Durch altersbedingte Firmenschließung den Mitarbeitern eine Abfindung zahlen?

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Verpflichtet eine Abfindung zu zahlen ist der Unternehmer nicht, wenn der Betrieb schließt. Er mus allerdings seinen AN fristgerecht kündigen und sie bis zum Ende der Kündigungsfrist auch bezahlen. Wenn er z.B. einem MA der 25 Jahre im Betrieb war und eine Kündigungsfrist von 7 Monaten hat kündigt und den Betrieb vier Monate später dicht macht, muss er trotzdem noch drei weitere Monate den Lohn bezahlen.

Sollte es Deinem Vater aber finanziell nicht allzu schlecht gehen, finde ich eine Abfindung für so viele Jahre Treue und Einsatz angebracht. Viele kleinere Betriebe hätten so eine lange Zeit nicht überlebt, wenn es keine MA gäbe, die sich einsetzen, jahrzehntelang Leistung bringen, zum guten Ruf und damit Aufträgen der Firma beitragen und eigentlich schon ein "Stück Familie" sind.

Warum fragst Du wegen der zu erwartenden Arbeitslosigkeit? Wenn der Betrieb nicht verkauft und/oder weitergeführt wird, sind die AN die nicht evtl. auch schon im Rentenalter sind, selbstverständlich arbeitslos. Deshalb wäre es angebracht, die Angestellten frühzeitig über die geplante Schließung zu informieren und ihnen damit Gelegenheit zu geben, sich so bald wie möglich nach einem anderen Arbeitsplatz umzusehen.

Genau so sieht aus aus - in verbindlicher rechtlicher und unverbindlicher "moralischer" Hinsicht !

Wenn der Betrieb einfach schließt, weil der Inhaber zu alt geworden ist, werden die Mitarbeiter arbeitslos. Anders wäre es, wenn der Betrieb veräußert wird. In welcher Form auch immer.

wenn das Geschäft ganz zu macht, dann muss man keine Abfindung bezahlen, man kann den Mitarbeitern vorschlagwen, die Firma selber zu kaufen, denn wenn du dir Firma nicht chliesst, sondern verkaufst, dann sieht das mit Abfindung und Übernahme der Mitarbeiter ganz anders aus. Ich denke ein Gespräch mit einem Fachanwalt solltest du auf jedenfall sicherheitshalber führen

Hallo. So ähnlich war es auch bei dem Betrieb meines Schwagers. Dort lösten die Angestellten das Problem so, dass mein Schwager und zwei andere die Firma übernahmen und den Konkursverwalter diese Möglichkeit anboten. Natürlich wurden auch die Angestellten reduziert. Wie das genau geht muss ein Steuerberater evtl. wissen und kann evtl. helfen. So was wäre m.M. nach die beste Lösung, denn dann haben andere Menschen wieder die Möglichkeit sich selbständig zu machen und zeigen was sie KÖNNEN :-)

Man sollte es tun. Ob man es muss kann ich dir nicht sagen, für sowas fragt man normalerweise aber einen anwalt oder die leute die eure arbeitsverträge aufsetzen...

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