Der Abfluss von der Toilette ist dauernd verstopft und nun weigert sich der Vermieter zu zahlen

5 Antworten

der Vermieter braucht eine Hebetoillette wie beim Camping. Diese benötigen zwar etwas Strom, sind aber sehr zuverlässig.

suche dir vom Sanitärfachgeschäft eine heraus und gehe mit einem Kostenvoranschlag zum Vermieter

Miete mindern, sofort und rückwirkend seit meldung an den vermieter... anwalt natürlich auch mal fragen.

Gehe mit dem ganzen Problem zum Amtsgericht und versuche da einen Beratungsschein zu bekommen. Du musst aber auch alle Einkommensnachweise usw. mitnehmen. wenn du solch einen Scjein hast gehe zu einem Anwalt, dort brauchst du aber nochmal 10 € extra. Ansonsten den VM mit Eischreiben und Rückschein und 10 Tagefrist anschreiben. Mietminderung ankündigen. Ich habe dafür neueste Info´s. Dies Wohnung ist unbewohnbar und da können Mietzahlungen voll verweigert werden.

Dies alles läuft schon... Bis auf das ich halt nicht im Mietschutzverein bin...Ich finde das bringt es auch nicht unbedingt!Ich war beim Anwalt,der meinem Vermieter ein Brief bisher geschrieben hat,das die Miete auf 90% gekürzt ist und das er Schadensersatz stellen soll.... Bisher ist daraufhin aber noch nichts passiert! Also jetzt bin ich seit gestern schonwieder nicht mehr Daheim....Bin wiedermals bei meiner Schwester!Aber so kann das doch einfach nicht weiter gehen...

Geh unbedingt zum Mieterschutzbund und wenn du kein Mitglied bist, solltest du das schnellsten nachholen. Der Rechtsanwalt des Mieterschutzbundes wird sich mit deinem Vermieter auseinandersetzen.

Auch das kostet 60- 80 € für´s Jahr ???

@jockl

Leider bekommt man gute Hilfe nicht umsonst. Aber du brauchst Hilfe, also solltest du das Geld anlegen.

Klemper wegen Verstopfung gerufen, Vermieter will nur anteilig zahlen?

Hallo,

letzte Woche hatte ich ein Problem, Und zwar war ziemlich plötzlich das Abflussrohr der Toilette (Mehrfamilienhaus) unterhalb unsereres Anschlusses verstopft. In Folge dessen war nicht nur unsere Toilette unbenutzbar, zusätzlich landete auch der Toiletteninhalt der Mieter über uns in unserer Toilette.

Um das Problem schnellstmöglich in den Griff zu bekommen habe ich ohne den Umweg über den Vermieter direkt eine Rohrreinigungsfirma gerufen die das Problem beseitigt hat. Das Abflussrohr hat extreme Ablagerungen und laut einem anderen Mieter verstopft es etwa alle 1-2 Jahre irgendwo im Haus. Die Kosten für die Rohrreinigung lagen bei 128 Euro. Davon 73 für die Reparatur und 55 für die Anfahrt. Beides als Pauschale abgerechnet.

Der Vermieter will jetzt die Hälfte der Rechnung übernehmen, da er meint ich hätte:

1) den Hausmeisternotdienst anrufen sollen und

2) eine Firma nehmen sollen die näher ist und eine geringere Anfahrt berechnet.

Punkt 1) ist so eine Sache. Der Hausmeister selber hätte das Problem bestimmt nicht beseitigen können und ob es besser/schneller/billiger gewesen wäre wenn der Hausmeister dann eine Firma bestellt hat kann man schwer beweisen. Jedenfalls hatte ich im Angesicht der stetig steigenden braunen Masse im Klo das halt nicht bedacht und wollte eine geringstmögliche Verzögerung. Punkt 2) ist etwas schwieriger. Die Abrechnung über eine Pauschale ist ja mehr oder weniger üblich. In diesem Fall gilt die Pauschale für Strecken bis 50km. Effektive Strecke war in meinem Fall etwa 10km.

Frage nun: Soll ich das Angebot vom Vermieter annehmen und die Hälfte der Rechnung als Lehrgeld nehmen beim nächsten Mal den Hausmeister anzurufen und mich um den Rest nicht zu kümmern?

Oder muss der Vermieter in einem solchen Notfall die Rechnung voll übernehmen, selbst wenn es theoretisch möglich gewesen wäre das ganze billiger zu lösen? (wobei theoretisch die billigere Lösung auch Nachteile gehabt haben könnte)

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