Empfänger holt Paket von Post nicht ab

5 Antworten

Diese Frage würde ich mal aus einer anderen Perspektive beantworten. In Deutschland gibt es gemäß fernabsatzgesetz ein 14tägiges Rückgaberecht. Wenn der Warenwert über 40 € beträgt, hat der Händler die Kosten für eine Rücksendung zu übernehmen. Möchte der Kunde diesen Artikel also nicht haben und sendet ihn zurück, trägt der Händler hierfür also die Kosten. Die Frage ist also nur - wer trägt nun die Kosten der erneuten Zustellung, wenn der Kunde sie Ware nun doch haben will?

wenn der empfänger das paket nicht abholen wollte, muss der verkäufer nicht bei zweiten mal die portokosten zahlen.

er kann auch einfach dem kunden das gezahlte geld zurückzahlen udn sich weigern eine neue bestellung anzunehmen.

Moralisch muss der Kunde zahlen - rechtlich kannst du ihn kaum belangen und erneut zusenden würde ich niemals - kann ja sein, das das Spiel ein zweites Mal läuft...

zieh deine Portokosten ab und erstatte den Rest. dann verkauf deine Ware an seriöse Käufer...

der warenwert ist deutlich unter 40 €. daher hätte der kunde die Rücksendung bei Widerruf zu zahlen.

Ich vermute mal ganz stark, daß die 11,90 Euro zu Lasten des Händlers gehen.

Ich würde als Händler dem Kunden die Ware nicht noch mal schicken.

Hat der Kunde schon bezahlt?

Kann mich jemand verklagen wenn ich über eine Verkaufsplattform ein verkauftes Produkt nicht liefern kann und selber vom Verkauf zurücktrete?

Hallo liebe Community, Meine Frage steht oben. Die Fakten sehen so aus: Ich habe über Shpock eine Stange Heets von Philipp Morris verkauft, die ich selber geschenkt bekommen habe. Aber ich nutze das Iqos Gerät nicht mehr und habe jetzt diese "Zigaretten", welche unter Pfeifentabak laufen, verkauft. Allerdings gab es Probleme. Bei dem ersten Versandversuch hat mir der Käufer womöglich eine falsche "Adresse" seiner Paketstation genannt. Die Post konnte es nicht zuordnen und das Paket kam zurück. Beim zweiten Versuch hab ich eine richtige Adresse bekommen, aber die Post hat den Empfänger nicht antreffen können. Jetzt wurde das Paket ebenfalls zurückgeschickt. Und irgendwann ist ja auch mal genug. Jetzt weigere ich mich das Paket ein drittes mal zu versenden und möchte den Verkauf zurückziehen. Die 2 Versandkosten von jeweils 4,99€ wären für den Empfänger weg, aber ich sehe es auch nicht ein den Versand dem Empfänger aus eigener Tasche zurückzuzahlen. Die Probleme bei den Versänden waren ja nicht mein Verschulden. Der Empfänger hat mir den Kaufpreis von 50€ per PayPal überwiesen. In dem Preis war auch schon der erste Versand einberechnet. Aber der Empfänger des Paketes hat in PayPal nicht die "Freunde/Familie-Funktion" für die Überweisung ausgewählt. Also gab es da seitens PayPal Abzüge (auch nicht mein Verschulden). Wenn ich alles zusammenrechne schulde ich dem Empfänger 50€ Kaufpreis - 2,50€ PayPal Kosten - 4,99€ = 42,51€. Ich bin kein Händler, also nun meine Frage: kann ich die 42,51€ dem Käufer zurück überweisen ohne dass mich dieser rechtlich verfolgen kann? Danke für eure Hilfe.

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Bedeutet eine verspätete Rücksendung einer Bestellung automatisch die Zahlpflicht der Ware gegenüber dem Händler?

Liebe Community,

Ich habe bei einem Online-Shop ein paar Klamotten bestellt, nur ein paar Schuhe der Bestellung behalten und bezahlt, den Rest der Ware allerdings zu spät (aber auf eigene Kosten!) zurückgesendet. Die Rücksendung wurde ungeöffnet vom Shop abgelehnt, worüber ich per E-Mail informiert wurde, da ich die Rücksendefrist nicht eingehalten habe. Die Ware wurde erneut an mich versandt. Ich habe die erneute Annahme allerdings abgelehnt. Nun liegt das Paket bei dem Onlineshop, der aber nachwievor auf die Zahlung der Ware besteht und verlangt eine zusätzliche Pauschale, wenn das Paket erneut an mich zugestellt werden soll. Ich habe immer wieder E-Mail Kontakt mit dem Shop gehalten, der aber immer wieder betont, das ich der Besitzer der Ware bin und diese zu zahlen habe. In einem ähnlichen Forum habe ich allerdings gelesen, dass dies so nicht stimmt. Solange die Ware nicht bezahlt worden ist, ist der Händler weiterhin im Besitz dieser und muss die Ware anstandslos zurücknehmen, auch wenn die Rücksendefrist nicht eingehalten wurde. Lediglich entstandene Kosten, durch Beschädigung der Ware oder weiterer Unannehmlichkeiten hätte ich zu zahlen (lt. neuem Widerrufsrecht). Auch diese Information habe ich dem Shop mitgeteilt, der blieb aber unbeeindruckt und beharrlich.

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