Entschädigung für Freiberufler bei einer Kündigung durch den Auftraggeber

2 Antworten

Das Pharma-Unternehmen, für das Sie letztlich tätig waren, hat eine fristlose Kündigung initiiert -- sicher nicht grundlos, sonst hätte der Vermittler sie nicht durchgeführt. Es muss ein schwer wiegender Kündigungsgrund vorgelegen haben. Wenn das der Fall ist, sehe ich keine Chance auf ein "golden handshake". Wenn es nicht der Fall ist, kann man gegen diese Kündigung vorgehen.

Hallo, wenn ihr einen Vertrag geschlossen habt, müssen auch die genauen Kündigungsregularien darin beschrieben sein. Und dein einziger Ansprechpartner ist dein Vertragspartner, also der Vermittler, nicht das Pharmaunternehmen.

Mietvertrag beenden?!

Hallo,

also ich habe zum Oktober letzten Jahres (2013) eine Wohnung gemietet. Nun habeich mehrere Fragen:

Im Mietvertrag steht zur Mietzeit folgendes:

"Für das erste Kalenderjahr wird ein Kündigungsverzicht vereinbart. Nach Ablauf dieser Laufzeit beträgt die Kündigungsfrist 3 Kalendermonate. In Ausnahme- und Notfällen kann der Vertrag in dem ersten Kalenderjahr gegen eine Verwaltungsgebühr von 100€ früher beendet werden."

Was bedeutet das "beendet" jetzt genau? Kann ich den Mietvertrag fristlos 'beenden' gegen die Gebühr von 100 Euro?

Ich wechsel jetzt meinen Studienort und ziehe wahrscheinlich zum September um. Ich bin schon zum August ausgezogen und wohne derzeit bei meinen Eltern. Die Vermietung wird nicht vom Eigentümer, sondern voneinem Vermittler verwaltet. Mit ihm habe ich telefonisch gesprochen und anschließend eine schriftliche Kündigung zum 31.8.2014 eingereicht. Er meinte, wenn sich ein Nachmieter findet, bin ich zum September aus dem Vertrag raus. Was mich wundert ist, dass er anscheinend gar nicht den oben zittierten Absatz berücksichtigt, oder?

Kann ich mich jetzt auf diesen Absatz berufen und zum 31.8.14 den Vertrag gegen die Gebühr von 100 Euro beenden, ohne Kündigungsfrist und ohne einen Nachmieter suchen zu müssen?

Bei den Nachmietern habe ich einige potenzielle Nachmieter gefunden, z.B. einen Studenten (dunkelhäutig) im Master mit einem Nebenjob. Der Vermittler hat ihn nicht akzeptiert, weil er keine gute Erfahrung mit einem farbigen Mieter gemacht hatte. Kann er einfach so jeden zahlungsfähigen Nachmieter ablehnen (den ich finde) und ist dieser Fall nicht rassistisch?

Meinerseitz muss ich noch die Wohnung an zwei stellen streichen und an einer Stelle die Dusche säubern.

Danke schonmal für eure Hilfe. Evtl. habe ich noch einige Fragen ein die mir jetzt nicht einfallen.

Beste Grüße bubbi

...zur Frage

Wie kann ich ein Statusfeststellungsverfahren umgehen und trotzdem relative rechtssicherheit über meine Selbstständigkeit haben?

Ich bin derzeit in Elternzeit und mein befristeter Arbeitsvertrag läuft bald aus. Danach möchte ich gerne freiberuflich für meinen Exarbeitgeber arbeiten. Beim Finanzamt bin ich schon lange als Freiberuflerin gemeldet und habe auch schon Aufträge ausgeführt, allerdings immer in geringem Umfang.

Ich habe mit meinem Auftraggeber (Exarbeitgeber) einen Rahmenvertrag aufgesetzt, der eine Mindeststundenanzahl und einen Stundensatz festschreibt, was meiner Erfahrung nach auch nicht unüblich ist unter Freiberuflern.

Dann kam mein Auftraggeber aber mit dem Thema Scheinselbstständigkeit und dass ich über ein Statusfeststellungsverfahren bei der Rentenversicherung klären lassen soll, ob ich denn tatsächlich selbstständig bin.

Da ich von zuhause aus bei freier Zeiteinteilung und nicht weisungsgebunden und auf meinem eigenen Computer arbeite, dachte ich, das ist natürlich selbstständig und stellte den Antrag.

Es kam jedoch die Info von der DRV, dass das Auftragsverhältnis eine abhängige Beschäftigung sein würde (es wurde noch nicht aufgenommen). Argumente der DRV waren die Mindeststundenzahl und das Stundenhonorar, was kein unternehmerisches Risiko vermuten lässt (das kann ich nachvollziehen), aber auch so absurde Sachen wie dass ich mich gelegentlich mit meinem Auftraggeber zu Absprachen treffen würde und er meine Arbeit abnehmen wird, was laut DRV auf Weisungsbefugnis des Auftraggebers hinweist. Die Sachbearbeiter der DRV lassen wohl bei sich zuhause die Wände vom Maler streichen ohne vorher zu sagen wie sie es sich vorstellen und ohne Abnahme?!? Naja...

Ich habe mit der Sachbearbeiterin telefoniert und sie meinte, dass es mir ja freistünde, nach Aufnahme des Verhältnisses eine verbindliche Statusfeststellung machen zu lassen oder eben nicht, wenn ich der Meinung wäre, dass ich selbstständig bin. Nur wenn ich keine machen ließe, drohen halt in einer eventuellen Betriebsprüfung hohe Nachzahlungen...

Hat jemand von Euch Erfahrung damit? Das trifft ja eigentlich jeden Freiberufler. Wenn ich ohne Vertrag und einfach mit Auftrag und Rechnung arbeiten würde, würde das mich und meinen Auftraggeber ja auch nicht schützen, wenn der Betriebsprüfer der DRV der Meinung ist, dass ich scheinselbstständig bin. Laut DRV zählt nicht der Vertrag, sondern die "tatsächlichen Verhältnisse".

Wie kann ich freiberuflich für ihn arbeiten, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen? Die Voraussetzungen für Selbstständige von der Homepage der DRV treffen auf mich zu!! Und trotzdem entscheiden sie anders...

Eine abhängige Beschäftigung würde sich aufgrund des Elterngeldbezuges nicht für mich lohnen.

Vielen Dank und viele Grüße J.

...zur Frage

Der Vertrag ist doch erst dann gültig wenn beide Parteien unterschrieben haben, oder?

Hallo, Ich habe eine Frage zur Gültigkeit eines Vertrages. Ich hatte mal in einem Hotel ein Seminarraum inkl. Verpflegung usw. reserviert... Diese Sache wurde in Form eines Vertrages festgehalten in dem ich eine PDF Datei bekommen habe und den Vertrag unterschrieben zurücksenden sollte, dies habe ich mit meiner Leichsinnigkeit getan. Nun ist folgendes passiert: Seminar konnte nicht stattfinden und wurde deshalb auf 2 Monate verschoben. Ein kostefreier Rücktritt ist nicht mehr möglich, da ich nicht rechtzeitig gekündigt habe, hieß es. Dafür hätte ich 28 Tage vorher eine Kündigung schreiben müssen, dies konnte ich nicht da ich die Räumlichkeiten erst sech Wochen vor Beginn gebucht hatte und auf genung Teilnehmer gehofft habe. 2 Monate später: Wieder nicht genung Teilnehmer ( Warum auch immer...) zwei Wochen vo Beginn melde ich persöhnlich, dass die Veranstaltung ganz ausfällt und ich gerne den Vertrag irgendwie auflösen möchte. Dass es für mich nicht ganz kostenfrei sein wird war mir schon klar und ich wäre bereit einen kleinen Teil der Vetrtragssumme (ca. 3000€) als Entschädigung zu bezahlen. Da wurde ich auf den Vertrag und meine Rechte und Pflichten verwiesen und müsse demnach den vollen Betrag bezahlen! Zum Vertrag: Als ich mit den Mitarbeitern des Vertragspartners gesprochen habe, lag dort als Vorlage nur der, von mir unterschriebene, ausgedruckter Vertrag! Die Unterschrift der Gegenseite hat immernoch gefehlt! Dann frage ich mich:Ist ein Vertrag nicht erst dann gültig wenn Beide Parteien unterschrieben haben und es auch zur Hand haben? Hätte ich nicht auch von denen den Vetrtrag unterschrieben bekommen müssen? Ich meine, die wollen von mir haufen Geld haben auf Grund des Vertrages der noch nicht einmal von beiden Seiten unterschrieben ist!? Und dann verlangen Sie die volle Summe für Dienstleistung die ich noch nicht mal nutzen konnte. Ist das alles Rechtsgültig?

Danke für die Antwort.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?