Einige Fragen zur Internetnutzung auf der Arbeit?

5 Antworten

Es ist ein Kündigungsgrund, egal ob Praktikant oder Angestellter des Unternehmens.

Wenn du das Risiko in Kauf nehmen willst, dann tue es. Wenn dein Arbeitgeber dich loswerden will, kann er da den Hebel ansetzen und wird Recht bekommen.

"Mal eben etwas auf wikipedia nachschauen" kannst du auch mit deinem Smartphone - wer das ständig in der Hand hat ist aber genauso ungern gesehen wie jemand der am FirmenPC privat im Netz surft.

Aus Datenschutz Gründen darf Niemand, auch nicht der Arbeitgeber, das Netzwerk ausschnüffeln, außer es besteht ein richterlicher Beschluss wegen dringenden Verdachts einer Straftat.

Inhalte von Websites kann man meinst eh nicht überwachen, da die Verbindungen zum Webserver heute meist verschlüsselt sind. Google z. B. zeigt keine Seiten mehr an, die nicht mit TLS/SSL verschlüsselt werden, erkennbar an "https" in der Adresszeile des Browsers.

Bei einer Dienstvereinbarung im Arbeitsverhältnis wäre ich aber vorsichtig. Wie schon geschrieben, es gibt immer Menschen, die missgünstig eingestellt sind.

Inhalte von Websites kann man meinst eh nicht überwachen, da die Verbindungen zum Webserver heute meist verschlüsselt sind. Google z. B. zeigt keine Seiten mehr an, die nicht mit TLS/SSL verschlüsselt werden, erkennbar an "https" in der Adresszeile des Browsers.

Das heißt also, wenn ich jetzt https://de.m.wikipedia.org/wiki/SpongeBob_Schwammkopf eingebe, steht da nur Wikipedia?

@Kanonenboot9

Interessante Frage.

Die IP Adresse ließe sich auslesen, weder Inhalt noch Webadresse.

So sieht ein Monitoring des Netzwerk an meinem Rechner aus (verkürzt):

Internet Protocol Version 4, Src: 216.58.206.65, Dst: 192.168.18.30

Transmission Control Protocol, Src Port: 443, Dst Port: 50615, Seq: 1401, Ack: 518, Len: 1041

  Source Port: 443

Secure Sockets Layer

  TLSv1.3 Record Layer: Application Data Protocol: http-over-tls

    Opaque Type: Application Data (23)

    Version: TLS 1.2 (0x0303)

    Length: 2303

    Encrypted Application Data: e42419115bd5922d1a183bc7e1c7664adb67d35d5d02b5f3...

Hier bei "Secure Sockets Layer" (SSL) stehen die verschlüsselten Daten.

Die IP Adresse 216.58.206.65 gehört zu einem Adressbereich von Google, die andere Adresse ist mein Computer.

NetRange:    216.58.192.0 - 216.58.223.255

CIDR:      216.58.192.0/19

NetName:    GOOGLE

Mit Tools wie Fiddler lässt sich relativ einfach noch mehr auslesen und auch entschlüsseln. Der Aufwand ist aber sehr hoch, desweiteren muss man an eine Netzwerkschnittstelle kommen, über die der Netzwerkverkehr von allen Benutzern auslesbar ist. Das wäre den Administratoren vorbehalten und ohne Anlass nicht rechtlich gedeckt.

@Gummileder

Vielen Dank! Das heißt dann wohl, ich kann zwischendurch mal kurz was auf Wikipedia durchlesen😁

Aus Datenschutzgründen darf der Arbeitgeber nicht einsehen, auf welchen Seiten du dich wärend deiner Arbeitszeit rumtreibst. Viele können es natürlich und machen es auch, sie können es jedoch nicht gegen dich verwenden.

Sollte dein Chef auf deinen Monitor gucken und sehen das du Privat surfst könnte das natürlich drastische folgen haben (sogar Kündigung).

Du musst das selbst abschätzen wie Streng deine Vorgesetzten sind und ob du trotz des Privaten surfen deine aufgaben erledigen kannst.

Wir haben auch so eine Dienstvereinbarung und ich habe einen Kollegen der hat 2 Monitore und den einen Nutzt er nur zum Spielen. Seit über einen Jahr achte ich nun schon darauf und jedes mal sehe ich das Computerspiel was dort geöffenet ist. Wir sind ein sehr großes unternehmen, aber sein Vorgesetzter interessiert sich nicht dafür, da der Mann ergebnisse bringt.

Woher ich das weiß:Beruf – Ich bin in der Ausbildung zum Fachinformatiker.

Bei 800 Mitarbeitern ist die Kontrolle vermutlich automatisiert und ich kann mir nicht vorstellen dass Wikipedia auf einer Black List ist.

Ich denke eher, dass ein Praktikant, um ihn besser kennen zu lernen (Loyalität zum Betrieb) nicht weniger kontrolliert wird, als der Mitarbeiter der 10 Jahre im Betrieb ist und nie in dieser Richtung auffällig wurde.

Betriebliche Umschulung zum Fachinformatiker (FIAN) bei (fast) vollem Gehalt möglich @ HR Fachleute?

Guten Abend,

ich kämpfe seit langem für eine Umschulung zum Fachinformatiker in der Anwendungsentwicklung. Die ARGE stellt sich quer und die Rentenversicherung möchte ebenfalls nicht einspringen.

Andere Träger kommen nicht in Frage für mich.

Nun kam ich auf eine Idee:

Bei dem massiven Mangel an FIANs, und dem dadurch herrschenden Bedarf, hörte ich bereits das IT Unternehmen viel Spielraum bereit halten um an Personal zu kommen.

Wäre es möglich, die Sache zu lösen wie es Speditionsfirmen getan haben - Führerschein zahlen und entsprechend Vertraglich den neuen Mitarbeiter für 5 Jahre binden?

In meinem Fall, mich Ausbilden zum FIAN bei einem kleinem Gehalt (z.b. 2.000 brutto/mon) und nach 2 Jahren der Ausbildung könnte ich (Vertraglich gebunden) weiterhin für das Unternehmen tätig sein für 3 Jahre bei gleichem oder leicht steigenden Gehalt?

Die weiteren Jahre mit weniger Gehalt als üblich, hätten die Unternehmen die Differenz aus der Ausbildungszeit wieder drin. Plus, das sie eine sichere Arbeitskraft die nächste Jahre inne haben...

In meinen Augen eine WIN-WIN Situation für alle Parteien.

Was denkt ihr, gibt es Unternehmen die sowas machen?

Zu mir, ich bin 42 Jahre (muss also noch lang genug arbeiten, und somit lohnt es sich noch eine Umschulung zu starten) und benötige das Geld (besagten 2.000 brutto) als Minimum um die Familie durch zu bringen. Erfahrung bringe ich aus der Webprogrammierung mit (16 Jahre Webdesign), leider ohne Kenntnisse in Objektorientierter Sprache (ok, in C# kann ich n Taschenrechner und zur Stammdatenerfassung was schreiben, das wars leider schon derzeit) - um mal gleich Chancen abzuwägen.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?