Ehemann aus dem gemeinsamen Haus schmeisen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es ist immer traurig wenn mann sowas lesen muß. Und natürlich erwartest du von mir eine ehrliche Antwort, die ich dir auch geben möchte. Wenn bei euch schon ein "Rosenkrieg" ausgebrochen ist,-der immer zu Lasten der Kinder geht -, so wäre es besser wenn deine Eltern nicht mehr unter einen Dach wohnen würden. Denn Sie werden sich immer wieder über den Weg laufen, und somit wird auch wider ein Streit von Zaun brechen. Am besten wäre es, wenn deine Mutter morgen beim Rechtsanwalt die Scheidung einreicht. Und zur gleichen Zeit Beantragt das dein Vater das Haus verlassen muß. Deine Mutter erhällt dan von deinem Vater Unterhaltsgeld, um euren Lebensstill beizubehalten. Auch kann es sein das Ihr euer Haus Verkaufen müßt, wenn deine Eltern das Gebaut haben, während Ihrer Ehe. Und wegen deinen Bruder, wenn die Probleme größer werden mit deinem Vater, gehe zum Jugendamt die werden dir dort weiterhelfen!

Okay, das stimmt und meine Mum sagte auch das wenn mein Vater eh weis das es vorbei ist trinkt er noch mehr und dann wird er ja nie nüchtern sein ! Und ich habe soviel angst das er meiner Mutter oder meinem Bruder etwas antut ! :(

@xTimoxBird

Alcoho (iker) zu seinist eine Krankheit! Das nuss dein Vater aber auch erst malbegreifen. Ferner muss er begreifen das er die nur losbeingt wenn er eine Therapie macht, und sich dann einer Selbsthilfegruppe für alcoholkranke anschließt. Die werden ihn dann weiterhelfen! "Aber der erste Schritt, muß von ihm selbst kommen"!

Wenn ich dich richtig verstanden habe, ist dein Vater gegen deinen Bruder gewalttätig geworden, gegen deine Mutter und dich nur verbal ausfällig. Wohnt dein Bruder denn noch bei euch zuhause? Es wird schwer werden, den Vater aus dem Haus zu werfen, weil er im Suff rumgebrüllt hat. Heute, nüchtern, sollte deine Mutter mit ihm sprechen und ihm sagen, welche Angst ihr ausgestanden habt. Wenn er darauf besteht, weiter zu saufen, bleibt euch der Weg ins Frauenhaus und zum Anwalt. Der lässt dann gerichtlich klären, wie das gemeinsame Haus weiterhin genutzt werden kann. Hoffentlich war das nur ein Ausrutscher deines Vaters und er wird in Zukunft nicht mehr so viel trinken.

Mein Vater hat ganz sicher ein Alkoholproblem, er streitet es zwar immer ab er trinkt sehr oft, meistens nicht so viel das er die Kontrolle verliert, aber gestern war es ja extrem. Und nein Bruder wohnt mit seiner Freundin in einer Wohnung 2km weg von uns !

@xTimoxBird

Vielleicht können deine Mutter und du für ein paar Tage zu deinem Bruder ziehen (das Frauenhaus ist ja nicht unbedingt ein Zuckerschlecken und nur der letzte Ausweg). Deinem Vater muss vor Augen geführt werden, dass dieser Kontrollverlust Konsequenzen hat. Da wird nicht das Mäntelchen des Verzeihens drübergedeckt - bis zum nächsten Mal. Deine Mutter soll die "vaterfreie" Zeit nutzen, sich beim Anwalt zu erkundigen, wie mit dem Haus zu verfahren ist.

Auf wen läuft die Hypothek des Hauses? Wer zahlt die monatlichen Raten bei der Bank? Wer steht im Grundbuch drin? Könnte deine Mutter im Fall einer Scheidung weiterhin die Raten tilgen (bezahlen)?

Oft ist es nämlich so, dass nach einer Scheidung Häuser verkauft werden, weil keiner der Ex-Partner alleine dafür aufkommen kann.

Mit einem Anwalt (deine Mutter kann einen Beratungsschein beantragen, wenn das Geld nicht reichen sollte, um ihn so zu bezahlen) ist deine Mutter schon mal gut beraten. Sollte einer für Familienrecht sein.

Eilantrag auf einstweilige Verfügung zwecks Zuweisung der Ehewohnung... das ist der Weg für deine Mutter.

Wenn als Begründung das hohe Agressionspotential des alkoholkranken Vaters angeführt wird und dazu noch, dass es für ihn eine Wohnmöglichkeit gibt, wenn er das eheliche Haus verlassen mussw, dann sollte das durchgehen. Zusätzlich noch deine Gefährdung (du bist erst 13!) anführen!

Aber mit bis zu 4-6 Wochen Dauer müsst ihr rechnen.

Glasklar sollte auch die Botschaft nach dem Rausschmiss an den Vater sein:

Solange er sich nicht erfolgreich einem Entzug und einer Therapie wegen seines Alkoholismus unterzogen hat, ist er euch nicht mehr willkommen... nicht als Familienmitglied und nicht als Mitbewohner.

Okay Dankeschön ! Aber wie meinst du das das ich eine Gefährdung bin weil ich erst 13 jahre alt bin ?

@xTimoxBird

Du bist keine Gefährdung, du bist (wegen Minderjährigkeit) gefährdet.

So einfach geht das nicht. Da muss sie übers Gericht gehen. Und so wie du die Situation beschrieben hast wird sich der Vater auch nicht einfach so rausschmeißen lassen.

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