Dürfen mir Angehörige Anteilnahme verweigern?

5 Antworten

Zunächst möchte ich Dir mein Beileid aussprechen.

Das ist eine schwierige Situation. Einerseits kann ich Dich gut verstehen, andererseits auch die Tatsache, dass man jemanden, den man nicht mag, auf der Beerdigung nicht sehen möchte. Kompromissvorschlag: Geh so zu der Beerdigung, dass Du dann ankommst, wenn die meisten Trauergäste sich schon am Grab von Deinem Freund verabschiedet haben und am Gehen sind. Dann hast Du Zeit und Ruhe, Dich auch zu verabschieden.

Geh zur Beerdigung, aber setz Dich weiter hinten hin und zwinge die Familie, wenn sie neben dem Grab steht, nicht, Dir nach Deinem Gang zum offenen Grab die Hand zu geben. Geh also einfach an ihnen vorbei oder zur Seite weg. Das wäre ein guter Kompromiss.

Eine Beerdigung ist gerade dazu da, dass jeder Abschied nehmen kann.

Die Trauerfeier ist doch sicher in einer Kapelle. Dann würde ich mich einfach ziemlich hinten hinsetzen. Da sind bestimmt noch andere Leute, die nicht zur Verwandtschaft zählen. Misch Dich doch einfach unter diese Leute. Am Grab selbst solltest Du dann allerdings Abstand halten. Es könnte sonst zu einer unschönen Begegnung kommen und das will doch sicher keiner.

Ist zwar nicht schön von dem Vater, aber Du solltest es akzeptieren.

Mein Beileid.

Herzliches Beileid, geh doch hin aber halt dich im Hintergrund und vermeide den Kontakt zu dem Vater um nicht unnötig Öl ins Feuer zu gießen

Du darfst natürlich an der Beerdigung teilnehmen.

Ein Friedhof ist ein öffentlicher Ort.

Was möchtest Du wissen?