Einbauküche nach Auszug mitnehmen?

5 Antworten

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Du schreibst selbst in einem Kommentar:

die 35 Euro sind Mietgebühr für die Küche

Zudem wurde der Betrag handschriftlich ohne weitere Erklärung dem Mietvertrag hinzu gefügt. Somit ist klar, dass Du für die Nutzung der Küche eine monatliche Miete bezahlst. Es ist immer so, dass Wohnungen mit EBK teurer sind, als Wohnungen ohne Einbauküche.

Rechnet man das mit dem monatlichen Betrag von 35 € weiter, also dividiert man den Kaufpreis von 2000 € durch diese Rate, kommt man auf nahezu 5 Jahre. Bei einer Küche, die in der Anschaffung nur 2000 € gekostet hat, darf man davon ausgehen, dass diese nach 5 Jahren nichts mehr wert ist. Die Miethöhe von 35 € für die Küche ist also vollkommen gerechtfertigt.

Alternativ hättest Du damals selbst eine Küche beschaffen können/müssen und stündest jetzt vielleicht vor dem Problem, dass Du sie zwar mitnehmen könntest, sie aber woanders gar nicht mehr passt und deswegen doch lieber in der Wohnung läßt. Der Vermieter würde womöglich gar keine Ablöse zahlen.

In Übrigen gibt es da noch ein Gesetz, das die Sache aufhellt:

Alles, was fest mit der Wohnung verbunden ist, ist Bestandteil der Wohnung und somit Eigentum des Vermieters, sofern nichts anders geregelt wurde. Bei Einbauküchen ist das regelmäßig der Fall.

Danke für die Auszeichnung.

Ohne die Küche ausziehen! - Was denn sonst!?!

Die Küche ist ohne wenn und aber Eigentum des Vermieters, der Ihnen diese lediglich mietweise zur Verfügung gestellt hatte.

Anders wäre das gewesen, wenn Sie seinerzeit dessen Angebot angenommen hätten und dabei ein entsprechender Kaufvertrag zustande gekommen wäre, was aber zweifelsfrei nicht der Fall ist.

Was steht denn im Mietvertrag wegen der Küche? Steht da dass sie gemietet wird? Wenn davon nichts drin steht dann gehört die Küche dir. Lass dich nicht abzocken. Hab nicht nie sowas gehört dass jemand die Küche vermietet und extra Geld dafür haben will. Droht ihm notfalls mit dem Anwalt

Es steht nur drin, dass der Vermieter eine Küche stellt und ich monatlich 35 € dafür zahle.

@colle17982

Dann ist es doch eigentlich klar, dass die Küche dem Vermieter gehört. Du hast lediglich einen Abschlag zur Nutzung der Küche bezahlt. Du hast keinen Nachweis, dass ihr das anders vereinbart habt. lg

Was kann ich jetzt machen?

Nachweisen das einen Kaufvertrag mit monatlicher Ratenzahlung gibt und den Restkaufpreis zahlen.

ja das wurde zusätzlich handschriftlich festgehalten.. 35 Euro monatlich

Genauer Wortlaut?

...35 € monatlich, möchte Frau Schuster selbst tragen.... mehr steht dazu nicht.

@colle17982

Das kann man nun auslegen wie man will.

reicht der Kontoauszug als Nachweis aus? wahrscheinlich nicht.. :(

@colle17982

Kommt drauf an was als Verwendungszweck drauf steht.

Küche N. Schuster steht da drau...

ich habe bei Einzug gesagt das ich es nur in Raten abzahlen kann und daraufhin kamen die 35,00 € zu stande.

Was im Mietvertrag steht, gilt.

Wurde die Küche an Sie verkauft, dann könnten das Ratenzahlungen sein und nach der Zahlung des Restwertes Ihr Eigentum.

Wurde die Küche jedoch gemietet, sind das keine Ratenzahlungen, sondern lediglich der monatliche Mitzins. Die Küche verbleibt damit im Eigentum des Vermieters.

Eine mündliche Vereinbarung ist Schall und Rauch!


Schriftlich ist nicht klar defieniert ob es Miete oder Ratenzahlung ist.

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