Durch Weihnachtsgeld in den Spitzensteuersatz?

5 Antworten

Vereinfacht gesagt: das wird auf's ganze Jahr umgelegt, die (Jahres-) Steuer wird im Rahmen der Steuerklärung festgesetzt. Außerdem hängt das vom Familienstand etc. und davon ab, was du alles absetzen kannst. Das zu versteuernde Einkommen ist ja nicht das reine Bruttoeinkommen, sondern wird individuell errechnet.

Es ist natürlich zunächst einmal abhängig von Deiner Lohnsteuerklasse (dazu fehlt jegliche Info).

Wenn Du nach dem Spitzensteuersatz besteuert wirst, sind diese Sonderzahlungen ja exorbitant groß (Glückwunsch dazu).

Durch Deine ESt-Erklärung solltest Du vielleicht (es fehlen wie gesagt Infos) eine Erstattung erhalten.

Steuerklasse 1.

Was hat denn bitte die Lohnsteuerklasse damit zu tun? Die regelt nur die Höhe der Vorauszahlungen.

"Einkommensteuergesetz (EStG)

§ 32a Einkommensteuertarif

(1) 1Die tarifliche Einkommensteuer ab dem Veranlagungszeitraum 2018 bemisst sich nach dem zu versteuernden Einkommen. 2Sie beträgt vorbehaltlich der §§ 32b, 32d, 34, 34a, 34b und 34c jeweils in Euro für zu versteuernde Einkommen

...

  1. von 54 950 Euro bis 260 532 Euro: 0,42 · x – 8 621,75

..."

Der Fragesteller ist also mit seinem "normalen" Gehalt schon fast im Spitzensteuersatz. Sonderzahlungen in Höhe von 4.950,00 EUR als exorbitant hoch zu bezeichnen, halte ich für daneben.

Salopp ausgedrückt - Deine Steuer relativiert sich mit der Steuererklärung.

Ich habe zunächst einen Steuerberater aufgesucht...er konnte mir helfen!

nein alles gut

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