Eidesstattliche Versicherung = private Insolvenz?

3 Antworten

Chronologisch kommt zuerst die EV bzw VA. Allerdings muss das nicht so sein, wenn Sie sich weigern die VA abzugeben, allerdings entstehen Ihnen dadurch mehr Nachteile (zivilrechtlicher Haftbefehl) als Vorteile.

Eine VA abzugeben bedeutet aber längst noch nicht, sich in einem Insolvenzverfahren wiederzufinden, das eine ist ein Vollstreckungsinstrument der Gläubiger um Einsicht in Ihr Vermögen zu erhalten, das andere ist ein Verfahren zur Schuldenbereinigung unter gerichtlicher Aufsicht.

Das sind zwei völlig unabhängige Dinge. Eine EV zeigt nur wieviel Verwertungsmasse da (nicht da)ist. Und bei einer Insolvenz wird halt versucht den Schuldner schuldenfrei zu kriegen und die Gläubiger so gut es geht zu befriedigen. Wobei es vorrangig darum geht den Schuldner zu entschulden. Die Gläubiger haben halt Pech.

Die Eidesstattliche Versicherung hat mit der privaten Insolvenz nichts zu tun. Man kann auch in die Insolven gehen,ohne die EV abgegeben zu haben.

Außergerichtlich eingigen kannst du dich in jedem Fall mit deinen Gläubigern. Scheitern allerdings die Versuche oder der Schuldenberg ist zu groß im Verhältnis zu deinem Einkommen, dann kannst du in die Insolvenz gehen. Wende dich an eine Schuldnerberatungsstelle.

http://www.schuldnerberatung-berlin.de/index.php?id=19

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