Die GdB wurde von 70 auf 40 gekürzt. Der Widerspruch läuft noch. Was muss ich bei der Steuererklärung angeben, den alten oder den neuen GdB?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Den derzeit gültigen. Sollte er sich vor der Entscheidung des Finanzamtes ändern, ist der geänderte nachträglich anzugeben.

Sollte bereits ein Seuerbescheid ergangen sein, ist eine Änderung auch noch möglich, wenn sich der GdB erhöht.

Danke.

Das Finanzamt verlangt als Nachweis die Vorlage des Behindertenausweis (bzw. einer Kopie davon). Wenn dort 40% stehen, wird auch nur dieser GdB berücksichtigt (oder auch gar nicht: Bei einem GdB unter 50% gibt es den Freibetrag nur unter bestimmten Umständen, siehe § 33 b Abs. 2 Einkommensteuergesetz). Sollte der Widerspruch erfolgreich sein, ist eine Änderung der Steuerfestsetzung möglich.

http://www.gesetze-im-internet.de/estg/__33b.html


Die 70 sind noch auf dem Ausweis eingetragen, sollte das Versorgungsamt den Widerspruch ablehnen, werde ich dann rückwirkend schlechter gestellt und muss Steuer nachzahlen?

@santaineza

Der Freibetrag wird dann niedriger bzw. entfällt u.U. ganz, das würde dann zu einer Nachzahlung führen.

Frag doch einen Steuerberater.

Danke hatte gehofft man kann mir diese Antwort hier im Forum geben

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