Eigentumsvorbehalt BWL

4 Antworten

Eigentumsvorbehalt

Abstraktionsprinzip - die Kaufsache wurde zwar bereits an den Käufer übergeben, die Übereignung wird aber solange aufgeschoben, bis der Käufer vollständig erfüllt (=bezahlt) hat.

Der Käufer ist also bis zur vollständigen Bezahlung zwar Besitzer, aber nicht Eigentümer der Kaufsache.

Danke!:)

Das ist kein Eigentumsvorbehalt, im Gegenteil ein Eigentumsrückbehalt. Eigentumsvorbehalt ist im Bargeschäft mit Definition "einmalige vollständige Zahlung" (erste und einzige Rate) nicht anzuwenden.

Eigentumsvorbehalt erklärt Lynx77 annähernd richtig, eine Ergänzung für Abzahlungsgeschäfte.
Die Amtshandlung "Eigentumsvorbehalt" liefert Käufers Ratenzahlung von Wert befreit in Besitz des Gläubigers, in der Umkehrwirkung verbleibt dadurch der Gläubiger mit Eigentumsrecht auf den Besitz beim Käufer.

Es kann vertraglich eine beliebige Rate, abweichend von der Ersten, zum Eigentumsübergang bestimmt werden.

Da versteh ich es ja nicht. Wäre Nett wenn es mir jemand in eigne Worte erklären könnte

Besitz und Eigentum wird ja differenziert.

Ich verkaufe dir etwas und gebe es dir und du bezahlt das in Raten bei mir ab. Du bist zwar ab sofort Besitzer, aber wenn der Verkauf unter Eigentumsvorbehalt durchgeführt wird, wirst du erst Eigentümer, wenn du die letzte Rate und somit den vollständigen Kaufpreis gezahlt hast.

Hast du mal in dein Schulbuch geschaut? Oder mal googel befragt? Wikipedia hilft auch gerne weiter.

Was möchtest Du wissen?