Die AachenerMünchener zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht. Hat jemand Erfahrung?

Das Ergebnis basiert auf 12 Abstimmungen

Erfahrungsberichte 58%
Tipps 42%

5 Antworten

Erfahrungsberichte

jede Versicherung versucht, sich da rauszuwinden. Hatte vor einigen Jahren einen Unfall sprich bin auf einen landwirtschaftlichen Betrieb gestürzt. Die landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft weigerte sich beharrlich, etwas zu zahlen. Ein Neurologe hat ihnen die Hölle heiß gemacht. Seit diesem Zeitpunkt bekomme ich Berufsunfähigkeitsrente

Komisch, Berufsgenossenschaften zahlen gar keine Berufsunfähigkeitsrente. Sie zahlt eine Rente die sich auf die Minderung der Erwerbsfähigkeit bezieht.

@tomg1974

Minderung der Erwerbsfähigkeit klaro, hab mich falsch ausgedrückt. Wollte nur Hinweisen, dass er Gutachter bzw. Rechtsanwalt braucht

Prozesskostenhilfe in Anspruch nehmen. Dafür lässt man sich bei dafür zuständigen Vereinen oder auch bei einer Gerichtsstelle beraten und kämpft hinterher um sein Recht.

Hallo es scheint die Masche der AM zu sein nicht zu zahlen!! Meine Cousine war 20(!) Jahre bei diesem Verein unfallversichert und hatte dann am 26.1.2006 einen schweren Unfall mit einem Beckentrümmerbruch (Schambein, Sitzbein) mit Nervenverletzung der Blase usw. Im Jan. 2009 wurde dann auf 60% Behinderung ohne Aussicht auf Besserung festgestellt. Seit damals wird sie von diesem Verein von einem Gutachter zum anderen geschickt, aber auf die bei Vertragsabschluss vereinbarte Zahlung wartet sie bis heute. Wahrscheinlich rechnet die Versicherung damit, dass sich alles biologisch löst, sie ist nämlich Ende 60! Diese Versicherung sollte man nur noch boykottieren!!

Ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht. Erst wird die Versicherung abgeschlossen, dann schön lange abkassiert und wenn dann der Versicherungsfall eintritt, wird nicht gezahlt. Auch wenn man klagt hat man wenig Chancen, denn man muss dann die RA-Kosten auch noch tragen und die Gerichte haben auf lange Prozesse (3 Jahre bei mir) keine Lust. Der Richter war vor der Entscheidung 3 mal krank und hatte offensichtlich keine Lust mehr, objektiv zu entscheiden, obwohl er vorher einen Vergleich vorgeschlagen hat.

Ich kann nur jedem raten, Finger weg von der AM. Die zahlt definitiv nicht. Vielleicht, wenn die Versicherung bei einem abgschlossen wird, der noch nie bei Arzt war und dann berufsunfähig wird, denn dann gibts nichts zu finden. Ansonsten werden kleinste Kleinigkeiten vorgegramt und daraus wird dann ein Nichtzahlen.

Liebe Sterngebortene, hi, ich heisse nina und habe gerade das gleiche problem mit der AM... abgeschlossen habe ich sie als zusatz zu der rente plus der AM und klar, meien beraterin hat damals auch gefragt was den die gesundheit so mache. ich habe ihr ehrlich gesagt, dass ich 1997 eine bandscheiben op hatte. (den vertrag habe ich am 5.03.2004 abgeschlossen ) und sie meinte das ist nicht relevant, da es schon länger als 5 jahre her sei und ausserdem seien die fragen ja nur in bezug auf die rentenversicherung. ob ich den noch probleme mit dem rücken hätte wollte sie wissen. ich habe wahrheitsgemäß geantwortet, ja, so alle 2 jahre zuppelt es mal ein bisschen im rücken, aber nix wildes. sie meinte daraufhin, nö, so kleinigkeiten seinen nicht von belang, nur wenn ich nach der op mal länger wegen dem rücken krankgeschrieben gewesen wäre. ich sagte ihr, nee, länger war da nix, vor 2 jahren (also 2002) mal einen tag, und im juli 2003 mal 3 tage. ah, sagte sie, gutd, dann können wir die gesundheitsfragen der letzten 5 jahre ruhig mit nein beantworten, und für die probleme des letzten jahres gäbe es auf dem vertrag ja noch eine gesonderte frage. die frage lautet: bestehen oder bestanden in den letzten 12 monaten gesundheitliche beschwerden oder störungen...........(jetzt kommts!) die NICHT behandelt wurden. das habe ich WAHRHEITSGEMÄß mit NEIN beantwortet. seit ende mai 2009 bin ich krankgeschrieben, diagnose schwere depressionen und posttraumatisches stresssyndrom (man hat versucht mich zu töten). nun bekam ich ein schreiben der AM in dem der vertrag wegen arglistiger täuschung aufgelöst wurde..... also nix wie hin zum anwalt. meine rechtschutzversicherung, die ich mir auch vom der netten DVAG mitarbeiterin habe aufschwatzen lassen zahlt natürlich auch nicht. jetzt versuchen wir prozesskostenhilfe zu beantragen. wenn du sagst, dass du dir keinen anwalt leisten kannst, dann lass doch mal prüfen ob du nicht auf pkh in anspruch nehmen kannst! ich drücke dir die daumen! nun ist deine sache schon etwas länger her, hat sich was getan? Kannst du mir vielleicht sogar ein paar tips geben ?

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