Ehrlichkeit im Arbeitszeugniss als Verkäuferin

3 Antworten

Er muss dir ein vollständiges, wohlwollendes Zeugnis ausstellen. Was das wirklich heißt, ist natürich, wie immer bei diesen Dingen, umstritten. Du kannst ihn bitten, diese beiden Punkte zu ändern. Vielleicht tut er es, damit du nicht länger quängelst. Sonst gäbe es noch die Möglichkeit, dir einen auf Arbeitsrecht spezialisierten Anwalt zu suchen und ihn juristisch zu drängen. Wenn du eine Rechtsschutzversicherung hast, übernimmt die vermutlich das Kostenrisiko. Wenn nicht, wird es u.U. teuer. Eine Klage auf ein besseres Zeugnis ist nur dann erfolgversprechend, wenn das Zeugnis sehr schlecht ist (ab "gefühlter" Note 4) oder wirklich Entscheidendes fehlt. Ich würde ihn bitten, die beiden Punkte zu verbessern. Wenn er es nicht macht, das Zeugnis bei der nächsten Bewerbung lieber gar nicht erst vorlegen. Ich weiß, das ist alles blöd. Deshalb arbeite ich selbst auch nicht mehr als Angestellter, man ist letzten Endes immer der Gea r sch te.

Wenn "Ehrlichkeit" extra erwähnt wird, soll eigentlich das Gegenteil ausgedrückt werden. In diesem Fall (also sollte dieser Punkt da bleiben) würde ich mich zumindest bei einem Anwalt mal beraten lassen! Das ist Dein gutes Recht, und bei einer so wichtigen Sache wie einem Arbeitszeugnis würde ich das auch tun. Einfach das Zeugnis weglassen sieht bei einer Bewerbung auch nicht gut aus.

Aber ich würde auch als erstes darum bitten, den Punkt einfach zu streichen. Das sollte er schon tun, gerade WEIL er keinen Beweis für einen Diebstahl deinerseits hat.

@Koernerfresser

Wenn man an der Kasse arbeitet ist das ein wichtiger Grund,der dann unbedingt ins Zeugniss gehört.Ich denke wenn dieser fehlt dann sollte man sich Gedanken machen.In anderen Berufen mag es sein das so ein Vermerk nachdenklich machen kann.

nein kann er nicht, besprich das mit ihm und wenn er sich weigert sag das du zu einem Anwalt gehst. Das darf er nämlich nicht

Wie kommt er denn dann darauf, dass Du die Diebin warst? Ganz ehrlich, mir würde es zu denken geben wenn mein Arbeitgeber so etwas wie mangelndes Vertrauen vom Stapel lassen würde. Sei froh, dass es nicht im Arbeitszeugnis steht, denn der nächste AG wäre sicher nicht erbaut

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