Eingliederungsvereinbarung Pflicht?

5 Antworten

Jeder bekommt eine EV - die gleich vor Ort unterschrieben werden kann,wenn man damit einverstanden ist,wenn nicht,muss man sie nicht unterschreiben,dann bekommt man sie per Verwaltungsakt zugestellt,dann ist darin aber eine Rechtsmittelbelehrung enthalten und man kann dann innerhalb von 4 Wochen einen schriftlichen Widerspruch mit dementsprechender Begründung einreichen !

Darin sind dann nicht nur Eigenbemühungen ( Bewerbungen ) enthalten,die man selber zu erbringen hat,sondern auch andere Mitwirkungspflichten und was man für Hilfen vom Jobcenter oder der Agentur für Arbeit zu erwarten hat.

Einen Widerspruch sollte man am besten per Einschreiben mit Rückschein machen,damit man etwas in der Hand hat.

Also bekommen tust du das Ding immer und meistens unterschreibt man auch den Erhalt soweit ich mich erinnere - kann mich allerdings nicht erinnern dass da ne Bewerbungsanzahl drin stand - wobei das doch auch kein Problem sein sollte, denn bevor man weiter Hartz 4 bezieht schreibt man ja gerne ein paar Bewerbungen pro Tag und ich glaub das Soll liegt bei 30 im Monat oder so und da kommt man ja locker innerhalb von 2 Wochen schon drüber (war zumindest bei mir so)

Hallo, doch eine EGV ist Pflicht, und die bekommt man immer, sie wird ab und zu durch eine andere ersetzt...meist nach ein paar Monaten, manchmal auch früher, wenn z.b. der Sachbearbeiter wechselt...und die EGV ist selten das Papier wert, auf dem sie formuliert wurde, nur Proforma, aber offiziell ist sie schon mal einzuhalten...meistens immer derselbe Inhalt, wie oft man Bewerbungen vorweisen soll usw...meist soll man pro Monat 2-3 Bewerbungen schreiben, gern auch online ,dann gehts wesentlich schneller, die 2 Bewerbungen wären im Nu geschrieben, das ist kein Aufwand,. LG

Das glaube ich nicht das sie keine bekommen hat.. Die Eingliederungsvereinbarung wird persönlich mit dem Kunden durchgesprochen und wieviel sie auch an Bewerbungen zu schreiben hat..

Diese wird besprochen, dem Kunden vorgelegt, der diese nochmal lesen sollte und auch dort unterschrieben. Ein Exemplar bekommt der Kunde, das andere Exemplar der Fallmanager.

Und das man sich bemüht, Bewerbungen schreiben sollte und diese auch dem Fallmanager vorlegt (damit er sieht das man sich bemüht) sollte eigentlich selbstverständlich sein.

Hallo,

zur sofortigen Unterschrift kann dich keiner zwingen, anderfalls würde ich auch an der Einstellung des ALG 2 Beziehers zweifeln, ob man wirklich sich bemüht in Arbeit zu kommen. In der EV sind kurz und knapp alle relevanten Dinge aufgelistet wie z.B. die Anzahl der monatlichen Bewerbung. Im Zeitalter von Telefon und Internet ist diese Anzahl nur ein Richtwert und sollte doch möglichst überboten werden. Hier geht es vorallem auch darum, die persönliche Einstellung zum Arbeitsleben - wichtig ist, dass man diese hat!

Lieben Gruß

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