ein bekannter ist nach therapieabbruch in JVA was kann er tun

5 Antworten

Schwierig!

Was erwartet "Dein Bekannter" überhaupt?

Er scheint eine Wahl gehabt zu haben... Therapie oder Knast... und Therapie war zu anstrengend...

 

Er hat sich also aktiv für seine Sucht entschieden!

Egal wie er es verkauft,- Dir und anderen gegenüber; --> Das war seine Wahl.  Die JVA erscheint ihm leichter als die Mühen einer Therapie.

Dazu: Ein Ausstieg aus der Sucht ist nie einfach: Es heißt dabei, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen-->> etwas, das wir ja zum Teufel tunlichst vermieden haben: Das war der Grund, sich die Birne zuzuknallen.

Problematisch erscheint mir, dass das Unterstützersystem "Deines Bekannten" voll funktioniert: Du machst Dir Gedanken, wie "ihm geholfen werden kann"

Er zeigt also seine Bedürftigkeit... "hilf mir, jammer jammer, nur Du kannst mir helfen..." und Du nimmst den ball in Dein Feld.

 

Ganz ehrlich: Wenn Du Deinem Freund helfen willst: Die Lösung und vor allen Dingen der Wusch zu einer Lösung seiner Probleme muss von ihm selbst kommen

Du kannst weder sein Leben leben und seine Mami bist Du auch nicht: Da ist jemand anders vor.

Hilf ihm zu seiner Verantwortung zu kommen... lass ihn los:

Wenn er was will... dann muss er Therapie machen;- oder klar  bekennen, dass er seine Sucht pflegen will: Mit dieser Entscheidung wiederum musst Du dann lernen umzugehen

Wenn er Therapie machen will: Du besorgst Anlaufstellen... aber Terminabsprachen trifft er alleine! Von sich aus... das heißt er wird aktiv, nicht Du!

Du kannst ihn begleiten (wenn das überhaupt möglich ist... hier gilt es das zu "übertragen" auf das was innerhalb der JVA überhaupt möglich ist)... aber Du übernimmst nicht das Gespräch: Reden muss er selber und was er meint auch selber ausdrücken: Du bist weder der Übersetzer och der Protokollant

Alles Klar?

Sincerely Norbert

Solche Chancen werden nicht mal so eben "verschenkt". Er muss sich erkundigen, was die LVA genau von ihm erwartet und sich entsprechend verhalten. Jeden Tag, ohne Ausnahme, auch wenn´s weh tut, schwer fällt oder so richtig anstrengend ist...

Er sollte sich damit auseinandersetzen, warum er abgebrochen hat (oder vielleicht auch "abgebrochen wurde"???) und überlegen, wie er das beim nächsten Mal vermeiden kann. Egal, was passiert ist: neue Chancen gibt es nur, wenn er selbst die Verantwortung übernimmt!

Aber Therapie ist teuer, geeignete Plätze sind selten, die Wartelisten lang und nach dem Abbruch sieht seine Prognose erst mal richtig mies aus.

Einen neuen antrag; wird.wohl abgelehnt. Die therapie war wohl eine auflage die er nicht erfüllt hat. Heist also absitzen! 

Er soll sich mit der LVA in Verbindung setzen!

Was hat die LVA (Rentenversicherung) mit der JVA (Knast) zu tun? Bei Deiner letzten Frage vorhin handelte es sich noch um Dich. Warum muss jetzt ein Bekannter herhalten?

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