Dürfen meine Eltern mir die Sachen wegnehmen, die sie mir geschenkt haben wenn ich ausziehe?

5 Antworten

Erstmal: Bist Du volljährig?

Zu Deinen Zeitangeben: Das ist ne ziemliche Spanne. Kann ich jetzt nicht ohne weiteres interpretieren.

Was Deine "spätere Karriere" angeht, sollten sie Dich nicht unter Druck setzen. Ich weiß aber, dass das Eltern sehr schwer fällt. Eltern wollen eigentlich immer, dass das Kind so ist, wie sie. Manche wollen es mehr, andere wollen es weniger, aber irgendwie wollen sie es alle. Irgendwie ist das ja auch verständlich, aber eben auch nicht immer ist es das Richtige für das Kind.

Schenkungen können entgegen der landläufigen Meinung (leider sogar ohne eine "Verjährungsfrist") zurückgefordert werden, was leider erhebliche Rechtsunsicherheit für Beschenkte schaffen kann.

"Geschenkt ist geschenkt und wiederholen ist gestohlen" gilt also nur "umgangssprachlich". Im Zivilrecht (BGB) sieht es (leider) anders aus. Weshalb man hier noch keine klareren Regeln geschaffen hat, kann ich auch nicht nachvollziehen, aber wahrscheinlich sieht der Gesetzgeber einfach keinen Bedarf, das angemessener zu regeln, weil die entsprechenden Regelungen in der Praxis ohnehin nur selten zur Anwendung kommen. Das ist natürlich keine Entschuldigung. Meines Erachtens sollte man das erheblich eindeutiger und mit mehr Rechtssicherheit für den Beschenkten regeln. Denn "gefühlt" hat eine geschenkte Sache ja "unwiderruflich den Besitzer gewechselt". Das sollte das Gesetz zumindest grundsätzlich auch abbilden. Zumindest sollte es aber eine Frist geben, nach der definitiv Rechtssicherheit für den Beschenkten besteht und der Schenker das Geschenk unter gar keinen Umständen wieder zurückfordern kann.

Insbesondere wenn es um größere Werte geht, die der Beschenkte eventuell verkauft (sagt man immer "gehört sich nicht", aber kann ja durchaus mal passieren) und das Geld anschließend anderweitig, eventuell sogar langfristig investiert hat, kann der Beschenkte den Wert ja eventuell überhaupt nicht in angemessener Weise ersetzen. Wenn der Schenker dann "sein Geschenk zurückfordert", steht beim Beschenkten plötzlich der Gerichtsvollzieher vor der Tür und fängt an, zu pfänden. Das darf meines Erachtens nicht sein!

Ist natürlich ein extremes Beispiel, aber ich könnte mir durchaus Szenarien vorstellen, in denen so etwas vorkommen kann. Nach meinem Rechtsempfinden darf so etwas einfach nicht sein. Es kann einfach nicht sein, dass ein einvernehmliches, möglicherweise umfangreiches Rechtsgeschäft nach einer beliebig langen Zeitspanne einseitig "rückabgewickelt werden kann".

Was kaufst du denn jeden Tag so lange ein?

Wenn euer Verhältnis zueinander so angespannt ist, würde ich da auch nicht rumdiskutieren, sondern notfalls ohne geschenkte Sachen ausziehen.

Und der Zusatz "weil sie mir im Weg stehen" sollte auch für sie nachvollziehbar begründet werden, sonst würde ich diese Aussage als Trotzreaktion bewerten.

was (zu Fuß) 20 Minuten bis 5-8 Stunden dauert ?????? - Wie soll man das denn überhaupt verstehen?

Aber ich konzentriere mich mal auf das, was sie dir alles geschenkt haben im Laufe der gesamten Jahre.

Natürlich ist das völliger Mumpitz ! Eltern haben nicht nur ein Sorgerecht sondern auch eine Sorgepflicht und außerdem.... was sollten sie auch mit den ganzen Nippeskrams?

Anders sieht es aus, wenn du als undankbares Kind (was du ja offensichtlich noch bist) auf die Herausgabe des dick angesparten SPARBUCHS lauerst oder den Bausparvertrag.

Da kannst du lange warten - VETO - gibts nicht. - Lieber mache ich von dem Geld eine Weltreise mit meiner Frau oder wenns mir einfällt stecke ich es in den Ofen an der Walpurgisnacht. - Du jedenfalls siehst keinen Pfennig davon.

Ich habe das Gefühl dass Deine Eltern Dich emotional damit erpressen. Das solltest Du zumindest nicht so hinnehmen und mit ihnen darüber reden.

Wie alt bist Du denn?

Jetzt mal  ehrlich, wenn du wegziehstws , müssen deine Eltern nichts für dich bezahlen, die müssen dir auch keine Möbel oder sonst was zukommen lassen. Also beschwär dich nicht.

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