Dürfen Erwerbsgeminderte ihre Rente durch einen Nebenjob aufbessern?

5 Antworten

Selbstverständlich dürfen Erwerbsgeminderte einen Nebenjob haben. Eine Erwebsminderung ist eine Behinderung, für die es nach dem Grad der Behinderung und nach der Absicherung des Risikos eine "Ausgleichsrente" zur Vollerwerbstätigkeit gibt. Anders als bei der Frührente, bei der sich der Rentenbezieher vor Einritt des Regelalters im Rentenbezug befindet, erfolgt bei der Erwerbsminderungsrente, eine Rentenzahlung zum Ausgleich der Erwerbsminderung, die z. B. durch einen Arbeitsunfall entstanden ist. Mit dieser Rente wird nur der Nachteil für den Geschädigten ausgeglichen. Es ist somit nicht mit den Regelungen zur Frührente zu verwechseln. Bei der Frührente besteht nämlich Arbeitsunfähigkeit!

Bei einer Erwerbsunfähigkeitsrente können bis zu 400 Euro hinzu verdient werden. Aber vorsichtig, erhältst Du auch nur einen Euro mehr, kann Dir die Rente bis zu einem Drittel gekürzt werden oder bei höherem Verdienst ganz gestrichen werden. Die Personalsachbearbeitung bei Deiner Arbeit weiß das. Zu unterscheiden ist bei einer Berufsunfähigkeitsrente. Da gelten unterschiedliche Grenzen, die Du nur bei Deiner Rentenversicherung erfragen kannst. Sonderregelungen gibt es eigentlich nicht, es sei denn, Du hast die üblichen Vergünstigungen wegen einer Schwerbehinderung.

ja, bis zu einem bestimmten Betrag

Relevant sind auch zeitliche Grenzen http://kuerzer.de/46azHjCdD

ja aber der Betrag ist sehr gering. Es sind auf keinen Fall 400 Euro

Die Deutsche Rentenversicherung schreibt dazu:

Rentner können ab 2008 mehr zu ihrer Rente hinzuverdienen. Ein entsprechendes Gesetz ist heute verkündet worden. Die Neuregelung tritt rückwirkend zum 1. Januar 2008 in Kraft.

Von der Gesetzesänderung betroffen sind Erwerbsminderungsrentner und Altersrentner vor dem 65. Geburtstag.

Sie können nach der Gesetzesänderung bis zu 400 Euro zu ihrer Rente hinzuverdienen, ohne Abstriche bei ihrer Rente hinnehmen zu müssen. Bisher lag diese Grenze bei 355 Euro.

Viele Rentner waren in der Vergangenheit davon ausgegangen, dass sie neben ihrer Rente einen 400-Euro-Job ausüben können, ohne die Hinzuverdienstgrenze zu überschreiten. Die Rentner hatten in diesen Fällen aber nur Anspruch auf eine Teilrente. Die Vereinheitlichung mit der Geringfügigkeitsgrenze durch Anhebung der Hinzuverdienstgrenze auf 400 Euro vermeidet Rentenkürzungen und bedeutet eine nicht unerhebliche Verwaltungsvereinfachung für die Rentenversicherungsträger. Aufwendige Prüfungen und Rückforderungen entfallen damit. Mit der Gesetzesänderung wird einem Anliegen der Deutschen Rentenversicherung entsprochen.

http://kuerzer.de/Wa3twENLa

Regel-Alters-Rentner und Früh-Rentner sowie Erwerbsminderungs-Rentner sind nicht miteinander zu vergleichen. Ein Regel-Alters-rentner, der die gesetzlich Altersgrenze erreicht hat, kann soviel hinzuverdienen wie er möchte. Frührentner, die sich meist durch Erkrankung in den Genuss der vorgezogenen Altersrente gekommen sind, soll durch die Regelung der Hinzuverdienstgrenzen sanktioniert werden. Wer würde nicht gern in Frührente gehen und dann ohne Beschränkung hinzuverdienen? Erwerbsminderungs-Rentner sind Arbeitnehmer, die neben ihrer Tätigkeitsvergütung aus der aktiven Beschaftigung eine Ausgleichszahlung für den Mindererwerb erhalten. Die Erwerbsminderungs-Rente ist daher als Schadenersatzzahlung zu verstehen. Das Risiko kann mehrfach abgesichert sein, etwa durch private Versicherungen. Ein Erwerbsminderungs-Rentner steht immer in einer aktiven Beschäftigung. Daher gelten für ihn die gleichen rechtlichen Regeln, wie sie ein gesunder Arbeitnehmer hat.

Rente und Nebenjob Steuern?

Hallo,

Hier unsere Frage:

Sind beide Rentner Regina und Bernd. Bernd möchte neben der Rente einen Nebenjob /Minijob anfangen. Müssten an das Finanzamt für diesen Job ab Sept.2018 Steuern bezahlt werden und wie viel?

Habe im Internet bei Rentenrechnern darüber nichts gefunden.

Daten:

Regina Rentnerin ab 2002 Steuern auf Rente = 50 %. und 100% Schwerbehinderung.

Brutto Rente ab 01.01.18 bis 30.06.18 = ca. 972,- €.

Brutto Rente ab 01.07.18 bis 31.12.18 = ca. 1,003,- € nach Rentenerhöhung.

Betriebsrente monatlich 72,- €

Gesamte Rente 2018 ca. 12..714 €. Davon 50% an Steuern Finanzamt = ca. 6.357 €

Bernd Rentner ab 2016 Steuern auf Rente = 72 %. und 50% Schwerbehinderung.

Brutto Rente ab 01.01.18 bis 30.06.18 = ca. 1.526- €.

Brutto Rente ab 01.07.18 bis 31.12.18 = ca. 1575,- € nach Rentenerhöhung.

Gesamte Rente 2018 ca. 18.612 €. Davon 72% an Steuern Finanzamt = ca. 13.400 €

Zu versteuernde Rente würde der Betrag von ca. 19.757 € sein. Davon würde der Grundfreibetrag von 18.000 € noch abgezogen werden. Verbleiben würde ein Betrag von ca. 1.757 € sein wo

Steuern ans Finanzamt antfallen würden. Diese 1.757 € können aber durch 100 % Schwerbehinderung von Regina und 50% von Bernd sowie Versicherungen, Haftpflicht, Kfz, Krankenkasse, Pflegeversicherung u.s.w zu keiner Steuernachzahlung ans Finanzamt führen ODER?

Was ist aber falls Bernd ab Sept. 2018 einen Nebenjob machen würde.

Er darf pro Jahr 6.300,- € dazu verdienen ob in einen Monat oder aufs Jahr verteilt.

Dadurch würde aber die Steuerlast um diese 6.300 € gegenüber Finanzamt steigen ODER?

Es könnten aber noch evtl. Werbungskosten u.s.w.geltend gemacht werden.

Ich möchte keinen Nebenjob machen wo das Finanzamt mir 60% oder 80% von meinen Verdienst im Nebenjob an Steuern abzieht. Das ist der springende Grund meiner Mail an dieses Forum.

Ich brauche Hilfe ob sich der Nebenjob überhaupt lohnt und bitte um evtl. einige Rechenbeispiele von Euch.

Da ich bis 27.07.18 nur die Möglichkeit habe diesen Job zu bekommen bitte ich mir dringend eine Antwort zu geben. Falls noch Nachfragen vorhanden sind beantworte ich diese umgehend.

Danke für Rückantworten

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Wer glaubt noch an das Märchen der Rente?

Ich schaue gerne Dokumentationen, lese viel in Foren und mag es mit Zahlen zu jonglieren.

Meine Eltern haben sich schon über die Rentner vor 15 Jahren aufgeregt, das diese eine dicke Rente erhalten. Heute sind meine Eltern fast selbst in Rente und erhalten knapp die Hälfte der, der Nachbarn um die 80+.

Zwar beklagen Sie sich nicht unbedingt, doch es wird auf "uns" gestachelt, das wir mehr Geld verdienen sollen, sonst werden wir gar nichts mehr erhalten.

Wenn ich die Entwicklung so beobachte und die Nachrichten höre bzw. sehe, finde ich es auch nicht erstrebenswert, überhaupt noch etwas in die Rentenkasse zahlen zu müssen!

Dann halte ich es wie das amerikanische Modell und jeder Spart für sich selber. Zudem kann man das Geld um so mehr gebrauchen, denn wer sagt uns, das wir noch das Rentenalter von 69? 75 oder 85 wohlmöglich erreichen? (dazu gibt es mehrere Quellen) https://www.wiwo.de/politik/deutschland/rente-bdi-chef-grillo-haelt-rente-mit-85-fuer-denkbar/12514090.html

Dazu kommt das Rentenniveau, das immer wieder nach unten "Korrigiert" wird. Statt einst 67, 64, 63, sollen es 43% werden vdk.de/ov-schopfheim/ID126800

Zudem kommten die niedrigen Einkommen. So muss man für einen Rentenpunkt jedes Jahr, das jeweilige Durchschnittseinkommen erreichen, ansonsten erhält man nur einen anteiligen Rentenpunkt. (siehe z.B. einfach-rente.de)

Glaubt man dem Link entspricht das 2018 aktuell 78.000 € Euro, was dann 2018 31,99 Euro entsprechen würde. Wer weniger Einkommen hat, erhält nur anteilig Rente.

Dies x 45 Arbeitsjahre, entspricht dann die zu erwartende Rente. Im Beispiel wären das dann 45 x 31,99 bei heutigem Eintritt, was 1435,50 Brutto entspricht.

Wer also wie viele andere nicht mal die 30.000 Euro oder gerademal die 20.000 Euro ankratzt. Kann sich ausmahlen, das er keine Rente erhalten wird.

Von dem wenigen Geld dann noch "privat Vorsorgen" ist der übelste Witz den es gibt. Das Geld brauchen die Menschen, um überhaupt etwas zum Essen auf dem Tisch zu haben und grade so ihre Rechnungen zahlen zu können. Ein Anfang wäre ja schon mal die verkappte Zwangssteuer GEZ abzuschaffen.

Ach und lassen wir nicht die schlecht wirtschaften Versicherungsagenturen außer 8! Diese jammern aktuell im großen Stil, das sie reihenweise vor der Insolvenz stehen würden, da die Zinsen so niedrig wären. Somit wäre dann das lange vom Mund abbezahlte Geld, auch im Alter noch futsch, weil die Versicherungen sich mit dem Geld ein schönen Tag gemacht haben. Also liebe Bürger/innen, lasst euch nicht auf dem Arm nehmen, danke.

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