Dialyse auf der Arbeit?

5 Antworten

Warum stört dich das, wenn dein Kollege seine Dialyse im Nebenraum machen will? Es ist für ihn eine eindeutige Zeitersparnis, eine Heimdialyse durchzuführen, als wenn er ein paar Mal in der Woche deswegen ins Krankenhaus muss. Es ist eine tolle Sache, dass es diese Möglichkeit heutzutage gibt, und ich finde, dein Kollege sollte sie auch nutzen dürfen. Deine Bedenken verstehe ich nicht so recht - ob das Infektionsrisiko zu hoch ist, sollte dein Kollege doch wohl selber beurteilen können. Leute, die diese Form der Dialyse durchführen wollen, werden zuvor intensiv geschult, da kannst du schon davon ausgehen, dass er weiß, was er tut. Es ist schon schlimm genug, wenn ein Mensch auf die Dialyse angewiesen ist - da solltest du ihm diese "Erleichterung" in seinem Leben ruhig gönnen! Ach, ja, und zulässig ist sowas auf jeden Fall!

sehe ich auch so ich mache seit 24 jahren heimhämodialyse ich hätte gerne auch diese zeitersparrniss mit der bauchfelldialyse geht bei mir aber nicht mehr bauchfell defeckt

Mal noch ein kleiner Tip:Bittet doch Euren Kollegen Euch zu erklären was er da macht. An alle sonst antwortenden: Er schliesst sich garantiert NICHT auf der Arbeit an ein Dialysegerät an,. Da muss er mindestens 4 Stunden angeschlossen bleiben.Ich kann mir nicht vorstellen,dass in der Firma ein Dialysegerät mit allem Zubehör aufgestellt wird. Das geht gar nicht. Der Kollege macht mit hundertprozentiger Sicherheit die von mir schon erwähnte Peritonealdialyse, bei Laien auch Bauchfelldialyse genannt : Da wird in die Bauchdecke ein Katheter implantiert. Der Patient füllt dann darüber ein paar Liter einer Flüssigkeit in den Bauchraum und stöpselt den Katheter wieder zu. Diese speziell auf ihn abgestimmte Lösung bleibt etwa 4 Stunden drin..Nach diesen 4 Stunden muss sie wieder ausgetauscht werden. Und genau das macht der Kollege dann in diesem Raum.

Ich nehme mal an er macht Peritonealdialyse und wechselt über einen im Bauch implantierten Katheter seine Dialyseflüssigkeit.Das muss er etwa alle 4 Stunden machen Dir und anderen kann dadurch überhaupt nichts passieren,da diese Flüssigkeit steril ist . Und wenn Dein Kollege sorgfältig arbeitet, passiert auch ihm nichts ganzegal WO er diesen Wechsel vornimmt nichts. Und was ich dazu noch zu sagen habe: Dein Satz das muss ich nicht haben zeugt leider von ziemlicher Intoleranz.Sei froh ,dass Du nicht in der Situation bist und Hut ab vor Eurem Arbeitgeber, der da weitaus toleranter ist

Moin, moin Heutzutage kann man doch auch schon die Dialyse zu hause machen auf dem bequemen Sofa. So, jetzt zu Deiner Angst: Nein es gibt keine Ansteckungsmöglichkeiten Deinerseits, aber für deinen Arbeitskollegen kann es zu schwerwiegenden Ansteckungen kommen, wenn er nicht aufpasst. Deswegen sollen Dialysepatienten die öffentlichen Toiletten vermeiden wegen Tröpfchengefahr. Aber ansonsten steht grundsätzlich nichts im wege. Der Arbeitgeber scheint tolerant zu sein, was heutzutage auch noch selten ist. Schöne Weihnachten

Danke für die Antwort !!!!

Dir auch schöne Weihnachten !!!

Für dich besteht keine Gefahr höchsten für deinen Kollegen. Klar er kann die Dialyse auch außerhalb der Firma bekommen, aber warum sollte man das ganze nicht auf der Arbeitsstelle machen wenn die Möglichkeit besteht.

ich finde es eigentlich schön, wenn er das kann.

den der regelmässige krankenhausbesuch belastet die patienten sehr, da sie dann dort unter sich sind und auch gespräche oder lesen und ähnliches nicht davon ablenkt.

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