Die Bürgschaft! Hausaufgabe Hilfe benötigtt!

2 Antworten

Hallo,

die Ballade beginnt ja damit, daß Möros, der ein Attentat auf den Tyrannen geplant hat, erwischt und vor den König gebracht wird, um sein Urteil (Tod am Kreuz) zu empfangen. Als er um eine Frist bittet, um die Hochzeit seiner Schwester zu arrangieren und seinen Freund als Bürgen für seine Rückkehr anbietet, kommt Dionys auf den Gedanken, die Freundschaft der beiden und die Freundschaft unter Menschen allgemein auf eine Probe zu stellen. Er selbst ist ein Zyniker, der alle Menschen für selbstsüchtig hält und niemandem traut. Du könntest also mit dieser Situation beginnen und die Gedankengänge des Tyrannen ausführen. Was bewegt ihn, auf die Bitte einzugehen und sogar die Strafbefreiung des Attentäters in Aussicht zu stellen, falls er nicht zurückkehrt und stattdessen seinen Freund am Kreuz sterben läßt? 

Welche Gedanken hat er, als der letzte Tag der Frist fast um ist und Möros noch nicht erschienen ist? Was geht ihm durch den Kopf, als ihm die Nachricht überbracht wird, daß der Attentäter doch noch freiwillig zurückgekehrt ist, um seinen Freund auszulösen? Wie kommt es zu seinem Sinneswandel, das Todesurteil aufzuheben und sogar darum zu bitten, in den Freundschaftsbund der beiden aufgenommen zu werden? Du könntest auch überlegen, wieso der Tyrann so zynisch geworden ist, warum er nicht glaubt, daß es so etwas wie wahre Freundschaft gibt.

Ich denke, das sollte genug Stoff für einen Aufsatz bieten.

Herzliche Grüße,

Willy

Überleg zuerst, was der Tyrann überhaupt wissen kann. Was hat er selber gesehen? Was hat er nur gehört? Wie hat sich seine Sicht auf Damon verändert und warum. Vielleicht fängst du so an:

Es ist schon eine sonderbare Geschichte, wie Damon mein Freund geworden ist, denn anfangs wollte er mich töten...

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