chef war sehr spontan bei einem Bier und war sowas wie ein Denkanstoss für späteres. 

Dass ich immer und immer wieder etwas schreibe, liegt vielleicht daran, dass du mit jedem neuen Kommentar versuchst mich als Idioten dastehen zu lassen ;) man sieht es ja in deiner speziellen Betonung. 

Ich hab deshalb auch schon versucht die Unterhaltung ohne große Aufregung abzubrechen. Hab dir sogar gedankt für deine Kommentare, aber du konntest das ja nicht auf dir sitzen lassen...  

Die ganzen Steuern sind eigentlich eine Frechheit!Genau wie die Aufteilung Steuerklassen!Aber was dran machen?Der Wähler wählt brav diese Pateien weiter!

Bitte unterscheide hier Sozialversicherungen und Steuern.

Hab ich ganz bewusst nicht gemacht, da eine Abgabe eine Abgabe ist. Ob sie direkt an sozialeinrichtungen gehen, oder zuerst zum staat und dann zur soz.einrichtung, macht eigentlich keinen Unterschied. Für mich sind sozialleistungen eine leistung des Staates, zudem kann ich mir meine Versicherung nicht aussuchen. 

@Feedtheworld20

macht eigentlich keinen Unterschied.

Eigentlich macht das schon einen Unterschied. 

@grubenschmalz

Ja wo denn?! Nehmen wir an, du, ich, und noch 98 andere, schlagen irgendwo im Nirgendwo unser Lager auf und Leben nun dort. Bei der 1. Besprechung legen wir alle fest, dass jeder Einwohner 10% an das "Dorf-Lager-Amt" alias Staat abgibt und noch einmal 10% an das Sozialamt. Somit hab ich insgesamt 20% Gesamtbelastung, die in die Gemeinschaft fließen. Also wo ist der Unterschied?! Tut kir leid ich verstehs nicht...

@Feedtheworld20

Dass ihr alle fitt genug seid um im Wald zu leben z.B. Also  keine schwer kranken versorgen müsst.

Infrastruktur wie Straßen gibts auch nicht viel.

@Feedtheworld20

Steuern sind nicht zweckgebunden, Versicherungsleistungen schon. 

@kindgottes92

Das war ja auch jur ein abstraktes Beispiel für eine kleine Neugründung einer Gruppe. 

Und dabei ging es nur um den Unterschied Soziqlleistung und steuern. Im Grunde sollte ja beides mehr oder weniger, eher weniger, zu uns zurückkommen. 

Ich denke, ich muss meinen eigenen Staat gründen ;)

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