Einigungsgebühren sind nicht im Vollstreckungsbescheid enthalten

3 Antworten

Von wann genau war die Forderung? Wann hast du die Ratenzahlung mit dem Gläubiger vereinbart? War hier ein Anwalt zwischengeschaltet oder wurde die Ratenzahlung direkt mit dem Gläubiger oder mit einem GV abgeschlossen? Hat der Anwalt irgendwann auf die Einigungsgebühr hingewiesen? Hast du irgendetwas unterschrieben?

Tatsächlich darf seit Mitte 2013 eine Einigungsgebühr verlangt werden nur alleine aus der Tatsache heraus, dass man eine Ratenvereinbarung mit dir schließt und auf weitere Maßnahmen verzichtet. Allerdings muss diese Gebühr nach herrschender Rechtsmeinung angekündigt werden, sonst wird sie nicht ausgelöst.

Ja, mußt Du. Es sind 2 Paar Schuhe: der Vollstreckungsbescheid und die Zusatzkosten. Der VB bezieht sich auf die geschuldete Summe und die Zusatzkosten eben genau nicht.

Diese Gebühren werden als Kosten der Zwangsvollstreckung geltend gemacht, welche nicht tituliert werden müssen. Wenn diese angefallen sind und notwendig waren, musst du sie leider bezahlen.

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