Deutsche Banken

2 Antworten

Viel zu viele Leute denken, dass Sparkassen staatlich sind. Sparkassen sind ganz normale Banken, nur mit der Ausnahme dass sie vom Sparkassengesetz der Länder besonderen Übernahmeschutz genießen.

das stimmt nur zum Teil. Sparkassen haben einen öffentlichen Auftrag, haben die Rechtsform "Anstalt des öffentlichen Rechts" und dienen zur Erfüllung eines Grundbedürfnisses. Ähnlich wie Stadtwerke oder Die Allgemeinen Ortskrankenkassen erfüllen sie auch den Zweck dem Wettbewerb eine Orientierung zu geben (Preisgestalltung etc.)

Stimmt nicht(glaube ich zumindest) Jede Sparkasse in grossen Städten auf eigene Weise arbeitet. Ich wollte einmal in der anderen Stadt bei der Sparkasse Geld an der Theke abheben und die meinen die Gehören nicht zusammen.

das stimmt. aber aus Sicherheit gehört jede Bank ein wenig auch dem Staat. Es ist zwar noch Konkurenz, aber halt "überwacht" ...wenn ich mich nicht irre.

Können Aktien im absoluten Ernstfall enteignet werden?

Wir gehen mal davon aus, es kommt zum absoluten finanziellen Supergau.

Sämtliche deutsche und europäische Banken fahren an die Wand, die Wirtschaft kollabiert, es kommt zu Massenarbeitslosigkeit...Staaten gehen pleite und können ihren Verbindlichkeiten nicht mehr nachkommen. Dadurch gehen noch mehr Banken pleite...Also eben "Supergau"

Wie wahrscheinlich wäre es dann, dass der Staat Aktien-Besitzer enteignet?

Die Aktien befinden sich ja eigentlich im Sondervermögen der Bank.

Hätte der Staat in so einer Situation Zugriff auf Sondervermmögen?

Oder würden Immobilien und Girokonten noch davor vom Staat einkassiert werden?

Also welche Hürden gibt es?

Und wie wäre das, wenn Banken verstaatlicht werden?

Denn ich sehe in Europa einen immer stärker werdenden Hang zum Sozialismus. Da man schon in Zypern Konten über 100.00€ geschröpft hat, stellt sich mir die Frage, wie weit die EU bzw. auch Deutschland in der nächsten Krise gehen wird. Denn schlussendlich bringt es mir nichts, wenn ich auf das richtige Pferd setze und die richtigen Aktien kaufe, aber diese mir vom Saat schlussendlich weggenommen werden.

Ein Goldverbot gab es ja schonmal. Immobilien wurden nach dem 2. Weltkrieg zwangsbeliehen, was einer Enteignung gleich kam...

Und wir wissen auch, dass die von Staaten selbst erstellten Gesetze schon oft genug übergangen wurden. Mit der Begründung, dass es dem "Gemeinwohl" dienen würde...

Bitte mal eine reelle Einschätzung. Vielleicht kennt sich hier ja Jemand genauer mit den Sicherheitsmechanismen aus, die dort dahinter stehen. Wie wahrscheinlich ist eine Einteignung von Aktien?

Danke für eure Antworten :)

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Erbschaftsvollmacht wird von Banken nicht akzeptiert?

Hallo, mir geht es um Erbschaftsvollmachten. Folgende Annahme: Wir sind eine Erbengemeinschaft, inzwischen liegt ein Erbschein vor und jeder Beerbte hat eine Vollmacht mit der gleichen Person erteilt, d.h. ein Miterbe vertritt nun alle anderen Parteien. Die Vollmacht schließt Rechtsgeschäfte ein, auch mit Bankkonten der Verstorbenen. Die Vollmacht ist nach BGB erstellt und nicht notariell.

Ein Teil der Vollmacht lautet: [...]Die Vertretung soll vor dem Amtsgericht/Nachlassgericht, dem zuständigen Finanzamt und anderen Behörden, einem Steuerberater und einem Notar erfolgen sowie gegenüber Banken mit bestehenden Konten zum Zwecke der Verfügung und Abwicklung gelten. Der Bevollmächtigte ist befugt gegenüber obigen Stellen alle notwendigen Erklärungen zu verfassen und zu unterzeichnen, welche in dieser Nachlasssache erforderlich werden, insbesondere auch zur Abgabe eines Nachlassverzeichnisses.[...]"

Nun wird versucht, das Geld von drei Konten zu einem Konto zusammenzuziehen. (Warum das so wichtig ist, ist mir erstmal egal.). Eine der Banken, wo das Geld abgezogen werden soll (eine Sparkasse) verlangt wohl eine eigenes Vollmachts-Formular, das im Beisein eines Sparkassen-Mitarbeiters unterschrieben werden muss. (Unklar war, ob eine andere Hausbank auch in Ordnung geht)

  1. Es liegt ein Erbschein vor und Vollmachten, eine Person hat hierfür die volle Vollmacht. Warum werden weitere Formalien benötigt?

  2. Welche Art von Beglaubigung soll das sein, wenn ein Bankmitarbeiter bei der Unterschrift zusieht? Geht es hier um eine klare Identitätsbestimmung oder welche Relevanz hat das Ganze?

  3. Die Erbengemeinschaft wohnt teilweise verstreut. In USA gibt es keine Sparkasse und die Amtssprache ist nicht Deutsch. Dann wird das sehr schwierig, oder? Dann müsste man wohl mit beglaubigten Übersetzungen arbeiten, obwohl wie gesagt Vollmachten vorliegen.

  4. Was soll der Wahnsinn?

Danke!

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