Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall?

3 Antworten

Sofern zum Zeitpunkt der Erkrankung bereits ein Dienstplan besteht / bestand, sind dem Mitarbeiter erst mal genau diejenigen Stunden zu vergüten, die während seiner Erkrankung konkret im Dienstplan festgeschrieben wurden.

Bei darüber hinaus laufender Dienstunfähigkeit ist für die folgenden AU-Tage der tatsächlich geleistete Durchschnitt an Sunden pro Tag und Durchschnitt an Arbeitstagen pro Woche zu vergüten, wenn im Arbeitsvertrag nicht ausdrücklich " Teilzeit flexibel " vereinbart wurde, bzw. zzgl. im Vertrag nicht explizit von einer Arbeitsleistung von mindestens 35 Stunden pro Woche an regelmässig 5 Tagen pro Woche festgeschrieben ist.

Bei einer konkreten Angabe einer wöchentlichen Mindest-Arbeitszeit von 35 Stunden an regelmässig 5 Tagen pro Woche sind dann ansonsten ( abgesehen vom o.g. Dienstplan ) diese 35 Stunden pro Woche zu vergüten im Krankheitsfall.

Laut aktuellem Recht MUSS ein Arbeitgeber bei einer variablen Stundenanzahl den SCHNITT aus den letzten 3 Monaten zugrunde legen und diesen dann im Krankheitsfall vergüten,---dies wird ja auch bei der zuständigen Krankenkasse gemeldet-also der Zeitraum UND die Stundenanzahl.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Ja, muss er auch.

An den über dem Chef, wenn ihr eine Orga seid, wie Diakonie oder so.

Dann einfach in der Haupstelle im Personalbüro anrufen.

Kündigung, Auszahlung Zeitkonto, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall

Hallo zusammen,

ich habe bei einer arbeitnehmerüberlassungsfirma gearbeitet und dort im oktober, fristgerecht zum 01.11.14 gekündigt. die kündigung wurde mir schriftlich nie bestätigt, natürlich habe ich aber ein übergabe einschreiben gemacht. mein problem ist auch eher, das ich dort ein volles zeitkonto habe, was mir nicht mit meinem letzten gehalt ausgezahlt wurde, (trotz der tatsache, das ich im oktober nur 21 statt der vertraglichen 55 std gearbeitet habe) ebenso wurden erworbene urlaubstage, von denen ich keinen einzigen genommen habe, ebenfalls nicht ausgezahlt. ausserdem war ich im september 3 tage krank (mit krankmeldung). ich hatte mich auf der arbeit verhoben und so nur 2 anstatt 9 std gearbeitet. mir wurden nur die 2 std bezahlt und die darauffolgenden 2 tage, an denen ich fest gebucht war, wurden auch nicht bezahlt. hinzu kommt noch, das es jeden monat eine spesenabrechnung gibt, die man alle 2-3 monate in der firmenzentrale unterschreiben soll. dafür habe ich keinen nachweis und es sollen freiwillige leistungen des AG sein. Kann ich verlangen, das die spesenabrechnungen per Post zu mir geschickt werden? und wegen der fehlenden zahlungen eine frist setzen? ich bin noch zusätzlich bei der arge, kann nichtmal meine miete bezahlen diesen monat :( im falle einer klage, kann ich mich ja slbst vertreten, da ich mir keinen anwalt leisten kann. gibt es da eine möglichkeit, zumindest eine beratung in anspruch zu nehmen?

vielen dank im vorraus, ich bin auf jede hilfe angewiesen !

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