einbau einer neuen Wohnungstür , jetzt Mieterhöhung

5 Antworten

Eine neue Brandschutz sichernde/verbessernde Tür kann als Modernisierung betrachtet werden. Allerdings muss das zuvor (3 Monate) in Textform angekündigt werden incl. Termin Beginn Ende des Einbaus, vorauss. Mieterhöhung. Im eigentl. Mieterhöhungsverlangen nach Abschluss der Arbeit ist dann die fällige Instandsetzung abzuziehen. Von den bereinigten Kosten dürfen dann jährlich 11% umgelegt werden, also davon dann 1/12 monatlich. Da dürften wohl max. 10Euro/Monat rausspringen (hier in etwa so). Da aber verm. bei dir keine Modernisierung angezeigt wurde, kommt keine Mieterhöhung in Frage. Mittels BK-Abrechnung geht das überhaupt nicht. Was da andre Mieter zahlen ist für dich irrelevant. Die höhere Miete wäre sowieso außerdem erst ab 3. Monat nach Einbau und folgendem regulärem Mieterhöhungsverlangen möglich, bei nicht fristg. Ankündigung sogar erst nach 9 Monaten.

Wenn eine Wohnungstür gleicher Qualität eingesetzt wurde,sozusagen nur ein Austausch statt fand ist eine Mieterhöhung nicht gerechtfertigt.Sollte allerdings eine qualitativ höherwertige Einbruchshemmende Tür eingebaut worden sein,liegt eine Wertsteigerung vor und damit ist eine Mieterhöhung gerechtfertigt

Also, in einer Betriebskostenabrechnung kann aufgrund der gesetzlichen Vorgaben doch keine wirksame Mietpreiserhöhung erfolgen. Für mich kann da etwas nicht stimmen.

Bei einer Invstition ( die Erneuerung einer Haustür ist das nur bedingt ) können 11% der Investition pro Jahr auf di Miete umgelegt werden alsco ca. € 1250 pro Monat - verteilt auf die Mietparteien

€ 40 sind damit nicht begründet

Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Vermieter die Mieterhöhung mit dem Einbau der neuen Tür begründet hat. Es wird sich um eine reguläre Instandsetzung handeln, keinesfalls um eine Wertsteigerung des Objekts.

Ebenso denke ich, dass eine Erhöhung der Miete gesondert erfolgen muss (zumindest auf einem gesonderten Blatt) und nicht in Verbindung mit der Betriebskosten- oder Nebenkostenabrechnung.

Möglicherweise ist die monatliche Abschlagszahlung auch gleichgeblieben, das ist paradox, da i.d.R. doch die Nebenkosten stetig steigen. Da wäre die Erhöhung der Abschlagszahlung viel eher gerechtfertigt.

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