Eigentumswohnung im Zweifamilienhaus kaufen?

5 Antworten

Was sagt die TE? Wer ist Verwalter? Wie ist das Stimmrecht? Was steht in der Beschlußsammlung? Wer betreibt die Heizanlage? Wer hat Gartennutzung? Wie erfolgt die Verteilung der Kosten und Lasten? Warum keine Rücklage, die ja der Gesetzgeber vorschreibt, siehe ggf. die Petersche Formel? Wenn das alles positiv verläuft, dann kaufen, sonst Finger schnell und weg. Viel Glück.

Wenn es keine Rücklagen für Instandhaltungen gibt, muss man sich selbst was zusammensparen. Nach 20 Jahren dürfte da ja auch nicht so viel an Instandhaltung anfallen. Wenn das der einzige Grund ist, den Kauf in Frage zu stellen, kann man da locker drüber hinweggehen und höchstens den Kaufpreis noch mal um einen gewissen Betrag drücken.

Wichtiger ist die Frage: Komme ich gut mit dem anderen Wohnungseigentümer aus (man muss sich ja über alles mögliche einigen! - sind beide Eigentümer gleichberechtigt)? Passt die Wohnlage (für mich und auch für einen eventuellen späteren Verkauf)? Ist die Wohnung selbst gut in Schuß? Gibt es an der gemeinschaftlichen Substanz vielleicht doch Mängel? Und: warum soll die Wohnung verkauft werden?

Kommt auf das Haus, die Wohnung und vieles mehr, insbesondere den Kaufpreis an.

Aber sicher würde ich es nicht ohne gemeinsamen Eigentümervertarg kaufen, der dann im Detail solche Dinge wie Rücklagen, Instandhaltungen, Zuständigkeiten, Entscheidungsverfahren, Nebenkostenverteilung, etc. regelt.

Da mag der Mitbesitzer noch so lieb und nett sein und im Moment sogar ein guter Kumpel. Aber ohne wasserfesten Eigentümervertrag sollte man da nix machen.

was meinst du denn mit Eigentümervertrag???? Im WEG Gesetz steht doch schon ausreichend was zu tun ist.

@Tabaluga1961

Wenn dir reicht was das WEG regelt, dann soll mir das Recht sein. Mir reicht es nicht!

Ich mag lieber ein Haus für mich alleine, so muss man immer Rücksicht auf die anderen nehmen.

Woher sollen wir das wissen ???

Kennt hier einer Lage, Zustand und Mieter des Hauses ???

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