Die Aussage einer Mandantin entspricht nachweislich nicht der Wahrheit. Der Anwalt der Mandantin prüft nicht der Wahrheitsgehalt der Aussage der Mandantin ist?

5 Antworten

Der Anwalt der Mandantin prüft nicht der Wahrheitsgehalt der Aussage der Mandantin ist?

Das ist ja auch nicht seine Aufgabe! Er ist Anwalt der Mandantin. Er muss ihr nicht nachweisen dass sie lügt oder Teile der Wahrheit verschweigt. Er vertritt ihr Interessen und bekommt von ihr Geld für seine Tätigkeit.

Der gegnerische Anwalt muss die "Lügen" entlarven.

Und der Richter entscheidet dann wem er mehr glaubt bzw. was den Tatsachen entspricht.

Und wenn deine Nichte es nicht geschafft hat sich durch deine Mutter Vorteile zu verschaffen, dann ist es doch schon mal gut...

Mit so einer "missratenen" Person würde ich von mir aus schon mal nicht mehr sprechen...

Der Anwalt muss das nicht überprüfen. Aber spätestens wenn es wegen irgend einem Streitpunkt vor Gericht gehen sollte, wird das Verhalten deiner Nichte auf die Füße fallen. Denn ein Richter will die Wahrheit wissen, um ein korrektes Urteil zu fällen. Von daher kannst du es doch locker sehen, oder?

fordert sie von mir nur noch den Kontakt über ihren Anwalt zu allen Fragen des täglichen Lebens und Familienleben

Und? Wieso solltest Du auf derlei "Kontaktgesuche" / Ansinnen über Familieninterna informiert zu werden überhaupt eingehen?

Ein Anwalt arbeitet nach den Aussagen seiner Mandantin - und wenn sie 100 Mal lügt - muss ihn dies nicht interessieren.

Der Anwalt schreibt genau das, wofür er bezahlt wird. er ist überhaupt nicht verpflichtet, den Wahrheitsgehalt der Aussagen seines Mandanten zu prüfen.

Die Aussage einer Mandantin entspricht nachweislich nicht der Wahrheit. Der Anwalt der Mandantin prüft nicht der Wahrheitsgehalt der Aussage der Mandantin ist?

Nein, nicht seine Aufgabe. Seine Aufgabe ist es, seiner Mandantin beizustehen, was auch immer die will durchzubringen,w enn irgend möglich.

fordert sie von mir nur noch den Kontakt über ihren Anwalt zu allen Fragen des täglichen Lebens und Familienleben

Kein Problem:

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Betreff: Aktenzeichen......

Bezug: Ihr Schreiben vom xx.yy.zzzz.

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt xy.

Einhergehend mit der Forderung ihrer Fandantin, Frau yyyyyyyy, einen Kontakt über familiäre Angelegeneheiten nur noch über Sie abzuwickeln, tue ich nun meinen Willen kund, gar keinen Kontakt mehr zwischen Ihrer Mandantin und mir bestehen zu lassen.

Ich möchte Sie aus diesem Grund darauf hinweisen, dass ich weitere Kontaktaufnahmen, gleich auf welchem Weg, weder durch ihre Mandantin noch durch eine/n Vertreter/in, z.B. Sie, Herr Rechtsanwalt, aus völlig egal welchen Gründen auch immer wünsche.

Ich untersage daher jeglichen zukünftigen Kontakt.

Ich weise darauf hin, dass in Zukunft alle Schreiben, alle Nachrichten, welche auf eine Kontaktaufnahme auch nur hindeuten, ungelesen vernichtet werden.

Ich möchte ungern dieses Kontaktaufnahmeverbot gerichtlich durchsetzen müssen, dennoch werde ich nicht zögern, dies zu tun.

Richten Sie ihrer Mandantin aus, sie kann mich kreuzweise mal in Zukunft. Ich wollte nicht einmal mehr mitbekommen, wenn sie verstirbt, diese Person ist nicht mehr existent auf diesem Planeten für mich.

Mit freundlichen Grüßen

jochen007

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Ausdrucken, hinschicken, Ruhe ist.

is ja cool

Anwalt geht "Seinen Weg" Prozess verloren, was kann ich tun.?

Hallo, Ich möcht an das Schreiben von "Hafimann" vom 03.02.2017 anknüpfen , mich für die hilfreichen Ratschläge bedanken und habe auch gleich folgendes neues Problem. Person A gelangte über den guten Namen der Kanzlei zu diesem Anwalt der selbstständiger Teilhaber dieser Kanzlei ist. Das Anliegen von Person A bestand auf einer für Ihn nicht nachvollziehbaren sowie unrichtigen Nebenkostenabrechnung. Obwohl der Anwalt alle nötigen Argumente und Nachweise diese Nebenkostenabrechnung betreffend von Person A vorgegeben , nachgewiesen und belegt bekam ging dieser Anwalt stur und ignoranter weise seinen Weg. Wobei seine Argumente für Person A im Vorfeld schon zum Scheitern verurteilt waren. Der Anwalt wurde mehrfach von Person A darauf hingewiesen das seine Art und Argumente der Klageabweisung völlig zum Scheitern verurteilt waren was aber mit einem lächeln seinerseits abgewiesen wurde. Ein von Person A benannter Zeuge wurde schon gar nicht von dem Anwalt benannt. Das Gerichtsurteil im Nachhinein: Prozess verloren, Kläger bekommt in allen Punkten recht da der Beklagte ( Person A ) nicht ausreichend die Verweigerung der Nebenkostenabrechnung begründen konnte. Zu einer mündlichen Verhandlung kam es nicht sondern dieses Urteil beruht auf einem Entscheidungstermin des Gerichts wobei ein persönliches Erscheinen von Person A nach Aussage von dessen Anwalt nicht erforderlich gewesen war Das Urteil wurde erst nach fast 4 Wochen nach Eingang in der Kanzlei an Person A weitergeleitet. Die Einspruchsfrist endet zwar erst in ca. 2 Wochen da jedoch Person A . diesen Prozess nur mit Hilfe von Prozesskostenhilfe führen konnte ist es Person A finanziell nicht möglich von diesem Einspruchsrecht Gebrauch zu machen, Obwohl Person A nachweislich Fehler und entsprechende Argumente diese Nebenkostenabrechnung betreffend geltend machen könnte. Was ist Euer Ratschlag für Person A. ? Kann Person A an diesen Anwalt nochmals herantreten um eine Veränderung dieses Urteils herbeizuführen ? Kann Person A auch Einspruch einlegen mit der Hoffnung auf erneuter Prozesskostenhilfe? Über erneute Ratschläge würde sich Person A freuen Gruß

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