Energieausweis bei Hausverkauf an privat notwendig?

2 Antworten

Nein,er ist nicht zwingend notwendig, aber was sagt eure Bank,wenn kein Energieausweis vorliegt? Lies zum Energieausweis einfach mal das hier:http://www.energieausweis-vorschau.de/energieausweis/pflicht.html

Als Käufer / Kaufinteressenten habt Ihr das Recht Euch vom Eigentümer einen Energieausweis vorlegen zu lassen. Bei dem Alter des Hauses kommt nur ein Energieausweis auf Basis des errechneten Energiebedarfs in Frage. Kommt der Eigentümer dem nicht nach, so handelt er ordnungswidirg (Ordnungsgeld bis theoretisch 50.000 Euro). Es ist Eure Entscheidung darauf zu verzichten.

Aber, wo kein Kläger, da kein Richter..... Beim Notar oder amtlichen Stellen müsst Ihr keinen Energiepass vorlegen.

Was passiert mit Grundschuld bei Hausverkauf?

Angenommen, auf einem Haus, das 60000 Euro wert ist, sind 25000 Grundschuld eingetragen von einer Bank. Da wurde mal vor Längerem ein Kredit aufgenommen, bei dem das Haus als Sicherheit hinterlegt wurde.
Der rdit ist noch lange nicht abbezahlt, noch rund 22000 Restschuld übrig.

Nun sagen wir mal, muss der Hausbesitzer plötzlich ins Pflegeheim.
Geld muss also her, von daher kommt er um einen Hausverkauf nicht drumherum.
Sagen wir mal, es fände sich ein Käufer, der das Haus für 45000 kaufen würde.

Wie geht es nun weiter?
Insbesondere was passiert mit der Grundschuld?

Erhält der Verkäufer nun die 45000 und muss damit direkt die kompletten 22000 der Bank abbezahlen?
Die Grundschuld wird ja schlecht auch nach dem Verkauf draufbleiben können, der Kredit ist ja schließlich dem Verkäufer zuzuordnen.
wird da dann die grundschuld vor/beim Verkauf gelöscht und damit das Darlehen der Bank sofort fällig?

Oder wie läuft sowas ab?

B) Leicht andere Situation:
Situation wie oben, aber an Rangstelle 2 des Grundbuchs befindet sich noch ein Wohnrecht im Wert von 25000 Euro (von Gutachter oder sowas festgestellt, also sicher)

Wie läuft da dann der Verkauf und das rundherum ab?
Weil ja Grundschuld+Wohnrecht vom Wert her den Verkaufspreis übersteigen würden.
Wie wäre da die Situation?

Bliebe da für den Verkäufer überhaupt noch Geld übrig mit dem er sich das Heim leisten könnte bzw. die er in den ersten Monaten im Heim verleben könnte?

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Haus Vererben oder Bevollmächtigen und dann Schenken (zu Lebzeiten?

Guten Morgen Forum.

Wir/Ich möchten bald das Haus unserer Eltern verkaufen.

Ein Elternteil lebt noch... aber inzwischen im Heim.

Vorabinfo: Finanziell ist meine Mutter auf der sicheren Seite und benötigt das Geld aus dem Hausverkauf nicht!

Nun ist es so, dass das leer stehende Haus unnötig Kosten verursacht und auch vom Zustand her nicht besser wird... deshalb baldig der Verkauf.

Ich, der Sohn, werde dereinst das Haus laut Testament alleinig erben.

(Wir sind uns auch innerhalb der Familie einig... keine Spannungen oder Streitigkeiten... die Schwester erhält ein gleichwertiges Objekt)

Das Haus ist seit 40 Jahren im Familienbesitz.

Meine Mutter ist nicht mehr so fit und kann zwar noch zustimmen und ablehnen..., aber keine Amtsgänge mehr machen... körperlich sehr stark auf Hilfe angewiesen.

Deshalb -

Welche Version wäre hierbei ratsam / weniger umständlich;

Auch im Hinblick auf die entstehenden Kosten/ Aufwand:

1)

  • Meine Mutter überträgt mir eine Vollmacht in allen Belangen ( Amtsggänge, Unterschriften, Notar,...) die mit dem Hausverkauf zu tun haben.
  • Damit wickle ich dann den Hausverkauf ab.
  • Nach vollendetem Hausverkauf erhalte ich den Verkaufspreis abzgl. Gebühren, etc. als Schenkung.

oder

2)

  • Meine Mutter vererbt mir zu Lebzeiten (also jetzt) das Haus ganz offiziell mit Brief und Siegel.
  • Ich erledige dann die notwendigen Amtsgänge um das Haus auf mich umschreiben zu lassen, sofern notwendig, da ja wenige Monate später ich selbst das Haus wieder verkaufe.

Kurz zusammengefasst:

1) Verkaufs-Vollmacht mit anschl. Schenkung

oder

2) Vererbung mit anschl. Verkauf

Vielen Dank für Tipps hierzu

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